Zero Waste mit Kleinkindern: Tipps rund um Wickeln & Windeln

©Anja Bergmann

Wie ihr wisst kommen ja einige wirklich wichtige Themen bei mir leider etwas zu kurz, weil ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann. Ich werde z.B. ganz viel nach Zero Waste mit Kindern und  Zero-Waste-Haustierhaltung gefragt. Ich halte immer meine Ohren offen und lasse mir das immer sehr gerne erzählen, fühle mich aber nie kompetent genug, um selber etwas dazu zu schreiben. Deswegen freue ich mir immer ’nen Ast ab, wenn liebe Menschen sich bereit erklären, aus ihrem Erfahrungsschatz zu berichten! ❤️ (Wenn jemand hier mitliest, der ihre*seine Erfahrungen mit einer Zero Waste/müllarme/plastikfreie Haustierhaltung teilen mag, der soll sich gerne bei mir melden 😉)

Darf ich nun vorstellen *Trommelwirbel*: Anja, müllarme Mama von zwei Wirbelwinden (2,5 Jahre und 5 Monate)! In neun unglaublich informativen Artikeln teilt sie heute und in den kommenden Wochen jeden Freitag ihre Erfahrungen mit euch. Vergesst nicht, meinen Blog zu abonnieren (unten links), um keinen dieser Artikel zu verpassen!

Um den Wickelplatz einzurichten, müsst ihr nicht alles neu kaufen

Einen Wickeltisch und eine Wickelauflage bekommt man gut gebraucht übers Internet oder Flohmärkte, ebenso eine Wärmelampe für darüber. Weitere Ausstattung, mit der ihr Müll sparen könnt, habt ihr wahrscheinlich zu Hause: Einen Wasserkocher, eine Thermoskanne, Handtücher und Waschlappen, einen Mülleimer für gebrauchte Windeln und einen Wäschesack oder –tonne für schmutzige Wäsche. Es muss also nicht alles extra fürs Baby angeschafft werden (auch wenn die Industrie euch etwas anderes suggerieren möchte).

Moltontücher statt Wegwerfwickelunterlagen

Ich war überrascht, als ich feststellte, dass es in Drogeriemärkten sogar Wegwerfwickelunterlagen gibt. Für mich tun es einfache Moltontücher, Größe 80×80. Die kann man auf die Wickelunterlage legen und in der Wickeltasche für unterwegs mitnehmen. Ihr könnt sie ganz normal bei 60 °C waschen und jahrelang benutzen. Sie nehmen genauso viel Platz weg wie eine Wegwerfunterlage. Wer es etwas schicker will, kann auch spezielle Wickelunterlagen aus PUL und Frottee erstehen, zB. Von Blümchen oder Totsbots. Die sind bunt bedruckt, ihr könnt sie ebenfalls bei 60 °C waschen, sie sind klein und flexibel. Man kann sie auch gut als kleine Decke für unterwegs nutzen.

Wickelrucksack statt Wickeltasche

Apropos Wickeltasche: Die gibt es natürlich ebenso gebraucht wie vieles andere. Ich hatte zuerst eine Wickeltasche aber inzwischen bin ich auf einen Wickelrucksack umgestiegen, für mich sehr viel praktischer für Stoffwindeln und Tragebabys. Diese Rucksäcke gibt es ebenfalls gebraucht günstig zu erwerben.

Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln

Wegwerfwindeln produzieren Unmengen an Müll und zudem bestehen sie aus Material, welches Jahrhunderte braucht, um abgebaut zu werden. Dennoch benutzen leider die meisten Mamas, die ich kenne, sie nach wie vor. Dabei gibt es inzwischen sehr hübsche, praktische und vor allem bezahlbare Stoffwindeln, die zudem auch noch einfach zu waschen sind. Die meisten Stoffwindeln lassen sich anlegen wie Wegwerfwindeln und sind zudem genauso saugstark. Die Auswahl ist so groß, dass Mama leicht verwirrt ist, welche Stoffwindel zu ihr passt, was man wirklich kaufen sollte und was wirklich praktikabel ist.

Dieses Problems hat sich Julia mit ihrem Blog Windelwissen angenommen. Sie erklärt die verschiedenen Systeme und gibt Tipps fürs Waschen und Lagern, und auch zum Thema Müll sparen 😉 . Sie hat hierfür einen Stoffwindelkurs entwickelt, den man bei ihr buchen kann. Ich kann nur sagen: Das lohnt sich!

Mir war schon während meiner ersten Schwangerschaft klar, dass ich mit Stoff wickeln möchte. Ich wollte zu Hause, unterwegs und auch bei der Tagesmutter Stoffwindeln benutzen. Deshalb suchte ich nach einfachen, praktischen Stoffwindeln und stieß dabei auf Julias Blog. Seitdem wickeln wir mit Mullwindeln plus Einlagen. Darüber kommt eine wasserdichte Überhose. Diese Windelpakete kann ich zu Hause gut vorbereiten und mitnehmen oder mitgeben, so dass ich selbst, die Tagesmutter und auch Verwandte und Freunde die Windeln so schnell wechseln können wie Wegwerfwindeln.

Zero Waste Windelausstattung für Unterwegs

Ich habe für mich mal durchgerechnet, was ich für die Stoffwindeln bis jetzt investiert habe: Es sind so ca. 500 € (inkl. Waschen). Julia nennt in ihrem Blog auch eine Variante für ein 100 € Stoffwindelpaket. Aber selbst mit den 500 € komme ich billiger als mit Wegwerfwindeln, denn die 500 € Stoffwindeln nutze ich für 2 Kinder à 2 Jahre. Für Wegwerfwindeln muss man mit mindestens 400 € pro Jahr und Kind rechnen, je nachdem welche Wegwerfwindeln ihr benutzt. Julia hat in ihrem Blog hierzu eine konkrete Rechnung, wieviel Geld, Müll und laufende Kosten Wegwerf- und Stoffwindeln verursachen.

Überhosen und Mullwindeln bekommt man gut gebraucht. Wer sich total unsicher ist, kann auch eine Stoffwindelberatung in Anspruch nehmen.

Windelfrei-Methode ausprobieren

Wer noch mehr Müll sparen will, kann sich mit dem Thema „Windelfrei“ beschäftigen. In vielen Kulturen wachsen Babys von Anfang an oder nach den ersten Lebensmonaten ohne Windeln auf und/oder werden viel früher ans Abhalten/ins Töpfchen machen gewöhnt. Das spart natürlich am meisten Müll.

Wer sich nicht vorstellen kann, wie das gehen soll: Hierzu gibt es gute Bücher und auch Julia geht auf ihrem Windelwissen-Blog darauf ein. Sie hat kostenlose E-Books zu diesem Thema geschrieben, die ihr bei ihr ordern könnt. Meinen Erstgeborenen habe ich zwei Jahre lang gewickelt und danach liebevoll ans Töpfchen gewöhnt. Vier Monate später war er tagsüber komplett windelfrei, nur nachts bekommt er noch eine Windel. Meine Tochter trägt Tag und Nacht Stoffwindeln, ich möchte aber mit ihr zumindest Teilzeit-Windelfrei umsetzen, wenn sie 4 oder 6 Monate alt ist. Noch kann ich mir nicht vorstellen, wie das gehen soll, aber ich stelle mich der Herausforderung im Sinne der Umwelt. Die vielen Erfahrungsberichte, die ich hierzu gelesen habe, machen mir Mut es auszuprobieren

Waschlappen statt Feuchttücher

Außer durch Wegwerfwindeln wird viel Müll durch Feuchttücher produziert. Mir ist es nach wie vor schleierhaft, wie Feuchttücher so erfolgreich werden konnten. Ich finde sie zum Popo saubermachen viel zu klein und uneffektiv, so dass ich für Kaka wegmachen immer Unmengen an Tüchern brauche. Ich finde sie auch nicht sonderlich feucht, was sie ja eigentlich sein sollten. Dadurch trocknen sie auch schnell aus. Feuchttücher gibt es inzwischen in mehreren Varianten: als schon befeuchtete Waschlappen, als die normalen Feuchttücher und auch spezielle für „Gesicht und Hände“. Der Unterschied ist mir nicht ersichtlich, fördert aber sicherlich den Absatz diverser Packungen Müll. Bei Freundinnen habe ich auch die Verwendung von Einmalwaschlappen gesehen. Ich benutze lieber normale Waschlappen, die man in der Waschmaschine ganz einfach säubern und hundertfach wiederverwenden kann. Vielleicht haben ja eure Mütter oder Großmütter noch unbenutzte Waschlappen im Schrank oder ihr näht sie aus alten Handtüchern/Stoffen selbst.

Wir haben bei uns zu Hause trockene Waschlappen auf dem Wickeltisch liegen und befeuchten diese nach Bedarf in einer Schüssel. Warmes Wasser hierfür habe ich in einer Thermoskanne daneben stehen, so dass alles griffbereit in der Nähe ist. Dreckige Waschlappen kommen in den Windeleimer. Unterwegs kann man sie auch in einen Wetbag tun, um sie später zur Wäsche zu geben. Diese Taschen sind aus PUL und lassen die Feuchtigkeit nicht nach außen und sind ideal für den Transport von nassen Windeln, Kleidung oder eben Waschlappen. Eine kleine Waschtasche tut es natürlich auch.

Bei 60 °C gewaschen wird alles wieder hygienisch rein. Feuchttücher werden dadurch überflüssig. Wir benutzen feuchte Waschlappen auch als Ersatz für feuchtes Klopapier.
Ihr könnt aber auch feuchte Waschlappen zu Hause vorbereiten und dort benutzen oder auch unterwegs mitnehmen. Einfach eine geeignete Plastikbox suchen und in Waschlappen darin feucht halten. Aber Vorsicht: Wenn bereits befeuchtete Waschlappen länger in Wasser liegen und kaum Luft drankommt, fangen sie an zu müffeln.

Benutzte Waschlappen könnt ihr in eine andere Box tun, in der ihr ein Wäschenetz legt oder einspannt, so dass ihr die benutzten Waschlappen nicht anfassen müsst, wenn ihr sie in die Waschmaschine manövrieren wollt. In die Box könnt ihr Wasser machen und ein paar Tropfen antibakteriell wirkendes Teebaumöl.

Für unterwegs könnt ihr bereits angefeuchtete Waschlappen in einem Wetbag mitnehmen und wie Feuchttücher benutzen. In einem 2. Beutel oder Wäschenetz transportiert ihr die schmutzigen Waschlappen nach Hause, um sie dort wieder sauber zu waschen.
Wer die oben genannten Feuchttücher-Alternativen gern in einer bereits vorgefertigten Version möchte, wird bei Cheeky Wipes fündig. Die Firma bietet ein Gesamtpaket mit 2 Boxen, Wäschenetz und zwei Beutel für den Waschlappentransport unterwegs an, außerdem passende Waschlappen.

Was sind eure Erfahrungen? Habt ihr euch an Stoffwindeln rangetraut? Wo kauft ihr eure Stoffwindeln? Was sind eure Geheimtipps? 😊

Weiterführende Links
Kategorie Artikel, Gastartikel, Kinder, Schwangerschaft & Kleinkind, Zero-Waste-Alternativen

15 Kommentare

  1. unsere Best-Offs:
    Säubern nur unterm Wasserhahn
    abtrocknen mit Popo-Handtuch aus altem Handtuch auf Gästehandtuchgröße umgenäht.

    und für unterwegs (braucht schon einen „Pinkel-Busch“):
    Fahrradflasche zwischen die Knie, Kind auf den li Unterarm, Reinigung mit der rechten Hand, Popo-Handtuch in der Trikot-Tasche.
    Windel anschließend in korrekter Ausgangslage zwischen Baby-Popo und Bauch klemmen, dann hat man eineinhalb Hände frei zum fixieren.

    Ich gebe zu, das habe ich nicht oft mit Stoffwindeln gemacht – jetzt sind ’se Gott sei Dank aus dem Alter raus :o)

  2. Katharina

    Aus diversen Gründen verwenden wir leider ab und an auch Wegwerfwindeln (dann immerhin die von naty) und da bin ich jetzt zu folgendem Trick übergegangen:

    Wenn mein Sohn nur gepinkelt hat, schneide ich den hinteren, noch trockenen Teil aus der Wegwerfwindel aus und lege ihn bei der nächsten Stoffwindel vorne zwischen die gefaltete Mullwindel.
    Das erhöht dann dort noch einmal gehörig die Saugwirkung.

  3. Hallo, vielen Dank für die ganzen Tipps. Vieles finde ich einfach umzusetzen wie z.B. keine Wegwerftücher zu benutzen. Haben wir von Anfang an gemacht, weniger wegen Zero Waste (darüber mache ich mir ehrlich gesagt erst jetzt als Mutter richtig Gedanken) sondern einfach aus gesundheitlichen Gründen. Da kommt nur Wasser an das Baby dran. Ist gesünder, spart Geld und Müll.

    Eine Anmerkung habe ich aber doch: ich stolpere in den Kommentaren immer wieder darüber, dass bei Amazon bestellt wird. Was bitte ist daran Zero Waste??? Amazon verpackt die Sachen, sie werden unter Engergieaufwand nach Hause geliefert…das ist echt nicht umweltfreundlich, auch wenn man etwas vermeintlich Umweltfreundliches bestellt. Da lügt man sich doch in die eigene Tasche. Mal ganz abgesehen davon, dass wird nur noch über Amazon bestellt, die Händler in den Innenstädten sich auf Dauer nicht halten können und unsere Innenstädte nach und nach zu Geisterstädten werden. (Und mal gar nicht davon zu reden, wie Amazon seine Händler unter Druck setzt, keine Steuern in Deutschland zahlt und seine Mitarbeiter ausbeutet). Das ist ja nun alles bekannt.
    Also, dann gehe ich doch lieber in einen Laden und habe ein bisschen Verpackung dran, als online mit viel Müll zu bestellen. Die Arbeit nach draußen zu gehen und sich alles zusammen zu suchen, muss man sich dann eben machen. Auch als Mutter und ich weiß, wie schwer das manchmal ist.

  4. Ich hab noch was zu ergänzen: Moderne Überhosen sind ja gerne aus synthetischem Material und spülen so bei jedem Waschgang Mikroplastik in die Gewässer.

    Da hab ich jetzt was entdeckt: den Guppyfriend, einen Waschbeutel, den man nachher ausschütteln kann. (Über stopmicrowaste.com – kann nicht alles filtern, aber besser als nix.) Ich hab leider noch nicht herausgefunden, wie man ihn bekommen kann … also auch noch nicht getestet.

    Vielleicht hat ja auch eine/r von euch noch eine andere Lösung gefunden?

  5. Super das hier alles zu lesen sorry und muss direkt alles kommentieren.. Stoffis sind so toll und goldig und in Kombination mit Windelfrei / Ausscheidungskommunikation unschlagbar

  6. Danke fuer diesen Beitrag Anja, hab schon ganz gespannt drauf gewartet ;-).

    Ich finde du hast alles Wesentliche erwaehnt. Das einzige was mir noch zum Thema „Windelfrei“ einfaellt ist – jedes Kind ist anders! Wir haben Windelfrei erst bei Kind 2 ausprobiert, und es klappte super. Kind 2 war mit 1,5 tagsueber trocken und nachts kurz nach dem 2. Geburtstag. Bei Kind 3 klappte es allerdings dann nicht so wie bei Kind 2, obwohl wir alles genau gleich gemacht haben. Kind 3 hat sich teilweise schlicht geweigert. Kind 3 ist jetzt 20 Monate, und erst jetzt klappt es tagsueber ohne Windel (mit vielen Unfaellen…)

    Aber: die Stoffwindeln haben meiner Erfahrung nach (auch) den Vorteil, dass die Kinder viel frueher lernen auf’s Klo zu gehen, auch wenn man nicht die Windelfrei-Methode praktiziert!

  7. Liebe Anja, danke für deine Beiträge, die ich mit Begeisterung lese. Auch wenn die Babyplanung bei uns noch ein bisschen entfernt ist, finde ich es schon jetzt toll als Inspiration von deiner Erfahrung zu lesen. Das macht Mut Zero Waste & Baby zu kombinieren! Danke dir! Alles liebe!

  8. Bin ganz begeistert dass du auf deinem Blog jetzt auch das Kinderthema mitmachst Weil für viele Menschen/Familien ist gerade das ein grosser Müllfaktor Toll toll toll!!! Mehr davon

  9. Hallo,
    ich empfehle die Windelfrei-Methode auf jeden Fall in den ersten 3 Lebensmonaten zu beginnen! In der Zeit ist das Gehirn des Babys sozusagen darauf eingestellt das zu lernen (sensible Phase).
    Einfach das Baby bei jedem Wickeln übers Töfchen oder Toilette, Waschbecken… halten und den Signallaut sagen. Die Windeln kann man dann später weg lassen wenn man sich sicherer ist! Aber meiner Ansicht nach ist es wichtig dass in den ersten 3 Monaten bereits zu üben, die Windeln können da ruhig noch dran bleiben Hauptsache das Baby lernt aufs Töpfchen zu gehen.

  10. Auch wenn ich keine Vollblut-Zero-Wastlerin bin, lasse ich mich gerne – insbesondere von dieser Artikelreihe – inspirieren und setze dann einfach das um, was für mich praktikabel ist.
    Meine Tipps wären noch:
    1. Falls Baby mal mit wundem Po zu tun hat, den Babypopo mit seeehr starkem schwarzen Tee reinigen. Ich nehme immer nur wenig Flüssigkeit und lasse den Tee dann wirklich lange, meist einige Stunden, ziehen. Beim Wickeln dann einfach anstatt mit Wasser mit Tee säubern, den Po großzügig mit Tee abtupfen und möglichst an der Luft trocknen lassen. Ist ja auch super für Babys Hintern 😀 War übrigens ein Tipp meiner Hebamme. So hat man sich Wundcremes etc. gespart.

    2. Auch bei wundem Po ganz gut: Heilwolle. Einfach ein Stückchen mit in die Windel direkt auf die wunde Haut packen. Gibts online oder auch bei dm zu kaufen. Ist nicht ganz verpackungsfrei aber immerhin nur in Papierschachtel. Auch ein Hebammen-Tipp 🙂

    • Wo bekomme ich denn Heilwolle in der Pappschachtel? Ich schwöre ja auch drauf, aber die irre Plastikverpackung vom DM hat mir neulich doch sehr weh getan

      • Ich hab die Heilwolle von Grünspecht bei amazon gekauft 🙂
        Mir war nicht bewusst, dass die im DM so krass verpackt war – hatte ich aber auch ehrlich gesagt nicht drauf geachtet. Wusste nur dass es die da auch gibt 🙂

  11. Auch wenn das für mich noch so gar kein Thema ist, ist es sehr interessant von deinen Erfahrungen zu lesen. Windeln sind schließlich eine riesige Müllquelle und es ist schön zu wissen, dass das auch anders geht (nicht nur in der Theorie, das wusste ich natürlich schon, sondern auch in der Praxis).

  12. Ich kann noch hinzufügen, dass es mittlerweile Wet/Drybags gibt, also eine Tasche mit 2 Fächern. Die trockenen Sachen ins Baumwollfach, das andere Fach ist mit PUL ausgekleidet für die nassen Sachen (da kommt auch mal eine Matschhose rein bei Mistwetter ;)).
    So eine haben wir ständig im Gebrauch, unter der Woche kommt sie zur Tagesmutter und am Wochenende mit auf die Ausflüge. 😀 Die Tagesmutti verwendet für unsere Tochter auch mitgegebene Waschläppchen und ein Mulltuch als Unterlage.

    Als Abhalte-Mutter beim mittlerweile 2. Kind kann ich nur ein Asiatöpchen empfehlen. Das hatten wir sogar bei den ersten U-Untersuchungen bei der Kinderärztin dabei – so mussten wir nicht im Wartezimmer ausziehen, nackiges Kind zum Klo tragen und wieder zurück. Da haben alle große Augen gemacht!

  13. Also ich bekomme jetzt nach fast 12 Jahren noch eine kleine Nachzüglerin. Beim ersten Kind habe ich den Wickeltisch so gut wie nie genutzt, sondern hab meist auf Sofa oder Bett gewickelt. Deshalb finde ich kann man auch gut auf diese Anschaffung verzichten, zumal man den Wickeltisch eh nicht länger als Max. 2 Jahre braucht – wenn überhaupt

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