Zero Waste Baby: Wie trage oder schiebe ich mein Kind umweltfreundlich?

©Anja Bergmann

Wie ihr wisst kommen ja einige wirklich wichtige Themen bei mir leider etwas zu kurz, weil ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann. Ich werde z.B. ganz viel nach Zero Waste mit Kindern und  Zero-Waste-Haustierhaltung gefragt. Ich halte immer meine Ohren offen und lasse mir das immer sehr gerne erzählen, fühle mich aber nie kompetent genug, um selber etwas dazu zu schreiben. Deswegen freue ich mir immer ’nen Ast ab, wenn liebe Menschen sich bereit erklären, aus ihrem Erfahrungsschatz zu berichten! ❤️ (Wenn jemand hier mitliest, der ihre*seine Erfahrungen mit einer Zero Waste/müllarme/plastikfreie Haustierhaltung teilen mag, der soll sich gerne bei mir melden 😉)

Darf ich nun vorstellen *Trommelwirbel*: Anja, müllarme Mama von zwei Wirbelwinden (2,5 Jahre und 5 Monate)! In neun unglaublich informativen Artikeln teilt sie heute und in den kommenden Wochen jeden Freitag ihre Erfahrungen mit euch. Vergesst nicht, meinen Blog zu abonnieren (unten links), um keinen dieser Artikel zu verpassen!

Was den Kindertransport angeht, sollte man sich zunächst grundsätzlich überlegen, ob man lieber tragen oder schieben will bzw. was von beiden man mehr machen wird. Wir haben zwar einen Kinderwagen, aber ich trage meine Kinder lieber als sie in einem sperrigen Kinderwagen zu schieben.

Tragehilfen gibt es inzwischen für jeden Geldbeutel. Es gibt sogar welche aus Bio-Baumwolle. Gebrauchte Tragetücher und Tragehilfen aller Art und von vielen verschiedenen Firmen.

Das Gute: Viele Tragehilfen können von Geburt bis ca. 3. Lebensjahr/20 kg benutzt werden, und sie kosten nur einen Bruchteil eines Kinderwagens. Zudem produzieren die Tragehilfen weniger Müll als ein Kinderwagen, solltet ihr sie nicht mehr benötigen und nicht mehr weiterverkaufen oder –verschenken können.

Bei Kinderwagen und Buggys kann man aber online ebenso gute Schnäppchen machen. Wir hatten leider zu unserer Zeit kein Glück, aber Freunde haben richtig gute Markenmodelle für die Hälfte ergattert. Es gibt inzwischen auch Modelle, die aus recycelten oder umweltfreundlichen Materialien hergestellt werden.

Tragen kann man übrigens bei Wind und Wetter. Entweder entscheidet man sich für spezielle Tragekleidung, die auch während der Schwangerschaft und später als normale Jacken getragen werden können (gibt es auch für Männer 😉) oder man nutzt Tragecover, die über die Tragehilfe gebunden werden. Es gibt welche gegen Wind und Regen sowie gegen Kälte. Die dritte Möglichkeit ist eine spezielle Jackenerweiterung, die an die eigenen, schon vorhandenen Jacken mit einem Reißverschluss befestigt werden. Diese Tragebekleidung findet man auch gebraucht über Ebay-Kleinanzeigen oder Mamikreisel.

Was bevorzugt ihr denn und warum? Womit trag oder schiebt ihr am liebsten?

Kategorie Artikel, Gastartikel, Kinder, Schwangerschaft & Kleinkind

14 Kommentare

  1. Ich stand in meiner ersten Schwangerschaft vor dem gleichen Problem und habe ziemlich viel gelesen und recherchiert, man will ja alles richtig machen, ohne so richtig zu wissen wie es dann wird. Ich möchte daher eine Brücke zwischen Artikel und Kommentaren schlagen, in dem ich ein paar Kriterien nenne, die man bei der Kaufentscheidung beachten oder erfragen kann.
    Zum Thema Tragesystem:
    Kriterien für das Kind:
    – Unterstützt die Trage die orthopädische wichtige Anhockspreizhaltung?
    – Wird die Kopfhaltung unterstützt / Nackenunterstützung?
    – Gibt es eine Stegverkleinerung (ggf stufenlos verstellbar), für den Anfang/ wenn sie noch sehr klein sind.
    – Welches Material wird verwendet und mit was gefärbt? Je natürlicher, desto besser, da es sein kann, dass das Kind auch mal daran lutscht (am Träger beispielsweise).
    – Ist die Trage waschbar? In der Maschine oder von Hand?
    – Wächst die Trage mit, bzw. kann ich sie von Anfang bis Ende der Tragezeit verwenden? Also etwa von 3,5-15 (20)Kg.

    Kriterien für den Tragenden:
    -Ist das System rückenfreundlich? Also Gleichmäßige Gewichtsverteilung, möglichst auf Hüfte und Schultern.
    – Kann ich die Trage alleine anlegen oder nur mit Hilfe? Wie aufwendig ist das anlegen? Möglichst einfach und schnell, dann nutzt man es lieber, überzeugt auch eher die Väter und ist auch schnell mal der Oma und Co erklärt.
    – Für welche Situationen soll die Trage genutzt werden? Ziehe ich sie an Weintagen zum Beispiel auch zu Hause an? Dann ist es sinnvoll, wenn ich mich damit möglichst frei bewegen kann (z.B. bücken oder hocken bei der Hausarbeit oder hinsetzen und anlehnen ohne drückende Schnallen). Oder kann ich sie auch im laufen anlegen, wenn ich z.B. unterwegs von Kinderwagen auf Trage wechsel und das Geschwisterkind sich im Straßenverkehr bewegt?
    – Sind die Träger größenverstellbar? Ist es möglich, dass die Trage an die Körpergröße und den -Umfang von Mutter und Vater oder wer sonst noch trägt angepasst werden kann?
    – Wie kann ich sie verstauen oder transportieren, wenn sie gerade nicht genutzt wird? Wie viel Platz nimmt sie in Anspruch? Passt sie z.B. in Kinderwagenkorb oder Wickeltasche und passt dann auch noch was anderes rein?
    Wie wurde sie produziert? Nachhaltig und sozialverträglich? Wie hochwertig und damit langlebig?
    – Wie ist das Preis-Leistungsverhältnis? Das teuerste muss nicht immer das beste sein und umgekehrt.
    -Was ist mir sonst noch wichtig? Was bin ich für ein Typ? Passt das Modell dazu?
    – Wird die Trage unter oder auf der Jacke getragen? Ziehe ich dem Kind entsprechend im Winter einen Overall an oder wird es von meiner Jacke mitgewärmt? Passt es mit Kind in meine Jacke mit rein? Oder brauche ich spezielle Tragekleidung/ Jackenerweiterung? Und habe ich dadurch weitere kosten?

    Ich hoffe, diese Anhaltspunkte helfen euch bei der Auswahl weiter. Ich empfehle euch auch in eurem Bekanntenkreis (beispielsweise auch im Geburtsvorbereitungskurs, wenn dort welche schon Kinder haben) zu fragen, welche Systeme die benutzen, wie zufrieden sie damit sind und ob ihr es evtl mal ausprobieren dürft. Einige Hebammen und natürlich Trageberaterinnen haben auch verschiedene Systeme zum ausprobieren. Daher würde ich die Trage auch erst nach der Geburt anschaffen und möglichst mit dem Kind probieren. Auf diese Weise findet ihr hoffentlich das für euch und euer Kind passende Modell und ihr spart euch lästige Fehlkäufe, die man dann wieder weiterverkaufen muss.
    Übrigens gibt es immer öfter auch die Möglichkeit sich Tragen längerfristig zu leihen, zum Beispiel in Familieneinrichtungen/-Zentren (die Kurse und / oder Beratung für Schwangere und oder Eltern mit Kind anbieten).
    Ich persönlich habe mich für das Marsupi und die Manduca entschieden. Diese beiden kooperieren miteinander und bieten die Möglichkeit beide Tragen zu bekommen und eine nach der Benutzungszeit zurück zu geben und einen Teil des Geldes wieder zu bekommen. So bezahlt man im Endeffekt quasi auch nur eine Art Pfandleihgebühr.

    Zum Thema Kinderwagen kann man bei der Auswahl ganz ähnlich vorgehen und sich bestimmte Kriterien bei der Kaufentscheidung zu Nutze machen:
    – Wo will ich damit überwiegend fahren? In der Stadt sind Schwenkrollen wendiger. Im Gelände sind große feste Räder sinnvoller. Oder eine Kombination? Welche Reifen möchte ich (Gummi- und Luftreifen sind weicher beim fahren als Plastikreifen und lassen sich in der Regel reparieren)? Lassen sich die Räder abnehmen (wie schnell und einfach ist das? z.B. zum wechseln/ reparieren oder platzsparendem verstauen)? Soll er eine Handbremse haben (kann bergab oder an Rampen von Treppen hilfreich sein)? Wie ist er gefedert (je holpriger die Strecken, desto sinnvoller eine gute Federung)? Welche Bremse hat er (Scheibenbremsen haben wohl das beste Bremsergebnis bei weniger Kraftaufwand, lassen sich in der Regel einstellen und tauschen nach Verschleiß)? Soll die Feststellbremse mit dem Fuß oder mit der Hand zu bedienen sein?
    – Wie klein lässt er sich zusammen legen? Passt er in den Kofferraum? Wie einfach oder kompliziert ist das zusammen legen? Gelingt es allen Nutzern?
    – Wie schwer ist er? Schwerere Modelle haben oft eine gute Straßenlage, leichtere sind leichter zu schieben und in den Kofferraum zu heben.
    – Wie hochwertig ist die Verarbeitung und damit die Nutzungsdauer für weitere Kinder? Lassen sich Verschleißteile reparieren oder austauschen? Was lässt sich alles abnehmen und in der Waschmaschine waschen? Wie kann ich den Rest reinigen?
    – Wie mitwachsend ist der Wagen? Lassen sich z.B. Fußstützen im späteren Sportwagen in der Länge verstellen und somit an die Größe des Kindes anpassen? Wie flexibel ist die Rückenlehne und andere Teile verstellbar?
    – Wie verstellbar ist er für die schiebende Person? Und mit welchem Griffsystem? Können auch große Papas mit geradem Rücken schieben und haben sie noch genügend Abstand, damit die Füße ausschreiten können ohne ständig dagegen zu treten? Oder können auch die Geschwisterkinder auf ihrer Höhe schieben?
    – Möchte ich eine weiche oder festere Babyschale, die auf den Sportwagenteil aufgesetzt wird (ist bei zwei Kindern einfacher, da unterwegs für beide Kinder angepasst/genutzt werden kann z.B. in Kombination mit einer Trage)? Oder eine feste Babywanne und einen Sportwagenaufsatz separat (braucht weniger Platz im Auto, da man nur entweder oder mitnehmen muss. Dafür aber mehr Platz zu Hause als Stauraum für beide Teile)? Wie einfach lassen sich die Teile aufsetzen/abnehmen? Kann man sie in Fahrtrichtung und gegen die Fahrtrichtung aufsetzen? Oder ist der Schiebegriff auf die andere Seite wechselbar?
    – Wie sieht es mit praktischen Aspekten aus (Sonnen-, Wind- und Regenschutz, Korbgröße und Erreichbarkeit, Belüftung im Sommer, fünfpunkt Gurtsystem)?
    – Wo wird produziert? Wie nachhaltig und sozialverträglich? Welche Materialien werden verwendet?
    – Wo steht der Wagen zu Hause? Muss er die Treppe hoch?
    – Was ist mir sonst noch wichtig? Welcher Typ bin ich und wie ist es bei den anderen Schiebern?

    Ich hoffe euch auch hiermit bei der Auswahl helfen zu können und somit Fehlkäufe zu vermeiden. Im übrigen gibt es auch Kinderwagen Secondhandläden, dort bekommt man die gebrauchten Modelle gewartet, gereinigt und mit Garantie. Auch hier wieder der Tipp hört euch im Bekanntenkreis um, fragt nach deren Erfahrungen und ob ihr ausprobieren dürft.

    • Wow, vielen lieben Dank für die Kriterien und Tipps, Jenni! Ich persönlich finde außerdem dem Tipp, im Bekanntenkreis und beim Geburtsvorbereitungskurs zu fragen echt gut. Ich denke, dass das wirklich eine sehr persönliche und individuelle Sache ist und im persönlichen Gespräch bekommt man nicht nur mehr Infos, sondern lernt im Idealfall sich selbst und seine eigenen Präferenzen auch besser kennen 🙂

  2. Ich wollte unbedingt tragen, aber mein Sohn macht da leider nicht mit. Wir hatten das Glück, dass meine Schwester sich beim ersten Kind für einen Wagen von Naturkind entschieden hat (müsste sogar das vegane Modell sein). Die Firma produziert in Österreich und ist ua in den GEA Läden erhältlich. Unser kleiner ist das 3. Kind, das den Wagen nutzt (uns voraussichtlich auch nicht das letzte), so relativiert sich auch der hohe Anschaffungspreis (ca 800€).
    Da er langsam zu groß wird für die Wanne, haben wir einen gebrauchten Buggy einer ortsansässigen Firma für ca die Hälfte des Neupreises über die Ebay Kleinanzeigen erstanden. In ihm wurden auch schon 2 Kinder geschoben und bis auf kleiner Instandsetzung (mal Ölen 😉 ist er wie neu. Den passenden Fußsack musste ich leider neu kaufen, da das Gurtsystem nicht ausgelegt ist für Standardfußsäcke (wär schon vorhanden gewesen :/) und ich ihn gebraucht nicht gefunden habe; darauf würde ich, wenn ich nochmal vor der Kaufentscheidung stünde, achten.

  3. Hallo! Also ich finde diesen Blogbeitrag eher „für die Katz'“, wie man bei uns in Österreich sagt. Es gibt null Hintergrundinfos (z.B. Was ist besser fürs Baby? Was sind umweltfreundliche Materialien bei Kinderwägen?), keine Empfehlungen (z.B. bestimmte Marken aus Biobaumwolle …) schlicht – keinerlei konkreten Informationen. Ein bißchen mehr Recherche anstatt von vagem Blabla wäre gut!

    • Kann ich genauso unterschreiben – hätte mir auch besser recherchiertes gewünscht. Da kriegt man ja in jedem typischen Baby-Forum mehr Informationen…

    • Inhaltlich kann ich das nicht beurteilen, denn ich habe keine Kinder und weiß nicht, was es da alles gibt oder worauf man achten sollte. Für mich war das alles neu und ich hätte das auch so nicht gewusst.
      Ich möchte das Ganze allerdings mal in aller Klarheit ein bisschen ins Verhältnis setzen: Die liebe Anja ist keine professionelle Journalistin und ich für meinen Teil bin ich sehr dankbar, dass sie ihre Freizeit opfert, um unvergütet für euch eine ganze Artikelserie zu schreiben, die ihr kostenlos lesen könnt.

      • Ich weiß es sehr zu schätzen, dass du dir die Zeit nimmst, um Kommentare auf deinem Blog zu beantworten, Shia. Nur leider geht mir der moralische Zeigefinger schon ziemlich gegen den Strich.

        Es ist meiner Auffassung nach wirklich so, dass Second-Hand-Käufe gerade bei Babyartikeln ja fast schon mehr Regel als Ausnahme sind und dass Babytragen bzw. Tragetücher sich mittlerweile als gleichwertige Alternative neben dem Kinderwagen etabliert haben. Wer also ein Kind hat, dem springen solche Informationen selbst bei oberflächlicher Suche echt entgegen. Dem hilft ein Artikel wie dieser leider nicht bzw. kaum.
        Was mich wirklich interessiert hätte, darauf wurde ja leider nicht näher eingegangen.
        Ich fand die Artikelreihe bisher auch wirklich gut und hab mich auch auf diesen Artikel gefreut, war schlussendlich aber ob seiner Kürze/Oberfächlichkeit enttäuscht.

        • Hallo,
          vielen Dank für die Kommentare.
          ich kann eine gewisse Enttäuschung nachvollziehen, würde mir allerdings wünschen, dass konkrete Nachfragen gestellt oder Wünsche geäußert werden, was fehlt oder noch gewusst werden will.
          Ja, der Artikel ist recht kurz, denn viel mehr gibt es nicht zum Thema zu sagen. Shias Blog ist ein „zero waste“ Blog, da möchte ich keine Trageberatung machen oder Werbung für bestimmte Tücher oder Tragen.
          Evt. hätte man das Thema ganz sein lassen sollen, denn es gibt zu dem Thema nicht wirklich eine Möglichkeit, gar keinen Müll zu produzieren. es sei denn, frau hat Muckis wie ein Bär und trägt ihr Kind immer auf dem Arm 😉
          ich finde es schade, dass pauschal kritisiert wird. Die Anonymität im Internet macht das eben möglich.
          Ihr habt euch sicher schon mit vielen Dingen auseinander gesetzt. Genauso kenne ich aber auch (werdende) Mütter, die die oben genannten Sachen nicht auf dem Schirm haben, und alles neu kaufen oder sich neu schenken lassen, ohne mal über Gebrauchtes nachzudenken. Meine Artikel sollen ja auch für zero waste Neulinge sein.
          Immerhin mache ich hier einen Anfang. Ihr könnt mich gern unterstützen und eure Alternativen, Tipps oder Ideen etc. in die Kommentare schreiben. Aber ein „das war für die Katz“ hilft niemanden weiter, finde ich.

  4. Ich habe 2 Kinder komplett getragen (beim 2. bin ich noch dabei). Am rückenfreundlichsten war bei mir das klassische Tragetuch, was ich jeweils bis zum Beginn des Krabbelalters genutzt habe. Dann wollten die Kinder etwas mehr Bewegungsspielraum, so dass ich auf eine Trage umgestiegen bin (Bondolino und Manduca). Ich habe alles gebraucht gekauft und bin in Summe knapp unter 100€ gelandet. Ein bisschen was werde ich beim Weiterverkauf auch wieder rein holen.

    Zur Kleidung: da mein Mann und ich beide tragen, wollte ich keine Tragejacke, die ja sehr teuer sind. Auch diese Einsätze haben bei meiner Jacke nicht gepasst. Wir haben im Endeffekt eine winddichte Laufweste in XXL besorgt, die wir beide über der Trage noch schließen konnten. Das Kind war darin warm und wir haben bei Bedarf einfach noch unsere normalen Jacken offen drüber getragen.

  5. Hallo!

    Ich habe damals einen gebrauchten Kinderwagen gekauft und zusätzlich eine gebrauchte Tragemöglichkeit.

    Bei Kind Nr. 2 war beides nicht mehr praktikabel, weil er nur getragen werden wollte. Da habe ich mir in einem Eltern-Kind-Zentrum eine Tragehilfe namens Snuggly ausgeliehen. Die war großartig!

    Mit zwei Zwergen innerhalb von weniger als 2 Jahren ist es noch einmal eine andere Herausforderung, weil man 2 Kinder hat, die noch nicht selbst laufen können/wollen.

    Kind 1 habe ich geschoben und Kind 2 gleichzeitig dabei getragen. Das war dann eine gute Lösung!

    lg
    Maria

  6. Hallo Würde gerne mal meinen Senf dazugeben…
    Bei meinem ersten Kind war ich eine Tragemami..beim zweiten Kind bin ich beides. Aber all das hat sich einfach so ergeben.Man kann vor der Geburt einfach überhaupt nicht wissen ob das Kind gerne getragen oder geschoben wird. Und was bei einem selbst praktisch ist weiss man auch immer erst wenn das Kind da ist ☺️Deswegen finde ich den Tipp schwierig, sich vorher zu entscheiden. Und eine Austattung einer guten Trage und die passenden Klamotten sind am Ende beinahe genauso teuer wie ein Kinderwagen ✌️ Spreche aus Erfahrung. Mein Tipp wäre daher bei beiden Varianten: Hochwertige Produkte gebraucht kaufen! Und Ausprobieren. Und bei nicht-Benutzung einfach wieder verkaufen. Denn für hochwertige Produkte bekommt man das gleiche Geld zurück wie man ausgegeben hat

    • Oder vorher irgendeinem Kauf eine Trageberatung machen – war bei uns Gold wert, gleich aus mehreren Gründen:
      – Nicht jede Trage die einem optisch gefällt ist auch für einen selbst praktikabel und bequem.
      – Nicht jede Trage die im Internet toll aussieht ist auch wirklich geeignet ein Kind darin zu transportieren *hust*BabyBjörn*hust*. Sind leider noch viele Gruseltragen im Umlauf weil’s die halt in jedem x-beliebigen Babymarkt gibt und eben viel in Werbung investiert wird.
      – Man kann sich die richtige Handhabung und den ein oder anderen guten Tipp von der Trageberaterin holen (sind meistens Hebammen).

      Dass entsprechendes Trageequipment ganz schön ins Geld gehen kann (siehe Tragecover etc.) mussten wir auch feststellen. 😀

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