Zahnpulver und selbstgemachte Zahnpasta ohne Fluorid

Gut, Zahnbürsten bekommt man zum Glück auch in umweltfreundlich und gutaussehend 😉. Zahnpasta hingegen ist auch ausschließlich in Tuben erhältlich. In Ausnahmefällen in einer Metalltube mit Plastikdeckel, aber das ist auch schon das höchste an Gefühlen.

Trotz des ganzen Mülls – wenn es um Zahnhygiene geht, sind sowohl mein Mann als auch ich sehr sehr pingelig. Er hat extrem empfindliche Zähne und benutzt eine spezielle Zahnpasta aus der Apotheke. Ich habe seit meiner Jugend Parodontitis, sprich, chronisch entzündetes Zahnfleisch, das zu Knochenschwund führen kann – etwas, womit die meisten erst ab 40 Jahren kämpfen. Und wer wie ich im „zarten Alter“ von 31 Jahren bereits zwei nicht wirklich schmerzlose Parodontitis-Behandlungen durch hat, der ist auch durchaus brav dabei und tut alles für eine gute Mundhygiene. Jeden Abend putze ich mir also nicht nur die Zähne mit einer speziellen Zahnpasta gegen Zahnfleischentzündungen, sondern benutze meinen Zungenreiniger und anschließend Zahnseide – egal, in welchem Zustand ich auch vorm Waschbecken stehen mag…

Update 14.04.2016: Es gibt auch Zahnputztabs, die man in Unverpackt-Läden verpackungsfrei kaufen kann. Lush führt auch welche, und beim Hersteller kann man auch welche beziehen, jedoch sind meines Wissens sowohl die von Lush als auch vom Hersteller in kleinen Mengen mit Plastik abgepackt.

Es ist für uns also keine leichte Entscheidung, uns mit anderen Produkten die Zähne zu putzen.

Es gibt aber gute Gründe, Zahnpasta mal skeptisch unter die Lupe zu nehmen:

All diese Köstlichkeiten wie Tenside (ähnlich PRIL), Konservierungsmittel, Geschmeidigmacher, Farben, Emulgatoren, Stabilisatoren, Geruchsbildner, Alkohole und so fort.
Das wollen Sie und Ihr Kind tatsächlich ein Leben lang mehrmals täglich schlucken? Im Ernst?“ – Dr. med. dent. Wolf Brockhausen, Bochumer Zahnarzt

Frau Ding Dong hat sich ebenfalls mit der Problematik auseinandergesetzt und fasst es wie ich finde in ihrem Blogartikel wunderschön humorvoll geschrieben zusammen<3!

Fluorid – umstrittener Wirkstoff

Fluorid ist heutzutage ein selbstverständlicher Bestandteil in fast allen Zahnpastas. Fluorid schützt den Zahnschmelz und schützt so vor Karies heißt es immer. Es werden aber immer mehr Stimmen laut, die vor Fluoriden warnen. So auch der Bochumer Zahnarzt Dr. med. dent. Wolf Brockhausen:

Neben vielen anderen erforschten Wirkungen blockieren Fluoride beispielsweise lebenswichtige Enzym- und Coenzym-Funktionen im Stoffwechsel “ – Quelle: Die Praxis-Homepage von Dr. med. dent. Wolf Brockhausen

Ich habe natürlich auch meine Zahnärztin danach gefragt. Sie stimmt zu, dass Fluoride natürlich auch negative Wirkungen haben können, betont aber, dass die Dosis das Gift mache, und riet mir aber eindringlich davon ab, komplett auf Fluoride zu verzichten.

In einem Spielartikel heißt es beispielsweise:

Fluorid wirkt deutlich stärker als das Zähneputzen an sich.“ – spiegel.de

Frei nach dem Motto „mehr wirkt mehr“ ist in dem Artikel auch von besserer Wirkung bei höherer Dosierung die Rede.

Was genau stimmt, können wir als Laien leider schlecht bewerten. Wir können uns nur informieren und darauf basierend unsere ganz eigene Entscheidung treffen – und darauf hoffen, dass wir richtig lagen.

Update 14.04.2016

Fluorid ist nicht der einzige Stoff, der karieshemmend wirkt. Birkenzucker Xylitol verhindert ebenfalls Karies und kann man meines Wissens zumindest im Unverpackt-Laden Einzelhandel in Münster unverpackt beziehen. In Apotheken hatte ich da bisher leider kein Glück.

Wer nicht auf Fluorid verzichten möchte, kann sich in fast jedem nicht-Discounter-Supermarkt fluoridiertes (und gleichzeitig jodiertes) Salz zum Kochen kaufen. Das kann entweder zum Kochen verwendet werden oder den unten stehenden Rezepten dazu gegeben werden, vorzugsweise vorher im Mixer pulverisiert. Ich würde bei den Mengenverhältnissen so 1/4 bis 1/2 TL dazu geben.

Wie wir das handhaben (wollen)

Mein Mann wird erst einmal – trotz des Plastikmülls – bei seiner speziellen Zahnpasta aus der Apotheke bleiben. Er hat über die Jahre schon viele andere Zahnpastas probiert, und keine davon hilft gegen seine überempfindlichen Zähne.

Ich habe immer noch einige Tuben parodontitisvorbeugende Zahnpasta. Schon seit einigen Monaten verwende ich aber auch Zahnpulver. Auch bin ich vor ungefähr sechs Wochen von der elektrischen auf eine Bambuszahnbürste umgestiegen. Der Zahnarztbesuch letzte Woche hat bestätigt: Meiner Mundhygiene hat es nicht geschadet :).

Mein Plan ist es, weiterhin morgens Zahnpulver, abends Zahnpasta zu verwenden, bis ich dann irgendwann die Zahnpasta aufgebraucht habe. Ich traue mich (noch?) nicht, Fluoride ganz zu streichen, möchte sie aber dennoch auf diese Art und Weise reduzieren. Bis meine Zahnpasta ganz aufgebraucht ist, übe ich das Putzen mit Miswak und der SWAK, denn dafür benötigt man zwar keine Zahnpasta, und dennoch sind darin die für die Mundhygiene empfohlenen Stoffe – wie eben auch unter anderem Fluorid – enthalten.

Update 14.04.2016: Mein Mann ist nun ebenfalls auf Zahnpulver umgestiegen! Und erstaunlicherweise hat er nicht mehr Beschwerden als vorher. Momentan benutzen wir Zahnpulver, das aus reinem (vorher pulverisiertem Natron) besteht. Vor einigen Wochen haben wir noch mal eine angebrochene und in der Umstellung vergessene Tube meiner parodontitisvorbeugenden Zahnpasta (die übrigens hauptsächlich Natron und ätherische enthält – heißt Parodontax) gefunden, die wir jetzt weiter aufbrauchen. Allerdings mögen wir das gar nicht mehr, es fühlt sich einfach komisch auf den Zähnen an.

Von einer ganz lieben Leserin habe ich das Xylitol zugeschickt bekommen, das bei ihr nur im Schrank rumsteht und ich nirgendwo auch nur plastikfrei auftreiben konnte. Noch in der gleichen Woche habe ich in Münster im Unverpackt-Laden Xylitol entdeckt! Tja, wenn schon, denn schon XD. Wenn unser jetziges Zahnpulver aufgebraucht ist, wollte ich mal eine Zahnpasta mit Xylitol und Heilerde anrühren.

An die SWAK habe ich mich leider immer noch nicht gewöhnt. Irgendwie hab ich einfach vergessen, mit ihr zu putzen…

Ansonsten war ich seit diesem Artikel auch schon wieder drei Mal beim Zahnarzt. Ich gehe seit meiner Parodontits-Behandlung Anfang 2015 nun jedes Quartal einmal zur Zahnreinigung hin, aber es scheint alles gut im Griff zu sein, sodass der Abstand beim letzten Besuch im Februar 2016 auf alle 4-5 Monate verlängert wurde. Man ist dort mit meiner Zahnpflege mehr als zufrieden. Bei jedem Besuch werden meine Zähne am Ende fluoridiert, sodass ich denke, dass zusätzliches Fluorid bei mir nun wirklich nicht mehr nötig ist.

Zahnpulver-Rezepte

Dr. med. dent. Wolf Brockhausen spricht sich übrigens für die Verwendung von Zahnpulver aus. Viele Zahnärzte bestätigen, dass es wichtiger ist, mechanisch gründlich zu putzen, als das, womit man putzt. Meine Zahnärztin ist ebenfalls dieser Meinung, ergänzt aber, dass Fluoride enthalten sein sollten. Dies ist bei diesen Zahnpulvern allerdings nicht der Fall.

Generell kann man sich mit folgenden Sachen die Zähne putzen:

  • Natron
  • Heilerde
    • wird in einer Pappschachtel – leider beschichtet – in eigentlich jeder Drogerie oder im Reformhaus verkauft
    • bindet Schwermetalle und viele Giftstoffe, remineralisiert die Zähne
  • Meersalz oder jodfreies Kochsalz
    • gibt es in jedem Supermarkt in einer Pappschachtel – ebenfalls leider beschichtet
    • Meersalz enthält zusätzlich Mineralien
    • Wirkt ähnlich wie Natron

Diese Zutaten können nach Belieben kombiniert werden. Zusätzlich kann Stevia (wird meines Wissens allerdings ausschließlich in Plastikbehältnissen verkauft) dazu gegeben werden. Stevia mildert den salzigen Geschmack von Natron und Salz ab.

Gerade am Anfang ist das Putzen mit Zahnpulver sehr ungewohnt. Es schäumt natürlich nicht und schmeckt sehr salzig. Man tendiert wahrscheinlich aber gerade am Anfang auch dazu, sich die Zähne mit zu viel Zahnpulver zu putzen, weil man ja gewohnt ist, eine große sichtbare Menge Zahnpasta auf den Borsten zu haben. Gerade das macht aber das Putzen mit Zahnpulver geschmacklich zu einer Herausforderung ;). Ich verwende inzwischen viel weniger als vorher und empfinde es langsam sogar als angenehm.

Zahnpulver nach Béa Johnson

Béa Johnson ist sozusagen die Mutter der Zero Waste Bewegung. Sie hat jetzt nicht das Rad neu erfunden, schließlich haben pre-Kapitalismus alle Menschen müllfrei gelebt (hier nur natürlich nicht „Zero Waste“), aber sie hat es in die Medien gebraucht und so als Bewegung losgetreten 😊.

Ihr braucht:

  • 4 EL Natron
  • 1/4 TL Stevia (optional, mildert den salzigen Geschmack von Natron ab)

Natron und Stevia in einen Streuer füllen. Am besten einem mit einem drehbaren Verschluss für eine leichtere Dosierung – füllen. Zwei Prisen reichen für einmal Zähnputzen.

Mein Zahnpulver

Mein Zahnpulver besteht momentan aus Heilerde, Natron und Stevia zu gleichen Teilen plus pulverisierte Kamille und/oder pulverisierte Pfefferminze. Stevia verwende ich allerdings nur, weil ich zu Hause noch so viel habe und nicht weiß, was ich sonst damit anfangen soll?

Zahnpulver und Bambus-Zahnbürsten

Rechts im kleinen Einmachglas mit Deckel befindet sich das Zahnpulver. Unsere Zahnbürsten brauchen auch keinen spezielle Halterung, sondern fühlen sich in einem leeren Marmeladenglas genauso wohl ;).

Ihr braucht:

  • 1 EL Heilerde
  • 1 EL Natron
  • optional 1 EL Stevia
  • optional 1/2 – 1 EL getrocknete und zerbröselte (Pfeffer-)Minze und/oder Kamillenblüten

In einer elektrischen Kaffeemühle pulverisiere ich die getrocknete zerbröselte Minze oder die getrockneten Kamillenblüten (beides stammte von meinem Balkon). Am besten etwas stehen lassen, sonst kommt einem ganz schön viel Staub entgegen, wenn man die Mühle dann aufmacht ;). Je feiner das gemahlen werden kann, desto besser. Ansonsten knirscht es beim Zähneputzen!

Alle Zutaten vermischen – fertig!

Ich hebe mein Zahnpulver in einem kleinen Einmachglas mit Deckel auf. Wenn ich mir die Zähne putze, befeuchte ich die Borsten meiner (Bambus-)Zahnbürste mit etwas Wasser, schüttle die Bürste einmal aus und drück dann nur die Spitze der Borsten ganz leicht ins Zahnpulver. Das Zahnpulver, das mit den Borsten in Berührung kam bleibt daran hängen, der unberührte Rest bleibt im Glas.

Die Zähne putze ich mir dann wie mit normaler Zahnpasta.

Salbei-Zahnpulver

Dieses interessantes Zahnpulver-Rezept habe ich hier entdeckt.

Ihr braucht:

  • 3 getrocknete Salbeiblätter
  • 50 g Salz

Salbeiblätter zerbröseln und mit dem Salz in einem Miniblender (ich denke mal damit ist eine elektrische Kaffeemühle gemeint) pulverisieren. Eine kleine Prise im Mund auflösen und sich dann die Zähne wie gewohnt putzen.

Zahnpasta-Rezepte

Wem beim Zahnpulver der „Frische-Kick“ fehlt, der kann sich auch Zahnpasta mit z.B. Minzöl machen. Allerdings möchte ich anmerken, dass die Verwendung von ätherischen Ölen in Zahnpasta eines der Gründe ist, warum Dr. med. dent. Brockhausen von Zahnpasta abrät ;). Denn ätherische Öle seien eine ganz schöne Keule, die man nicht andauernd anwenden sollte.

Ich selbst habe noch nicht probiert, Zahnpasta selbst zu machen. Das liegt daran, dass ich persönlich versuche, so wenig Kokosöl wie möglich zu verwenden, so gesund und toll es auch sein soll. Denn Kokosöl muss von weither importiert werden und weist allein deshalb schon nicht die beste CO2-Bilanz auf. Wozu sollte ich es also verwenden, wenn ich mit Zahnpulver wunderbar klarkomme ;)? Bei den wasserbasierten Rezepten denke ich wiederum, dass das Pulver hygienischer ist, weil sich Bakterien ohne Wasser einfach schlechter festsetzen können. Aber das kann auch einfach ein Irrglaube von mir sein, denn ich kann mir auch vorstellen, dass die ätherischen Öle und der basische ph-Wert mit dem Natron ausreicht, um den Bakterien den Nährboden zu entziehen.

Kokosölbasiertes Zahnpasta-Rezept mit Natron nach Lauren Singer

Lauren Singer ist wohl die zweitbekannteste Zero Wasterin nach Béa Johnson. Die 23-jährige lebt in Brooklyn in New York fast komplett müllfrei mitten im Geschehen und wurde übrigens auch durch Béa Johnson auf Zero Waste aufmerksam :).

Ihr braucht:

  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Natron
  • 15 bis 20 Tropfen naturreines ätherisches Pfefferminzöl oder auch anderes Öl

Einfach alles zusammen verrühren. Der Schmelzpunkt von Kokosöl liegt bei ca. 24 bis 28 Grad, d.h. je nach Temperatur ist das Kokosöl flüssiger oder fester. Wenn es sich schwer verrühren lässt, kann man es für ein paar Minuten in warmes Wasser stellen.

Ein sehr ähnliches Rezept mit Erfahrungsbericht findet ihr auf Experiment Selbstversorgung, ein sehr lesenswerter Blog mit vielen nützlichen ökologischen Alltagstipps :).

Update 16.11.2015: Ich benutze nun seit ca. 3 Wochen diese Zahnpasta und muss sagen, dass ich es mir mit dem Öl etwas komisch vorgestellt hatte. Das war aber gar nicht der Fall und durch das Minzöl hat man auch einen frischeren Geschmack im Mund, wie man ihn eher von konventioneller Zahnpasta gewöhnt ist. Für Leute, die sich direkt von Zahnpasta umstellen, wird das wohl eine leichtere Umstellung sein als zu Zahnpulver. Diese Zahncreme erinnert mich mehr an „normale“ Zahncreme als meine vorher gekaufte Zahnpasta von Parodontax, die ebenfalls nur aus Natron (auf der Packung wird das aber schön als „wertvolles Mineralsalz“ umschrieben…), ätherischen Ölen und halt noch Füll- und Schäummitteln besteht.

Eine Sache, die mich aber enorm stört ist das Entnehmen der Zahncreme aus dem Glas. Ich passe sehr drauf auf, nicht mit der Zahnbürste reinzugehen, um die Haltbarkeit nicht durch Verschmutzungen zu verkürzen. Ich muss ich also jedes Mal ein Buttermesser dafür dreckig machen. Da es ja gerade schon kälter draußen wird, ist das Kokosöl auch ziemlich hart und mir nun schon mehrfach von der Zahnbürste gefallen. Auch wenn ich den Minzgeschmack sehr angenehm finde, werde ich wohl danach wieder zu Zahnpulver zurück wechseln.

Kokosölbasiertes Zahnpasta-Rezept mit Heilerde nach Katja M.

Katja habe ich vor kurzem über meinen anderen Blog Cake Invasion! kennengelernt :). Sie kennt sich vor allem im Bereich Naturkosmetik sehr gut aus und lebt sehr gesundheitsbewusst. In ihrer selbstgemachten Zahnpasta verwendet sie Heilerde und Teebaumöl.

  • 3 EL Kokosöl
  • 1 EL Heilerde
  • 1/2 TL Natron
  • 2 bis 3 Tropfen Teebaumöl
  • 1 Prise Zimt

Einfach alle Zutaten zusammen verrühren. Damit sich die Heilerde gut auflöst sollte das Kokosöl flüssig sein. Dazu könnt ihr euer Kokosöl einfach für ein paar Minuten in warmes Wasser stellen.

Wasserbasiertes Zahnpasta-Rezept

Das Rezept stammt von DIY Natural.

  • 4 EL Natron
  • 1/2 TL Meersalz oder einfach jodfreies Salz
  • 5 bis 7 Tropfen Pfefferminzöl oder japanisches Minzöl
  • destilliertes oder abgekochtes Wasser

Natron, Salz und das ätherische Öl vermischen, dabei das Wasser nach und nach dazu geben, bis ihr eine pastenartige Konsistenz habt, die euch gefällt.

Tipps


Es gibt noch unzählige andere Rezepte und man kann sich mit den verrücktesten Zutaten austoben – aber ich bin ein Fan von einfachen Rezepten mit wenigen gut erhältlichen Zutaten :). Wie haltet ihr es? Habt ihr schon Zahnpulver oder selbstgemachte Zahnpasta ausprobiert? Wie steht ihr zu Fluoriden? Gesundheitsschädlich oder gesund für den Zahnschmelz?

Kategorie Artikel, Bad, Zahnpflege

80 Kommentare

  1. Hi Shia,
    habe eine Frage zu der Pasta, wäre es möglich sie in einem Seifenspender zu benutzten oder ist die Pasta zu fest? Dann wäre das Problem mit dem Zahnbürstenkontakt gelöst!
    LG und Danke für den tollen Beitrag

  2. Hey ich benutze seit Jahren gar keine Zahnpasta mehr. Wozu auch? Wichtig ist das regelmäßige und gründliche Putzen, Zahnseide ist auch super. Aber die Zahnpasta verbleibt ja eh nur zwei Minuten im Mund – da soll sie was bewirken? Glaube ich nicht.
    Ein Mal die Woche putze ich zusätzlich mit Backpulver. Und bevor jemand hier was von „zahnauflösend“schreit: die ist auch bloß so zwei Minuten im Mund. Danach wird sehr gut gespült und fertig.
    Seitdem ist übrigens meine Zahnfleischentzündung erheblich weniger geworden!

  3. Hallo Shia
    Danke für die ausführlichen tipps!
    Ich frage mich ob man das Stevia vlt auch durch xylithol ersetzen könnte. Ich habe gelesen, dass es karieshemmend ist.
    Was denkst du?
    Gruß louisa

    • Hallo Louisa,
      ja, kann man auf jeden Fall, machen wir auch, weil wir inzwischen Xylitol auch im Unverpackt-Laden bekommen :). Den Artikel müsste ich wirklich mal aktualisieren, danke für die Erinnerung :)! (In meinem Buch ist es aber immerhin schon)
      Liebe Grüße,
      Shia

  4. Hallo Shia

    Herzlichen Dank für Deinen guten Beitrag über das Zähneputzen und die verschiedenen Zahnreinigungsmittel. Hab alles mit viel Interesse gelesen und werde das eine oder andre ausprobieren. Vor allem danke ich Dir, dass Du auch auf Kokosnüsse verzichtest und die langen Transportwege siehst. Du bist die erste, die das thematisiert. BRAVO!
    Selber hab ich auch die Swakbürste und bin begeistert davon.
    Vielen Dank für Deinen Guten Beitrag!
    LG Regina

  5. Pingback: Camping: Zähneputzen und Pinkeln in der freien Natur – ist das schädlich? – News

  6. Xylitol ist hochgiftig für Hunde (evtl auch für andere Haustiere).

    Nur für den Fall, dass man mit der selbsthergestellten Zahnpflegesubstanz auch seinen Haustieren ggf. die Zähne putzen möchte.

  7. Feik Birgit

    Hallo Shia, es ist zwar eine Weile her, dass du über das Thema geschrieben hast, schreiben wollte ich dir aber trotzdem. Ich hatte von meinem Zahnarzt einen Tipp bekommen über den Zusammenhang von Zahnproblemen und Vitamin K2 Mangel. Er hatte mir das Buch „Vitamin K2 und das Calcium-Paradoxon“ von Kate Rheaume-Bleue empfohlen. Das Buch ist sehr informativ und ich habe direkt begonnen, Vitamin K2 in der empfohlenen Kombination mit D3 und Vitamin A einzunehmen. Nach etwa zwei Wochen war mein üblicher Zahnbelag deutlich reduziert und mein Zahnfleischbluten, das ich seit etwa 15 Jahren hatte, ging deutlich zurück. Die Vitamine nehme ich jetzt seit einem Jahr und werde sie weiterhin nehmen, weil meine Zahnprobleme mittlerweile komplett verschwunden sind. Ich bin darüber so glücklich, dass ich endlich Zähne putzen und überhaupt Zahnseide benutzen kann, ohne das übliche Blutbad. Vielleicht nützt dir ja der Tipp etwas. Die gesundheitlichen Vorteile durch die Vitamine sind ansonsten auch nicht zu verachten. Liebe Grüße, Birgit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.