Unser Müll der letzten 3 Monate #TrashTalk

Seit September 2014 stellen wir unser Leben auf Zero-Waste um. Seit dem 26.08.2015 sammeln Hanno und ich unseren Müll. Wir wurden nämlich von eigentlich allen Presse-Menschen gefragt, ob wir wie Béa Johnson oder Lauren Singer ebenfalls ein „Müllglas“ hätten. Erst haben wir es als unnötig abgetan, aber dann sind wir doch neugierig geworden. Was für Müll würde denn im Glas sein? Was sind unsere „Problemzonen“, die dadurch sichtbar werden würden?

Our trash of the last 3 months zero waste Wasteland Rebel

Unser Gelber-Sack- und Restmüll der letzten drei Monate zu zweit. Bei einigen Sachen wie der plastikfreien Rasierklinge unseres Rasierhobels und den Kronkorben bin ich noch dabei, zu klären, ob die eigentlich tatsächlich recycelt werden. Man weiß ja einfach nicht, was mit den Sachen passiert, die im Gelben Sack landen :(. Je nach Kommune und Marktschwankungen landen diese Dinger auch einfach in der Müllverbrennung. Bei unserer Abfallentsorgungsgesellschaft wurde mir am Telefon erst mal mit Erstaunen gesagt, dass ich ja sehr spezifische Fragen hätte, die man mir an der Hotline nicht beantworten könne…

Nun sind drei Monate vergangen und vor einigen Tagen haben wir mal unser Glas ausgekippt, um mal eine Zwischenbilanz ziehen zu können.

Was für Müll haben wir generiert? Wird sich der Müll vermeiden lassen?
Abgeschnippelte Reste meiner orthopädischen Schuheinlage 😝 Hoffentlich wird die nächste besser passen 😉.
Kronkorken Wir werden definitiv mehr darauf achten, Getränke mit Kronkorken besser zu meiden! Krokorken werden übrigens recycelt, auch, wenn innen Plastik ist.
Flaschenverschlüsse aus Plastik Neuerdings können wir hier BIO-Öle zum Abfüllen kaufen! Da fällt der Plastikverschluss schon mal weg. Unseren Sojasoßen-Konsum haben wir auf eine große Flasche pro Jahr (statt 1 Flasche alle 2 Monate) runter geschraubt.
Eine Plastik-Karte mit Rabattgutscheinen drauf #WTF?? Die sind schon als Papier absolute Müllschleudern! Jetzt auch noch in Plastik?? Die Werbung kam per Post und ich hab erst mal dort angerufen, um mich aus dem Verteil löschen zu lassen.
Abgebrochener Henkel einer Tasse Ich bin leider ein ganz schönes Trampeltier… Den Rest der Tasse benutzen wir zwar noch für Seife, aber dennoch hab ich im November noch ein Trinkglas und ein großes 2,5 L Schraubglas auf dem Gewissen 😞! Waaahh!
Eine Rasierklinge (aus Sicherheitsgründen in Plastik eingewickelt mit einem Gummiband drum rum) Diese Rasierklingen sind plastikfrei und somit eigentlich komplett recyclebar! Aber das heißt leider noch lange nicht, dass das im Gelben Sack aus recycelt wird… Muss ich noch in Erfahrung bringen Nach der Veröffentlichung des Artikels habe ich heute (3.12.15) erneut bei der Abfallentsorgung der Stadt Bochum angerufen und sehr kompetente und geduldige Auskunft auf alle meine Fragen bekommen :). Alles an Metall – selbst im Restmüll – wird so gut es geht recycelt. Wenn es nicht mit Plastik zusammen verarbeitet ist (wie z.B. bei einem Einwegrasierer) dann auf jeden Fall!
Obst- & Gemüse-Sticker (Restmüll aufgrund des Klebers) Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir inzwischen bis auf Bananen alles stickerfrei und in BIO einkaufen können! Unser lokaler Bioladen achtet nämlich darauf ❤️.
Klebeband Müssen wir definitiv mehr drauf achten…
Etikettenreste von unserem Labelmaker Ich hab vor, diese Rolle noch aufzubrauchen und den Labelmaker dann zu verschenken. Hoffentlich haben wir bis dahin alles Wichtige richtig damit beschriftet 😉.
Interdentalbürste Ich benutze nur noch kompostierbare und komplett plastikfreie Zahnseide, die aber leider nicht vegan ist 😢. Hab lange mit mir gerungen und mir gedacht, dass Plastik über die hunderte von Jahren (verrottet schließlich nicht) wahrscheinlich insgesamt mehr Tierleid verursacht…
Plastikflasche unserer Vitamin B12 Tabletten Als Veganer werden wir dies wohl nicht vermeiden können. Diese sind immerhin so hoch dosiert, dass wir zu zweit mit einer Flasche pro Jahr auskommen. Ich habe zwar auch schon Vitamin B12 in einer Glasflasche mit eingeschweißtem Plastikdeckel gefunden – aber davon würden wir zu zweit pro Jahr knapp 15 Stück verpulvern – und die Deckel allein sind dann mehr Plastikmüll als diese ganze Flasche jetzt.
Plastikversiegelung und dieses Trockenpäckchen-Dingens Das ist beides jetzt von unserer neuen Flasche Vitamin B12, werden wir also auch nicht vermeiden können.
Plastikverpackung unserer neuen Bambus-Klobrille (unsere alte ist zebrochen!) und unserer neuen (ironischerweise) plastikfreien Brotbox Ich hab diese Plastikfolien einfach in die Vitamin B12 Flasche gestopft. Da das einmalige Anschaffungen sind, die auf Dauer ja Müll vermeiden sollen, hoffe ich, dass das in Zukunft alles weniger wird.

Aber natürlich haben wir noch anderen Müll generiert, den wir euch nicht vorenthalten wollen:

  • Glasmüll: 2 Glasflaschen (1x eine Flasche Öl, 1x eine Flasche Ahornsirup), 1 kaputtes Trinkglas und 1 kaputtes 2 L Glas.
  • Papiermüll: 875 g Papiermüll; ein Teil davon wird wahrscheinlich in unserer Wurmkiste als Wurmfutter enden, der Rest kommt zum Altpapier.
  • Biomüll: Das meiste unserer Küchenabfälle landet in unserer Wurmkiste in der Küche zum Kompostieren vor Ort, aber da darf leider nicht alles rein (z.B. Schalen von Zitrusfrüchten, Bananen, Zwiebeln und Knoblauch, Gekochtes wie Essensreste, die wir aber zum Glück nicht haben) – davon fällt alle 2 Wochen 1 bis 2 Handvoll an. Leider landet dieser Müll bei uns aber nicht in der Biotonne, sondern im Restmüll 😢. Wir wohnen nämlich fast in der Fußgängerzone und eine Biomülltonne ist für unser Wohnhaus nicht erwünscht.

Das war’s aber jetzt! Wir ihr seht, versuchen wir auch, unseren recycelbaren Müll (wie Papier- & Glasmüll) zu reduzieren.

Habt ihr vielleicht noch Ideen zur Müllvermeidung für uns? Oder Infos, was den Gelben Sack und Recycling angeht? Wir suchen immer nach ökologischeren Alternativen und probieren auch gerne aus!

Kategorie Artikel, TrashTalk

16 Kommentare

  1. d.h. ihr nehmt von den B12-Tabletten nur 1 pro Woche? Auf meiner Packung (dieselbe) steht eben, eine pro Tag..

  2. Hallo Shia,
    Wie genau streckst du bzw. teilst du die B12 Tabletten, dass die für ein Jahr reichen? Sehe grade, dass die ja ultra hoch dosiert sind und kann mir das auch gut vorstellen, damit ich weniger Müll produziere 🙂

    Liebe Grüße,
    Yasmin

  3. kleedoerfere@aol.com

    Hi Shia,

    ich habe bei der Einführung der gelben Säcke auf de Behörde im Abfallrecht gearbeitet, deshalb kann ich Dir etwas zum Ursprungsgedanken sagen. Es war gedacht, einige recyclebare Stoffe getrennt einzusammeln, um diese wieder zu verwenden. Man dachte damals an ein paar Joghurtbecher und Konservendosen. Das der korrekte Deutsche so sortierwütig ist, und nun fast alles in die Säcke kam, davon war die Politik selber überrascht (ähnlich wie beim Pfand für Plastikflaschen, das ja eigentlich den Konsum einschränken sollte). Mittlerweile darf alles in den gelben Sack, wo ein grüner Punkt drauf ist. Das heißt, dass der Hersteller der Verpackung bereits einen Obulus für die Entsorgung gezahlt hat. Wie die Stoffe verwertet werden ist sehr unterschiedlich.

    Ciao Vanessa

    • Hi Vanessa,
      danke für die interessanten Infos!! Wir haben letzten Freitag die örtlichen Abfallaufbearbeitungsanlage besichtigen dürfen (ich schreibe auch schon den Artikel dazu, der wird am Donnerstag dann veröffentlicht). Zusammengefasst ist nur ca. 15% des Plastiks aus dem gelben Sack überhaupt recyclebar und wird dafür aussortiert. Nur ein Prozentsatz von Getränkekartons wird aussortiert (nur so viel, dass man die vorgegebene Quote erfüllt), weil sie so blöd verklebt sind, dass sie nur in speziellen Anlagen unter einem großen chemischem Aufwand getrennt werden können, und es so wenige Anlagen dafür gibt (ich meinte 2 oder 3 in Deutschland), dass man sie dafür quer durchs Land (z.T. auch durch Europa) fahren muss und das ein ziemliche verheerende Ökobilanz ist. Metall wird aussortiert (aus dem gelben Sack) und in Stahlwerken recycelt. Der gesamte Rest wird verbrannt. Was einen guten Brennwert hat in Kohlekraftwerken, der Rest in Industriekraftanlagen. Restmüll wird auch verbrannt und danach das Metall herausgeholt. Die restliche Schlacke wird im Straßenbau benutzt.
      Liebe Grüße,
      Shia

  4. Hallo Shia,

    mein Freund und ich haben deinen Blog gefunden und sind sehr inspiriert! Erst mal ein großes Dankeschön von uns für dich. Mach bitte weiter so! Ich mag deine Fotos und Artikel!

    Wir sind aber jetzt noch etwas unsicher, was denn alles genau recycelt werden kann.
    Wie sieht es z.B. mit Papierverpackungen aus? Von Alnatura gibt es ja öfters beim Zucker oder Mehl Papierverpackungen (bin aber aber auch gerade nicht im klaren darüber ob die beschichtet sind).
    Glas hat leider ja auch oft einen Plastikdeckel (z.B. bei unserem Öl).
    Und was ist eigentlich mit Konservendosen?
    Oder die Deckel von den Gläsern mit den Aufstrichen?

    Wir haben leider in unserem Haus auch nur Restmüll-, Bio- und Glastonne. Da fehlt irgendwie bei uns die Möglichkeit Papier zu recyceln. Und eine gelbe Tonne gibt es auch nicht – wobei wir ja versuchen wollen das Plastik eh zu meiden.

    Vielleicht könntest du uns ein wenig Licht ins Dunkeln bringen. Das wäre super.

    Liebste Grüße

    Katrin und Ben

    • Hi Katrin, hi Ben,
      das mit dem Recyceln ist leider durch den gelben Sack sehr verschleiert (wahrscheinlich auch gewollt…). Also, die Alnature-Mehlverpackungen sind nicht beschichtet und somit recyclebar als Papiermüll. Dass ihr keinen Papiermüll habt ist ja ungewöhnlich und unglaublich schade, weil Papier bis zu 8x recycelt werden kann! (Plastik nur 1x, wenn überhaupt!)

      Die Zuckerpackungen hab ich leider nicht vor Augen. Ich erinnere mich nur, dass da der Rohrzucker mindestens ein Plastikfenster hat. Das führt uns auch gleich zum Plastik. Einige Plastiksorten wie PET sind recyclebar. Allerdings haben auch die Müllsortierungsanlagen Probleme damit, das zu unterscheiden (deswegen werden die PET-Flaschen auch getrennt gesammelt). Deswegen wird Bioplastik übrigens auch häufig fälschlicherweise mit Plastikmüll verbrannt. Das meiste, was wohl aus Plastik im Gelben Sack landet, wird stumpf verbrannt. Wie der Plastikdeckel von der Ölflasche.
      Metall wird wohl immer recycelt, auch wenn es im Restmüll landet. Also Konservendosen, die Deckel der Aufstrichgläser usw. Die Plastikbeschichtungen daran (auch Konservendosen sind innen mit Plastik beschichtet) werden mit dem Metall verbrannt.

      Papier kann auch in den Biomüll, allerdings ist es ökologischer, wenn es als dem Papierrecycling zugeführt wird, weil es wie gesagt bis zu 8x recycelt werden kann, und im Biomüll ist natürlich Endstation.

      Wo lebt ihr denn, dass ihr keine Papiertonne habt? Wenn ihr irgendwo anders lebt, sieht das mit dem Recycling nämlich schon wieder anders aus! Das sind jetzt Infos, die ich hier von unserer Abfallgesellschaft erfragt habe, und das passiert wohl in Deutschland üblicherweise mit dem Abfall. In Österreich ist es meines Wissens nämlich schon wieder ganz anders…

      Liebe Grüße,
      Shia

    • Hallo.
      In unserem Dorf wird uns auch nur eine Restmülltonne bereitgestellt. Die meisten Leute haben sowieso einen Kompost (eine Biomülltonne kann man sich wohl auch bestellen).
      Papier und Glas bringen wir zum Container. Gibt es denn bei euch keine? Vielleicht neben einem Supermarkt? Ansonsten wie Shia es vorgemacht hat: einfach mal bei Der Stadt / beim Entsorungsbetrieb anrufen…

  5. Wow, so ein ausführlicher Bericht ist toll! Ich hätte nie gedacht, dass ausgerechnet Kronkorken recycelt werden, weil sie ja mit Plastik beschichtet werden.

    • Hi Katja,
      ich musste auch bei der Abfallgesellschaft unserer Stadt anrufen, um das zu erfahren :D. Im Netz hatte ich dazu einfach nichts Genaues finden können… Aber ja, die dünne Plastikschicht wird wohl einfach weggebrannt und die Metalle danach heraus geholt. Der nette Herr war übrigens sehr irritiert von so viel Interesse :D. Ich sei wohl die erste Bürgerin, die anruft, um nachzufragen, was genau mit dem Müll passiert, nachdem er abgeholt wird! Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet… Er hat mir sogar angeboten, dass mein Mann und ich gerne mal die Anlage besichtigen könnten und er uns gerne rum führt! Ich hab mit ihm ausgemacht, dass ich mich Januar dann noch mal melde, um einen genauen Termin auszumachen :)!! Bin ganz begeistert, was man so als Bürgerin alles machen kann, wenn man nur mal nachfragt! Seitdem wir zero waste leben stellen wir auch fest, dass ganz schön viel geht, wenn man nur seinen Mund aufkriegt und kommuniziert! Die Leute freuen sich auch häufig über Interesse und man stellt fest, dass sie gerne über ihre Kompetenzbereiche erzählen :). Mein Mann kam letztens ganz begeistert vom Schuster wieder und hat sich offenbar das halbe Schusterhandwerk erklären lassen :D. Falls du nach secondhand Schuhen suchst – beim Schuster wird ganz viel nicht abgeholt, und unser hier hat mir z.B. schon Stiefel heraus gesucht, die für mich in Frage kommen könnten. Leider waren sie alle mit Absatz, aber ich fand das schon echt eine geniale Idee – verlassene Schuhe secondhand beim Schuster kaufen!
      Liebe Grüße,
      Shia

  6. Pingback: {Sponsored Post} Vegan + palmölfrei + zero waste einkaufen bei Kamps

  7. Wir leben zwar nicht so müllfrei wie ihr. Aber ich kaufe bananen im weltladen. Schmecken super und sind bei uns ohne sticker 😉

    • Hi Katrin,
      oh, muss auch noch mal bei uns im Weltladen gucken, ob sie Bananen haben :). Das wäre natürlich richtig klasse, wenn sie welche ohne Sticker hätten!
      Danke für den Tipp!!
      Liebe Grüße,
      Shia

  8. Hi Shia,

    habe an anderer Stelle mal den Tip gelesen, dass eine zum Rasieren zu stumpf gewordene Klinge auch noch z. B. zum Reinigen des Ceranfeldes benutzt werden kann…
    Eine andere Frage: woher habt ihr eure Wurmkistenbewohner und wieviele braucht man da denn so? Wir haben überlegt in absehbarer Zeit auch eine Wurmkiste anzufertigen. Bio-„Abfall“ fällt bei uns definitiv am meisten an.
    Liebe Grüße
    Ursula

    • Hi Ursula,
      oh, das ist eine super Idee :)! Für unseren Cerankochfeld-Schaber gibt es nämlich leider keine Nachfüllklingen zu kaufen, grrrr… Muss mal sehen, wie wir die Klinge am besten da rein bekommen :D.
      Idealerweise kennst du jemanden, der einen Komposthaufen im Garten hat. Dann kannst du nämlich Würmer dort ausbuddeln :). Allerdings konnte ich hier in Bochum niemanden auftreiben :(. Ein paar ganz wenige (und leider ziemlich mitgenommene) kamen mit der Wurmkiste, und ich hatte in der Zoohandlung noch eine kleine Menge Laubwürmer (können auch kompostieren, sind aber halt nicht so effizient) geholt. Das hat aber leider nicht ganz gereicht. Wir mussten uns dann doch noch welche im Internet bestellen. Guck mal bei ebay und bei Wurmwelten.de. Natürlich kann man auch mit so wenigen Würmern eine Wurmkiste bevölkern. Das dauert aber entsprechend, und man darf in der Zeit auch nur entsprechend der Populationsmenge füttern. Da wir die Wurmkiste angeschafft hatten, damit wir unseren Biomüll nicht mehr in die Restmülltonne kloppen müssen, war das dann doch etwas am Punkt vorbei :D.
      Liebe Grüße,
      Shia

      • Gibt es irgendwo Fotos von dieser Wurmkiste? Die würd ich echt gern mal sehen, denn das klingt schon sehr interessant! 😀
        Genau wie der ganze Artikel. Aber sind das nun wirklich „alle“ Müllartikel? oO Denn allein meine meisten Basis-Produkte wie Seitanpulver oder Sojamilch kommen schon in Plastikverpackung :/

        • Hi Ashyda,
          das sind tatsächlich alle unsere Müllartikel, außer natürlich die, die auswärts gar nicht bei uns landen… Ich hab mir z.B. im Dezember neue Brillengläser in meine bestehende Fassung einsetzen lassen müssen, weil sich leider meine Sehstärke um 1 Diopthrien auf beiden Augen verschlechtert hat :'(. Die alten Brillengläser sind nicht in unserem Müllglas gelandet, weil sie für mich dort direkt entsorgt wurden… Irgendwie hatte auch vergessen, danach zu fragen. Aber nein, wir kaufen kein Seitanpulver und auch keine Pflanzenmilch in Verpackung. Pflanzenmilch mache ich seit über 2,5 Jahren selber. Auf meinem anderen Blog Cake Invasion hab ich z.B. eine Anleitung für Mandelmilch, wo ich auch kurz auf die Herstellung anderer Pflanzenmilchsorten eingehe. Außerdem habe ich einen Sojamilchmacher, den ich aber jetzt schon einer ebenfalls veganen Freundin versprochen habe, weil ich ihn nicht mehr brauche, weil wir seit August 2014 einen Hochleistungsmixer haben, der zwar nicht mehr vollautomatisch Sojamilch machen kann, der aber eben sehr vielseitig ist. Hier hab ich auch mal ein FAQ zu selbstgemachter Pflanzenmilch geschrieben, falls dich das interessiert.
          Seitanpulver haben wir noch nie gekauft. Ich habe ein paar Male mal Seitan aus Weizenmehl selbst gemacht (also ewig ausgewaschen) und nach Mamas traditionellem Rezept für Seitanzubereitung nach taiwanischer Art gekocht (aber ohne das Fleisch, das sonst reinkommt). Das war schon ziemlich lecker, aber ehrlich gesagt brauchen wir für uns gar keinen Fleischersatz. Ich mag Tofu ganz gerne, aber gar nicht unbedingt als Fleischersatz, sondern, weil ich zu Hause mit taiwanischem Essen aufgewachsen bin und Tofu einfach ein wesentlicher Bestandteil war, den ich sehr gern mochte (übrigens gab’s den meistens mit Fleisch zusammen, weil das in Asien gar kein Fleischersatz ist ;)).
          Ein Foto der Wurmkiste hab ich gerade nicht zur Hand, aber hier hab ich ein Video vom WDR-Bericht eingebunden, wo man die Wurmkiste sieht :).
          Liebe Grüße,
          Shia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.