Zero Waste mit Kind: 4 Minimalisten-Tipps für den guten Baby-Schlaf

©Anja Bergmann

Wie ihr wisst kommen ja einige wirklich wichtige Themen bei mir leider etwas zu kurz, weil ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen kann. Ich werde z.B. ganz viel nach Zero Waste mit Kindern und  Zero-Waste-Haustierhaltung gefragt. Ich halte immer meine Ohren offen und lasse mir das immer sehr gerne erzählen, fühle mich aber nie kompetent genug, um selber etwas dazu zu schreiben. Deswegen freue ich mir immer ’nen Ast ab, wenn liebe Menschen sich bereit erklären, aus ihrem Erfahrungsschatz zu berichten! ❤️ (Wenn jemand hier mitliest, der ihre*seine Erfahrungen mit einer Zero Waste/müllarme/plastikfreie Haustierhaltung teilen mag, der soll sich gerne bei mir melden 😉)

Darf ich nun vorstellen *Trommelwirbel*: Anja, müllarme Mama von zwei Wirbelwinden (2,5 Jahre und 5 Monate)! In neun unglaublich informativen Artikeln teilt sie heute und in den kommenden Wochen jeden Freitag ihre Erfahrungen mit euch. Vergesst nicht, meinen Blog zu abonnieren (unten links), um keinen dieser Artikel zu verpassen!

Hierzu gibt es nicht viel anderes zu sagen als was Kinderärzte heutzutage sowieso empfehlen.

1. Beistellbett oder direkt mit im Bett

Ein Kind schläft im ersten Lebensjahr am besten in der Nähe der Eltern. Ein (gebraucht gekauftes) Beistellbett ist ideal oder noch besser schläft das Kind bei den Eltern mit im Bett.

2. Weniger Schnickschnack ist mehr

Sämtliche hübsche teure Ausstattung für Kinderbetten, wie Bettwäsche, Nestchen oder Himmel, braucht man meiner Meinung nach nicht erwerben.

  1. Sind sie nicht gut für die Sauerstoffzirkulation fürs Kind oder können das Kind beim Schlafen behindern.
  2. Ist es somit unnötig erworbener Müll. Es dient ja letztendlich nur der Deko, hilft aber dem Kind nicht beim Schlafen.

3. So lange wie möglich im Schlafsack

Das Kind schläft am besten so lange wie möglich in einem Schlafsack statt mit Decke und Kissen. Ich benutze am liebsten die alvi Mäxchen Schlafsäcke, da bekommt man einen Winterschlafsack inklusive 2 Sommerschlafsäcken in 2 Größen, so dass man für alle Wetterlagen gerüstet ist und nicht ständig nachkaufen muss. Natürlich gibt’s auch die gebraucht. Neu sind die einfach echt teuer…

4. Multifunktional denken

Statt Stubenwagen oder Wiege empfehle ich aus meiner Erfahrung heraus lieber eine gute Tragehilfe, in der das Baby tagsüber ganz nah bei Mama schlafen kann. Eine einfache Matratze auf dem Boden tut es auch. Wir haben zum Beispiel einfach eine Laufstallmatratze gebraucht gekauft und auf den Boden gelegt. Diese wird rege als Spielteppich oder Schlafunterlage genutzt.

Viele Freundinnen von mir schwören allerdings auf einen Stubenwagen oder andere Ablagemöglichkeit fürs Kind. Hier lohnt es sich, einen höhenverstellbaren Laufstall gebraucht zu kaufen und diesen anfangs als Schlafplatz und später als Laufstall zu benutzen.

Kategorie Gastartikel, Kinder, Schwangerschaft & Kleinkind

4 Kommentare

  1. Hi,
    unser kleiner Bär wollte sich nicht ablegen lassen, aber manchmal brauchte ich auch beide Hände für die große Maus und wollte mal nicht das Tragetuch um mich rum haben. Deswegen haben wir eine Federwiege gekauft. Die kann ich auch absolut empfehlen, sie hat mich definitiv vor einem Nervenzusammenbruch bewahrt. Die gibt es auch viel gebraucht und aus Bio-Baumwolle.
    Allerdings schlafen beide Kinder von Anfang an ohne Schlafsack bei uns im Bett. Die Große hatte ihn gehasst und beide Kinder schlafen tatsächlich mit mehr Hautkontakt (die nackten Beinchen an Mamas Bauch geschmiegt) besser. Den teuren Alvi Schlafsack hatten wir dann verkauft. Also immer erstmal testen, bevor alles gekauft wird.

  2. Hallo Anja,
    Grundsätzlich stimmen ich dir zu. Allerdings denke ich, dass auch ein Stubenwagen etc. Seine Berechtigung hat, wenn das Baby darin schläft. Wichtig ist dann nur, sich nichts „Neues“ anzuschaffen, sondern gebraucht zu kaufen oder zu leihen. Wir hatten beim Großen sogar 2 Stubenwagen in verschiedenen Räumen – einen noch von mir selbst (liebevoll von Oma aufgehoben und fürs Enkelkind zurecht gemacht – und einen vom Neffen geliehen. Hier musste nichts extra gekauft werden. Es kommt daher für mich auch darauf an, was man günstig bzw. Ressourcensparend bekommen kann. Solange etwas oft genutzt wird und ggf. Weitergegeben wird, schadet es der Umwelt nicht.

  3. „Weniger Schnickschnack ist mehr“ – genau so denke ich auch :-).

    Wir hatten keinen Stubenwagen, sondern bei uns haben die Babys tagsüber entweder in der finnischen Kiste (https://en.wikipedia.org/wiki/Maternity_package) geschlafen oder im Kinderwagen draußen. Um das Baby mal „abzulegen“ haben wir ebenfalls die Kiste benutzt, aber eine Decke auf dem Fußboden tut’s auch. Meistens wollten alle unsere Kinder eh im Tragetuch sein.

    Ein Bett hatten wir nur für Kind 1 (und haben es so gut wie nie benutzt). Schlafsäcke haben wir gebraucht gekauft.

    Ich würde noch empfehlen, eine wasserdichte Unterlage zu kaufen, denn so schont man die Matratzen.

  4. Hallo Anja,
    Da wir nicht so viel Platz haben, kam ein Stubenwagen für uns eh nicht in Frage, wir haben die Kinder einfach im Kinderwagen schlafen lassen, ist ja quasi genauso wie ein Stubenwagen 🙂
    LG
    Carolin

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