Wie lebt es sich eigentlich so als Zero Waster in Kanada?

Mitarbeiter der Stadt sammelt am Morgen Müll am leeren Strand auf, Sunset Beach, Vancouver

Seit nun sechs Monaten sind Hanno und ich in Vancouver an der kanadischen Westküste und werden noch weitere sechs Monate hier bleiben. In dieser Zeit haben wir natürlich so einige Ähnlichkeiten und Unterschiede festgestellt, die ich gerne mit euch teilen wollte! 😁

Generelles Bewusstsein für Umweltschutzthemen

Vancouver in Kanada gilt als eine der grünsten Städte Nordamerikas. Die Stadt hat sich sogar vorgenommen, bis 2040 Zero Waste zu werden! Trotzdem ist das Bewusstsein für Umweltschutzthemen bei weitem (noch) nicht so ausgeprägt wie wir es aus Deutschland kennen.

Mülleimer an der University of British Columbia: „Zero Waste“ liest man häufiger hier und da!

Es gibt ja viele Sachen, wo bei uns direkt die Alarmglocken angehen, die hier aber absolut selbstverständlich sind und wo man kein Problem sieht. Mir kräuseln sich ja beispielsweise die Zehennägel hoch, wenn gleichzeitig Heizung/Klimaanlage angemacht wird und Fenster und Türen aufstehen. Das ist hier der Standard. Meine Zehennägel kann ich also bald schon als Ringellöckchen tragen.

Die fetten, überdimensionierten Spritfresser, die man aus den US-amerikanischen Filmen kennt – japp, die sind hier auch überall. Getränke bekommt man hier standardmäßig unaufgefordert in einem Einwegbecher. Man muss schon wirklich betonen, dass man sein Getränk zum Hiertrinken in einer echten Tasse möchte.

Blick auf Downtown Vancouver

Dafür gehört es hier mit zum Service, Sonderwünsche der Kunden so gut es geht zu ermöglichen (und dabei freundlich und zuvorkommend zu bleiben). Natürlich können wir unseren small decaf iced americano, no milk auch in unser Einmachglas bekommen. Oh, and without the straw? Sure! Brot im Stoffbeutel? Hatten sie noch nicht gehabt, aber warum nicht?

Und eins muss ich ja echt mal sagen: Städte wie Vancouver und San Fransico sind zumindest ambitioniert. Sie wissen, dass was passieren muss, und sie sind bereit, etwas dafür zu tun. In Vancouver allein hat sich in den letzten neun Jahren viel getan. 2008 beschloss die Stadt, einen Zero-Waste-Kurs einzuschlagen, ohne genau zu wissen, wie sie da hinkommen sollen. Seitdem hat sich Vancouver seine Infrastruktur vom nordamerikanischen „Umweltschutz, was ist das?“-Standard bereits auf einen Recycling-Standard vergleichbar zu Deutschland umgestellt. Auch das pro-Kopf-Aufkommen an Müll ist mit 600kg pro Jahr nun auf genau dem gleichen Niveau wie in Deutschland. Nicht schlecht in weniger als einem Jahrzehnt, finde ich.

Wer weiß, mit dieser Einstellung kann es gut sein, dass sie in einem weiteren Jahrzehnt uns in Europa bereits überholt haben.

Unverpackt-Läden

Unverpackt-Läden, also Läden, wo es auch ganz gezielt um die Müllvermeidung und um Biowaren geht, sind in Kanada eher selten und die Idee ist viel unbekannter als in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Während in West-Europa in den letzten drei Jahren Dutzende Unverpackt-Läden aufgemacht haben bzw. in Planung sind (um die vierzig allein in DE, AT und CH), hält sich der Enthusiasmus in Nordamerika diesbezüglich eher in Grenzen.

Hier in Vancouver gibt es bald NADA. Noch gibt es sie nur als Pop-Up-Stand, im Herbst 2017 eröffnen sie aber als Unverpackt-Laden mit Ladenfläche! Da sie als Pop-Up-Stand nur eine extrem limitierte Fläche für ihre Produkte haben (etwas mehr als einen Tisch), mussten wir uns unsere Basics bisher leider woanders besorgen, da sie verständlicherweise auf die eher besonderen, exklusiveren Dinge setzen, die man woanders nicht so bekommen kann.

The Soap Dispensary, ein Paradies für Zero Waster

Mein absoluter Lieblingsladen in dieser Stadt ist The Soap Dispensary ❤️! The Soap Dispensary ist zwar kein Unverpackt-Laden so wie man sich das vorstellt, aber definitiv ein Paradis für Zero Waster! Lynh, eine begeisterte Zero-Waste-Anhängerin, hatte den Laden als ein „Refill Shop“ (Nachfüll-Laden) für Seifen aufgemacht und nach und nach immer mehr Sachen, die man so braucht, um Zero Waste zu leben, ins Sortiment aufgenommen.

Als Laden, der sich ja eigentlich auf Seifen, Reinigungs- und Pflegeprodukte sowie Zutaten für DIY-Projekte spezilisiert hatte, hatte sie sich bei Lebensmitteln auf die Sachen beschränkt, die man sonst nur sehr sehr schwer unverpackt bekommt: Öle, Essig, Soja-Soße, frischen Tofu und Gewürze. Vor kurzem wurde aber die Ladenfläche daneben frei und so wird es da bald auch eine große Lebensmittelauswahl geben, von Grundnahrungsmitteln bis zu unverpackten, regionalen gefrorenen Lebensmitteln!

Frisches Obst und Gemüse

Egal, ob in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Kanada – je „kettiger“ ein Laden, desto verpackter ist das Obst und Gemüse. Kleinere Gemüseläden hingegen verkaufen das meiste an Obst und Gemüse lose.

Was für uns aber nach wie vor sehr sehr gewöhnungsbedürftig ist, ist das Distanzempfinden hier. Kanada ist das zweitgrößte Land auf der Welt. Uns fällt es also sehr schwer, ein Gemüse mit der Herkunftsangabe „Canada“ als regional einzustufen, was allerdings hier schon so empfunden wird. Als richtig regional gilt „British Columbia“, also Obst und Gemüse aus der Provinz, wo wir auch leben. Nur ist BC doppelt so groß wie Deutschland…

Das meiste frische Obst und Gemüse in den Läden hier kommt allerdings aus den USA, Mexico, und oftmals steht auch „California“ dran, was für mich immer ziemlich schlimm ist, weil da seit Jahren Dürre herrscht, d.h. der Anbau wirklich nicht sehr umweltfreundlich ist.

Unsere Farmers Market Ausbeute!

Wer hier regionales und saisonales Obst und Gemüse möchte, geht auf eine der zahlreichen Farmers Markets. Im Gegensatz zu „Wochenmärkten“ sind das aber echte Erzeugermärkte. Verkauft wird nur, was selber angebaut oder vor Ort hergestellt wird (z.B. Brot, Kerzen, Soßen). Bananen, Avocados oder Zitrusfrüchte wird man also vergeblich suchen, denn die wachsen nicht in Kanada. 😜 Das meiste ist außerdem aus Bio-Anbau, was wir zumindest aus Deutschland auch nicht kennen. Da gibt es sogar Wochenmärkte ohne überhaupt einen einzigen Bio-Stand, weswegen wir in Deutschland unser Obst und Gemüse hauptsächlich in kleinen Bioläden gekauft haben, die sowieso viel aus der Region bezogen.

Da die Bauern alles höchstpersönlich verkaufen, kann man wirklich alles unverpackt und lose bekommen. Man kann z.B. problemlos die Schalen für die Beeren wieder abgeben und die Bauern verwenden sie einfach wieder. Sonderbestellungen werden ebenfalls gerne entgegengenommen. Andauernd bekommen wir angeboten, dass wir sie gerne vorher anrufen oder ihnen eine SMS schicken können, um etwas vorzubestellen oder uns etwas beiseite legen zu lassen. Für uns stellt z.B. die Marmeladen-Dame immer Gläser ohne Etiketten zur Seite! ❤️

Die meisten Farmers Markets in Nordamerika sind allerdings saisonsgebunden, d.h. es gibt sie meistens nur von April bis Oktober, weil danach nicht mehr viel geerntet werden kann. In einigen Städten, und Vancouver gehört zum Glück dazu, gibt es aber Winter Farmers Markets, für die ganz hartgesottenen Freiluft-Fans sozusagen.

Trockenwaren

In Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt die Schwierigkeit meistens darin, ohne einen Unverpackt-Laden in der Nähe an lose Trockenwaren zu kommen. In Städten kann man sein Glück in ethnischen Gemüseläden versuchen, allerdings handelt es sich da in der Regel um konventionelle Ware. Zum Glück erweitern mehr und mehr Bioläden ihr Konzept um eine Unverpackt-Abteilung.

Tipp

Kleine, inhabergeführte Bioläden kann man meistens fragen, ob sie einem bei ihrer nächsten Bestellung einen großen (Papier-)Sack (5-25 kg) Reis, Hirse, Haferflocken oder sogar Kichererbsen mitbestellen können, sofern ihre Lieferanten das im Sortiment haben. Das hat bei uns bisher sowohl in Deutschland als auch in Kanada wunderbar funktioniert.

Leute hier können kaum glauben, dass wir bevor es Unverpackt-Läden in Deutschland gab noch nie solche Spender gesehen hatten!

In Kanada hingegen sind Spender mit losen Trockenwaren sehr normal, sprich, es gibt sie in fast jedem Supermarkt oder Gemüseladen. Wie aber auch bei losem Obst und Gemüse in Supermärkten, wird auch hier erwartet, dass man sich eine Plastiktüte nimmt und seine Trockenwaren da einfüllt. Es geht also nicht um Müllvermeidung, sondern darum, dass man sich die Menge kaufen kann, die man braucht. Das ist natürlich eine Infrastruktur, die man als Zero Waster gut ausnutzen kann.

Flüssigkeiten

Dafür gibt es in Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Fachgeschäfte, wo man sich Essig, Öl und Spirituosen abzapfen kann. Entweder man bringt direkt eine geeichte Flasche mit, wo z.B. unten das Volumen draufsteht, oder man steckt sich zusätzlich einen Messbecher ein.

Diese hingegen sind in Kanada eine Seltenheit. Wer da Müll vermeiden möchte, setzt auf darauf, sich diese Dinger in großen Glasflaschen zu kaufen.

Reinigungsmittel

Wie auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt man ohne einen Unverpackt-Laden nur schwer an verpackungsfreie Reinigungsmittel wie Spüli oder Waschmittel.

Reinigungsmittel zum Selberzapfen im Unverpackt-Laden Tara in Osnabrück

Wir setzen da aber sowieso auf Minimalismus. Alles, was wir brauchen, um unsere Wohnung, alles darin sowie unsere Körper schadstofffrei und umweltfreundlich sauber zu bekommen, sind:

  • Natron
  • Waschsoda (optional)
  • Citronensäure oder durchsichtiger Essig oder Essigessenz
  • Eine palmölfreie Kernseife, egal ob fest oder flüssig

Um sich damit auszustatten, braucht man in Kanada nur in einen x-beliebigen Supermarkt ansteuern. Natron und Waschsoda gibt es in Kanada standardmäßig in großen Pappschachteln zu kaufen, weißen Essig in Glasflaschen (Essigessenz kennt man hier nicht) und eine gängige Kernseife (Kerk’s Coco Bar Soap) hier ist sowieso palmölfrei und nur in Papier eingeschlagen. Wir haben das Glück, dass wir in Vancouver all diese Zutaten im Refill-Shop The Soap Dispensary auch ganz unverpackt bekommen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz kann man Natron und Waschsoda ebenfalls plastikfrei bekommen, allerdings wird Natron häufig in kleinen 50g Papiertütchen (von Kaiser) verkauft und Waschsoda (Achtung liebe Österreicher, Waschsoda nicht durch Kristallwaschsoda ersetzen, denn das enthält Wasser!!) wird leider meistens in Plastik verkauft (Heitmann = Plastik, Holste = Papier). Man kann sich aber mit anderen zusammenschließen und sich z.B. im Internet 25 kg Natron im Papiersack in Lebensmittelqualität zu einem unschlagbaren Preis kaufen. Essigessenz gibt es noch häufig in der Glasflasche, wobei Surig leider langsam auf Plastikflaschen umstellt. Als palmölfreie Kernseife griffen wir entweder zur Olivenölseife aus türkischen/griechischen/arabische/persischen Gemüseläden oder kauften sie in Bioläden als Alepposeife von Finigrana.

Fazit

Für uns macht es ehrlich gesagt gefühlt keinen großen Unterschied, ob wir nun in Deutschland oder hier in Kanada Zero Waste leben.

Was wir in Deutschland schon festgestellt hatten, hat sich hier auch bewahrheitet: Ketten lieber meiden, denn die sind immer ziemlich unflexibel. Kleine Geschäfte und Stände freuen sich hingegen über jeden Kunden und kommen einem viel lieber entgegen.

Außerdem kommt man, wie ich finde, generell ziemlich weit, wenn man sich einfach mal traut, freundlich und mit Humor nachzufragen und auch bereit ist, das System manchmal etwas auszutricksen.

Denn Schlupflöcher, die man ausnutzen kann gibt es (fast) überall. 😜 Die in Nordamerika und Großbritannien riesige Biomarkt-Kette Whole Foods hat zwar eine Spenderabteilung, erlaubt aber z.B. in einigen ihrer Filialen eigene Behältnisse oder Beutel nicht (buuuuhhhh!). Wir tun immer so, als wüssten wir das nicht und gehen immer zu anderen Mitarbeitern an die Kasse, damit wir nicht wiedererkannt werden.

Den meisten Mitarbeitern ist das nämlich ziemlich wumpe und sie haben auch einfach keinen Bock auf eine anstrengende Diskussion an der Kasse, während dahinter noch Leute in der Schlange stehen. Wir sehen immer zu, die Transaktion so angenehm wie möglich für die Kassierer zu gestalten, sprich, wir haben alle Produktnummern und das Eigengewicht unserer Beutel griffbereit auf dem Handy, damit es schnell geht und scherzen immer etwas rum. Und ganz im Ernst, das Schlimmste, das passieren kann ist, dass sie uns darauf hinweisen, dass das nicht geht und das beim nächsten Mal zu beachten. Denn die Sachen sind bereits in unseren Beuteln. Wenn sie uns das nicht verkaufen wollen, machen sie ja Verluste, weil sie das wegwerfen müssten. 😇 Und bisher war es eher so, dass sich Kassierer mit uns verbündet haben, selbst wenn sie uns darauf hinweisen mussten, dass es eigentlich nicht gestattet sei. Uns wurde schon zugeflüstert, dass wir uns einfach weiter unwissend stellen sollten oder dass wir unbedingt eine Beschwerde einreichen sollen, weil sie hoffen, dass sich das ändert, wenn sich nur genug Kunden beschweren.

2 Kommentare

  1. Hallo liebe Shia,
    Ich finde es ganz toll wie du das hier alles machst. Ich freue mich jedes Mal wenn ich einen neuen Beitrag lesen kann!
    Ich gebe mir auch größte Mühe für meinen Mann und mich unseren Haushalt zero waste und plastikfrei zu gestalten aber das ist so schwierig. (Wem erzähl ich das)
    Wir sind „allesfresser“ und jegliche Metzger weigern sich, uns unsere Waren in unsere behälter zu geben.
    Zahnpasta ist auch so ein Thema. Die Tablette sind für mein Zahnfleisch oft zu scharf und mit kokosöl kann ich echt nicht putzen
    Meine Schwiegermutter packt uns ständig alles in Alufolie und mein Vater kauft ständig Servierten und Küchenrolle weil er nicht einsehen möchte, dass ich sie mit Absicht nicht mehr kaufe.
    Mein Mann macht alles ganz brav mit, nur die Wattestäbchen fehlen im wirklich… genug gejammert.
    was ich eigentlich schreiben wollte: vei und gibt es einen „Russenladen“ (ich weis: politisch unkorrekt aber ich weiß nicht wie er heißt und es gibt nur russische Spezialität deswegen wird er hier so genannt) die haben 500 gr Packungen mit Natron für 55 ct. Natürlich Pappverpackung. Da gibt es viel in Pappe verpackt und jegliches Gemüse ist unverpackt… ist definitiv eine Alternative, denn wir fahren immer min. Eine Stunde zum nächsten Unverpackt Laden und das ist dann auch nicht allzu umweltfreundlich.
    So nochmal meine größte Hochachtung und vielen, vielen Dank!
    Ps: was hältst du von den Zahnbürsten von CareElite?

    • Hi Ina,
      danke für den Hinweis mit dem Natron im russischen Supermarkt! Ich kenn die auch und erinnere mich dran, dass unserer auch diese Natron-Packungen hatte!
      CareElite kannte ich gar nicht und ich konnte bei ihren Zahnbürsten jetzt leider außer „vegan“ und „Naturborsten“ leider keine genaue Info finden. „Naturborste“ ist sonst die Bezeichnung für Schweineborsten, wobei ich davon ausgehe, dass das hier nicht der Fall ist, weil die Zahnbürste als „vegan“ deklariert wird.
      Ich hatte mal einen Artikel über 100% plastikfreie, kompostierbare, vegane Zahnbürsten geschrieben. Wer weiß, vielleicht haben die Jungs und Mädels endlich die Formel für kompostierbare UND vegane Borsten geknackt, würde mich ja sehr freuen!
      Ansonsten: Lass dich nicht entmutigen! Gerade bei Familie (und Freunden) braucht man einfach Geduld und eben auch gegenseitige Toleranz. Irgendwann färbt auch da hier und da etwas ab, wenn man nicht die Fronten verhärten lässt. Viele unserer Freunde, die das auch alles ganz komisch und sehr übertrieben fanden, vermeiden jetzt auch hier und da Müll! Und nach nun schon einem Jahrzehnt haben unsere Familien auch gemerkt, dass wir mit „bitte schenkt uns nichts“ wirklich „bitte schenkt uns nichts“ meinen und wir das nicht aus Bescheidenheit oder Verlegenheit sagen. Ich kann ja verstehen, dass sie uns trotzdem was Gutes tun möchten und uns dann doch etwas schenken wollen. Jetzt machen sie das z.B. nicht mehr, sondern füttern uns lieber stattdessen :)! Braucht halt alles Zeit, solche lebenslange, eingespielte Gewohnheiten etwas abzulegen. Auch bei einem selber (ich merk’s bei mir auch andauernd :D).
      Liebe Grüße,
      Shia

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