Was passiert eigentlich mit dem Müll? Wir waren in einer Abfallaufbereitungsanlage!

Bernd Betram von der Abfallaufbereitungsanlage EkoCityCenter in Bochum, mein Mann Hanno und ich mit unserem Rest- und Gelben Sack Müll im ungefähr halbgefülltem 1 Liter Einmachglas (von links nach rechts)

In Deutschland scheint man Mülltrennung ja schon mit der Muttermilch aufgesogen zu werden. Wir trennen zwar nicht in so vielen Kategorien wie es in Japan üblich ist (dort wäscht man die Tetrapaks zu Hause aus, schneidet sie nach Anleitung auf und bindet sie schön gestapelt zusammen), aber es sind dennoch so einige:

  • Papier
  • Gelber Sack für Verpackung (also hauptsächlich Plastik), Dosen und Verbundstoffe wie Pringles-Packungen oder Tetrapaks. In einigen Städten wie bei uns gibt es stattdessen die Wertstofftonne, wo auch Sachen aus den Materialien rein dürfen, die keine Verpackungen sind, wie z.B. Blumentöpfe aus Plastik oder Plastikspielzeug.
  • Biomüll: Darin darf nicht nur rein, was kompostierbar ist, sondern auch Essensreste, Milchprodukte und Fleisch 🍏🍗🍞☠️. Biomülltonnen sind nicht überall verpflichtend, so haben wir bei uns im Wohnhaus zum Beispiel keinen Biomüll
  • Glass wird nach Farbe getrennt: Weiß (was meiner Meinung nach „transparent“ heißen müsste 😜), grün und braun. (Kaputte) blaue Flaschen, die es manchmal für Mineralwasser gibt kommen zum Grünglas.
  • Kleidung und Schuhe
  • PET-Flaschen: Auf die gibt es 0,25 € Pfand, damit sie auch ihren Weg in den Recycling-Kreislauf zurück finden. Allerdings gilt aus irgendeinem absolut unsinnigen Grunde die Pfandpflicht nur bei Getränken mit Kohlensäre, was wirklich lächerlich ist und das System nur unnötig komplizierter macht!
  • Ein weiteres Pfandsystem für Getränkedosen. Immerhin liegen seit der Einführung dieses Pfandsystems wohl kaum Getränkedosen und PET-Getränkeflaschen mit Pfand in der Gegend rum
  • Batterien
  • Sondermüll: Farben und Lacke (auch Nagellack!!) und was sonst noch so alles giftig ist.
  • Elektromüll
  • Sperrmüll
  • Restmüll – wie der Name sagt eben alles, was am Ende in keine der oben genannten Kategorien fällt.

Wir trennen also fleißig den Müll und denken dabei, dass alles, was nicht Restmüll ist, irgendwie recycelt wird. Betonung auf „irgendwie“. Denn wir haben eigentlich nur eine ziemlich schwammige Ahnung von dem, was eigentlich passiert, nachdem der Müll abgeholt wird. Aus den Augen, aus dem Sinn…

Ein Teil unserer täglichen Wahrnehmung von Realität ist, dass das [zeigt auf einen Müllberg] einfach aus unserer Welt verschwindet. […] Natürlich wissen wir rational, dass es [noch] da ist […]. Aber in unserer grundlegendsten Erfahrung verschwindet es von unserer Welt.“
Slavoj Žižek in The Examined Life (während er in einer Müllanlage steht)

Alles fing letzten Monat an, als ich bei der Stadt anrief, weil ich wissen wollte, was eigentlich mit dem Müll passiert, nachdem er abgeholt wird. Was wird denn davon überhaupt recycelt ♻️? Was wird verbrannt? Was landet auf einer Müllhalde? Was ist eigentlich mit Kronkorken, da ist doch eine Plastikbeschichtung innen? Kommen alte Brillengläser aus Glas in den Glasmüll? Was ist mit Kleidung, nicht nicht mehr gut genug zum Tragen ist?

Waste management facility

Ich hatte also viele Fragen, die erst mal keiner so in dem Detail beantworten konnte. Ich wurde am Ende zu Herrn Bertram durchgestellt, Leiter für Vertrieb, Containerdienst und Logistik, der mir alle meine Fragen geduldig beantwortete und uns am Ende sogar eine Besichtigung anbot!

Letzten Freitag war es dann so weit! Hanno und ich wurden von Herrn Betram sogar abgeholt und wieder zurück gebracht, weil die Anlage nur sehr schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen war!

Die Abfallaufbereitungsanlage EkoCityCenter in Bochum

Hier wird der Abfall sortiert, umgeladen und sogenannte „Ersatzbrennstoffe“ daraus hergestellt.

Die Halle für den Restmüll haben wir allerdings nicht besichtigt, weil man den Geruch nur schwer aus der Kleidung wieder heraus bekommt und darauf wollten wir es nicht ankommen lassen 😉.

Mechanical digger sorting trash

Auf dem Foto sieht alles irgendwie kleiner aus… Guckt euch aber nur mal die Matratze im Greifer an! Vielleicht könnt ihr euch dann die Größenordnung vorstellen.

Als erstes ging es in die Halle für den Sperrmüll. Dieser wird erst mal von einem Arbeiter mit einem Bagger vorsortiert. Das meiste ist Holz, das zur Energiegewinnung (Strom und Dampf) in Biomassekraftwerken verbrannt wird. Matratzen, Polstermöbel und alles, was entweder den kalorischen Wert (Brennwert) vermindert oder sonst irgendwie stört, werden dabei als Störstoffe aussortiert und als Störstoffe in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Metalle werden ebenfalls aussortiert und in Stahlwerken eingesetzt. Matratzen werden beispielsweise später mit dem Restmüll zusammen verbrannt.

Sperrmüll

Der nun vorsortierte Sperrmüll wird in diese Maschine geladen und dort vorgebrochen und weiter sortiert. Dabei werden leichte Materialien wie Kunststoffe nach oben gewirbelt und nach oben geblasen.

Waste management facility

Diese leichten Materialien kommen dann in dieser Halle an, wo auch der andere Plastikmüll aus den gelben Säcken landet.

Close up of plastic waste

Hier mal eine Nahaufnahme. Und ja, der Müll riecht natürlich auch 😅. Ich habe auch viele PET Flaschen entdeckt, was sehr schade ist, weil PET getrennt gesammelt natürlich besser recyclebar ist. Daraus werden Stoffe (Polyesther), Teppiche oder nicht lebensmittelechte Boxen hergestellt. Es ist dennoch ein sogenanntes Downcycling, weil dabei qualitativ minderwertigere Produkte entstehen. So weit ich weiß kann Plastik generell auch höchstens einmal recycelt werden.

Waste management facility - sorting plastics

All das gelangt nun in diese Sortieranlage. Nur ca. 15-20% des Plastikmülls ist recyclebar, der Rest wird zu sogenannten Ersatzbrennstoffen verarbeitet. Ersatzbrennstoffe sind Brennstoffe, die aus Abfällen gewonnen werden und häufig zusammen mit konventionellen Brennstoffen verwertet werden.

Eine Maschine scannt die Oberflächen und kann anhand der Reflexion erkennen, um was für ein Plastikmaterial es sich handelt. Das ist allerdings bei sogenannten Verbundstoffen ein Problem, weil die Maschine nur die oberste Schicht erkennen kann und natürlich nicht weiß, ob darunter nicht noch ein anderes Material verarbeitet ist.

Conveyer bands

Kleine und schwer zu sortierende Sachen und alles, was nicht recyclebar ist werden nach ihrem sogennanten kalorischen Wert und nach Größe sortiert. Plastik hat einen guten Brennwert, weil es auch Erdöl besteht. Steinkohle hat einen kalorischen Wert von ungefähr 24.000 kJ/kg. Plastik allein hat einen kalorischen Wert von 35.000 kJ/kg, aber weil auch Zellulosefasern mit drin stecken hat der Plastikmüll am Ende einen verminderten Brennwert, der vergleichbar mit Steinkohle ist. Daraus wird dann der oben erwähnte Ersatzbrennstoff, der in Steinkohlekraftwerken mitverbrannt wird und dort einen Teil der Steinkohle ersetzt. Die Sachen mit einem mittelkalorischen Wert (13.000 bis 14.000 kJ/kg) werden in Industriekraftwerken als Brennstoff zur Energiegewinnung (Dampf und Strom) eingesetzt.

Waste management facility

Bevor es so weit ist, muss aber natürlich das Metall noch raussortiert werden. Eisenmetalle werden mit einem Magneten herausgeholt, die Nicht-Eisen-Metallen werden in einer Maschine positiv geladen und laufen an einer Platte vorbei, die entgegengesetzt geladen ist, sodass die Metall „herausgeschleudert“ werden. Die Metalle werden in der Stahlindustrie wieder verarbeitet.

Infrared - waste management facility

Am Ende wird noch PVC mithilfe dieser Maschine mit Infrarot-Strahlen erkannt und aussortiert. PVC wird ausgeschieden, weil darin Chlorverbindungen enthalten sind, die beim Verbrennen die Öfen schädigen können.

Video tapes - waste management facilities

Die Bänder von Videokassetten sind überall…

Die Bänder von Videokassetten sind reißfest und behindern deshalb den Sortierungsprozess und auch die Maschinen, weil sie sich um die Spulen wickeln. Wenn ihr also Videokassetten entsorgt, schraubt sie bitte nicht auseinander, sondern gebt sie als Ganzes in den Restmüll.

Waste management facility

Das ist ein zusammengekehrter Haufen von dem, was so vom Band gefallen ist. Jeder Haufen allein ist mehr als ein Gelber Sack…

Wenn wir jetzt unseren Müll auf den Anfang des Bandes kippen würden, wäre er in nur fünf Minuten durch die ganze Sortierung gelaufen! Das geht aber ganz schön schnell, wie ich finde!

Fragen und Antworten

Wird der Restmüll sortiert?

Nein.

Landet Restmüll auf Müllhalden?

In Deutschland wird Restmüll normalerweise verbrannt. „Müllhalden sind in Deutschland inzwischen für organische Abfälle geschlossen,“ erzählte uns Herr Bertram. Leider ist dies in den meisten Ländern, einschließlich der USA, Großbritannien, Frankreich und Spanien aber noch nicht der Fall.

Wird denn irgendetwas, was ich in den Restmüll schmeiße, recycelt?

Ja. Nach der Verbrennung werden die Metalle heraus geholt und die sogenannte Mineralschlacke wird dann im Straßenbau verwendet.

Was passiert mit den ganzen Weihnachtsbäumen nach Weihnachten?

Sie werden gesammelt und in der Biogasanlage vergärt.

Was passiert mit Bioplastik?

Bioplastik kann nicht mit dem Biomüll vergärt werden, weil es viel länger braucht, um zu zerfallen. Im Komposthaufe kann es sogar Jahre dauern, bis Bioplastik zerfällt.

Bioplastik wird auch von den Maschinen noch nicht erkannt, weil der Anteil bisher noch so gering ist, dass es sich auch gar nicht lohnen würde. Er wird also wie normales Plastik behandelt und zur Energiegewinnung als Ersatzbrennstoff verbrannt.

Werden nun die Kronkorken und andere Metalldeckel mit Plastikbeschichtungen innen recycelt?

Ja, die Plastikbeschichtung verbrennt einfach bei der Metallverarbeitung.

Was ist eigentlich mit Tetrapaks und anderen Getränkekartons? Sind sie wirklich so umweltfreundlich?

Getränkekartons sind sogenannte Verbundstoffe. Tetrapak behauptet auf ihrer Webseite, dass ihre Kartons zu 100% recyclebar seien. Davon mal abgesehen, dass das doch sehr zweifelhaft ist (z.B. sind viele der Papierfasern viel zu kurz, um recycelt zu werden), heißt recyclebar noch lange nicht, dass es auch passiert. Mehr dazu in dieser ZDF-Doku „Die Mogelpackung – wie öko sind Tetrapak & Co.:

Tetrapak besteht inzwischen aus so vielen unterschiedlichen Materialschichten, dass es unglaublich aufwendig und schwierig ist, sie zu recyceln. Die Schichten müssen chemisch getrennt werden, und allein dafür müssen eigene Anlagen gebaut werden. In Deutschland sind es – falls ich mich jetzt recht erinnere – nur drei. Das heißt, dieser Müll muss also auch noch quer durchs Land gefahren werden! Nach Schätzungen werden weit unter 50% aller Tetrapaks in Deutschland recycelt, weltweit sollen es weniger als 20% sein. Und das bittere dabei: Sie wären ja komplett vermeidbar! Alles, was darin verkauft wird könnte auch einfach in Mehrwegflaschen verkauft werden!

Was ist eigentlich mit den Sichtfenstern in Briefumschlägen?

This is the waste that came from a paper recycling facility

Dies sind aussortierte Störstoffe aus Papieraufbereitungsanlagen – natürlich voller Sichtfenster!

Ich hatte irgendwann mal gehört oder gelesen, dass angeblich die Sichtfenster heutzutage aus irgendwelchen Papierfasern hergestellt werden, die mit dem Papier recycelt werden. Jetzt weiß ich, dass das nicht der Fall ist! Es gibt solche diese Sichtfenster, aber nur äußerst selten! Ich habe zu Hause also unseren gesammelten Papiermüll der letzten knapp 5 Monaten durchgewühlt und noch mal alle Plastikfenster für unsere Müllstatistik herausgeschnitten und in unser Müllglas getan.

Das Papier wird übrigens aufgeweicht und wie ein Zopf werden alle Störstoffe – darunter eben auch die Plastik-Sichtfenster – herausgezogen. Diese werden dann in Industriekraftwerken verheizt.

Sind Zeitschriften, Kataloge und andere Hochglanzdruckerzeugnisse recyclebar?

Ja.

Paper recycling - waste management facility

Der Papiermüll wird später wieder auf Reisen geschickt, weil er in einer anderen Anlage recycelt wird.

Sind Sticker aus Papier recyclebar?

Nein. Und wenn man auf eine der Gemüsetüten aus Plastik einen Sticker klebt, ist diese Tüte es auch nicht mehr.

Können Brillengläser aus Glas und Fensterglas in den Glasmüll?

Nein. Sowohl Brillengläser als auch Fensterglas haben einen anderen Schmelzpunkt.

Brillengläser gehören also in den Restmüll, wo sie später in der nach der Verbrennung übrig gebliebenen Mineralschlacke und somit auf den Straßen landen. Fensterglas wird in der Regel als Bauschutt entsorgt und dann als Recyclingschotter wieder der Baubranche zugeführt.

Stören Deckel oder die Ringe von Deckeln im Glasmüll?

Nein. Sie werden mit dem Glas zermahlen und in ähnlichen Verfahren wie oben beschrieben heraus geholt.

Was passiert mit gesammelter Kleidung und Schuhen?

Kleidung und Schuhe werden in bis zu 800 Qualitätsstufen sortiert und verkauft, in der Regel ins Ausland. Es sollte nur das in die Altkleidersammlung, was auch noch getragen werden kann. Was nicht mehr getragen werden kann wir zum Teil an Putzlappenhersteller verkauft. Herr Bertram empfiehlt aber, solche Sachen wie z.B. auch Unterwäsche trotzdem über den Restmüll zu entsorgen.

Der globale Handel mit secondhand Kleidung ist überhaupt kontrovers diskutiert. In vielen Fällen verhindert es nämlich, dass sich in dem jeweiligen Land eine eigene Textilindustrie etablieren kann. Einige Länder wie die Philippinen haben deshalb zum Beispiel den Import solcher Kleidung verboten, um die eigene Textilindustrie zu schützen.

Meiner Meinung nach kann man am besten gut erhaltene Kleidung a Flüchtlingsheime oder soziale Einrichtungen spenden, die sie in der eigenen Einrichtung verkaufen. Oder man kann die Sachen auch dem Secondhandmarkt im eigenen Land zuführen, d.h. direkt in Secondhand-Läden oder über z.B. ebay-Kleinanzeigen, Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt verkaufen.

Was nicht mehr getragen werden kann, kann man ganz einfach zu Putzlappen umnähen 😉. Oder man schenkt sie als Stoffreste an Personen, die gerne nähen (sofern noch als solche brauchbar und erwünscht).

Fazit

Es war wirklich äußerst interessant, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wir haben natürlich schon vorher Fotos oder Bilder im Fernsehen von diesen Müllbergen gesehen. Aber direkt davor zu stehen und den Müll auch riechen zu können ist noch mal ein ganz anderes Erlebnis!

Es ist schon Wahnsinn, was für ein Aufwand das ist! Der Müll muss mit spezialisierten Fahrzeugen abgeholt werden. Wir vergessen häufig, dass dabei auch viel Sprit verfahren wird. Der ganze Müll muss danach aufwendig sortiert und hinterher zu den jeweiligen Anlagen gefahren werden, was zudem ein ganz schöner logistischer Aufwand ist. Dass der Müll dabei quer durchs Land bzw. durch ganz Europa kutschiert wird ist ganz normal. Und das nicht nur bei Materialien, die recycelt werden! Auch bei der Müllverbrennung zur Energiegewinnung kann man nicht einfach alles zusammen verbrennen! Der Müll muss dafür sortiert und zerkleinert werden, und danach wird natürlich auch dieser Ersatzbrennstoff auf LKWs wieder hin und her gefahren, um zum Einsatzort zu gelangen.

Ja, und natürlich betreiben wir auch als Bürger bei uns zu Hause eigentlich Müllmanagement. Es gibt in Möbelhäusern wie IKEA sogar ganze Ordnungssysteme für Müll und deren Trennung! Da lob ich mir doch die Müllvermeidung!

44 Kommentare

  1. Hi,
    Projektprüfung steht bei mir vor der Tür, und wir haben das Thema Recycling.
    B.z ich habe Müll der nicht Recycelt wird, und ich wollte sie fragen was ich da jetzt allgemein zum Thema hinschreiben kann. Könnten sie mir vielleicht Helfen!

    Vielen Dank: Linus

    • Hallo Linus,
      es tut mir sehr leid, aber ich verstehe deine Frage leider nicht. Worum geht es denn genau? Also: was weswegen wohin schreiben?
      LG, Shia

  2. Pingback: Recycling – Auf.Plastik.klopfen.hilft.nicht

  3. Pingback: Müllentsorgung – Auf.Plastik.klopfen.hilft.nicht

  4. Vielen Dank für Deine interessanten Recherchen.
    Ich hätte eine Frage zum Thema Papier/Papierverpackungen: Weißt Du, wie ich hier am besten feststellen kann, was davon wirklich in den Papiermüll kann und was nicht (aufgrund einer Beschichtung)?

    Viele Grüße
    Nicole

  5. Hi Shia, vielen Dank für deine Mühen, cooler Artikel!
    Ein paar Freunde und ich wollen an unserer Schule endlich mal Mülltrennung einführen und sind derzeit am recherchieren welche Vorteile dies mit sich bringt damit wir die Schulleitung überzeugt bekommen!

    So wie ich das sehe, wird durch die Trennung vor Ort verhindert, das einfach alles ohne großes sortieren (bis auf Metalle) in der Verbrennung landet, die Materialien also keine chance auf recyclen bekommen und durch die Verbrennung nur Co2 auslösen… außerdem ist es ja wie du beschreibst ein großer logistischer Aufwand..
    Papiertrennung wär ja immerschon ein schritt vorraus, da gibts es ja eine Menge hier..
    Hättest du noch ein paar Vorschläge warum sich das trennen noch lohnt?
    Vielen Dank schon mal und liebe Grüße,

    Konrad

    • Hi Konrad,
      womit ihr die Schulleitung vielleicht überzeugen könnt ist die Tatsache, dass es die Schule Geld spart. Denn Restmüll ist teurer als die anderen Tonnen. Somit finanziert sich die Anschaffung und Aufstellung der neuen Mülleimer von selbst und langfristig spart die Schule noch Geld. Die weiteren Vorteile liegen auf der Hand: Recycling schont Ressourcen und ist in der Regel die kleinere Umweltbelastung. Durch Mülltrennung kann selbst bei der Verbrennung von Plastikmüll zumindest mehr Energie rausgeholt werden. Gerade Schulen sollten ihrer Verantwortung bewusst sein, und dazu gehört auch die Umweltbildung und das Vorleben von Nachhaltigkeit, wie ich finde (das so als Argument ;)).
      Liebe Grüße,
      Shia

  6. Liebe Shia, vielen lieben Dank für die Arbeit, die du leistest! Wie viele anderen hier hast du auch mich inspiriert. Ich arbeite an einer Hauptschule und sehe mich in der Pflicht die Kinder unauffällig und mit sanfter Gewalt zu missionieren 😉 und ich bräuchte dafür eine gute Doku zum Thema Müll. Könntest du was empfehlen? Am besten nicht so sprachlästig und mit eindrucksvollen Bildern ,auch für Kinder mit nicht so guten Deutschkenntnissen. Vielen Dank im voraus! LG Alina

    • Hi Alina,
      leider nicht… Ich gucke zwar viel, aber gerade nur zu Müll war vieles auf Englisch… Also zu Lebensmittelverschwendung (Taste the Waste) und so Richtung Konsumkritik (Neuland – zu viel ist nie genug), aber das ist jetzt schon etwas „sprachlastig“..
      Sorry, dass ich dir da nicht so wirklich weiter helfen kann :(…
      Liebe Grüße,
      Shia

      • Zhenia

        Danke schön für diese Links, Andrea!
        Habe eine Folge gerade mit meiner siebenjährigen Tochter geguckt. Sie hatte großen Spaß dabei und sagte irgendwann: „Ah, Peter will das… so wie im Unverpackt-Laden!“

  7. Vielen Dank für den tollen und informativen Bericht! Ich habe noch 2 Fragen. Vielleicht kannst du das beantworten:
    1. Sind Produkte aus Bioplastik heute denn überhaupt sinnvoll? In deinem Bericht klingt das nicht so gut…
    2. wie sieht es mit Biomüll aus? Lohnt es sich selber in der kleinen Wohnung zu kompostieren oder kann man der Müllverwertung in diesem Bereich vertrauen, wenn es eine Biotonne gibt?
    Ich verfolge dein Blog schon eine weile und muss immer wieder sagen, dass ich begeistert bin und sehr gerne von dir lerne! Bitte gib uns weiterhin so tolle Inspirationen um Schritt für Schritt ein nachhaltigeres Leben zu führen!

    • Hi Daniela,
      schön, hier von dir zu lesen ! Zu deinen Fragen:
      1. Bioplastik
      Jain. Es kommt einfach drauf an. Bioplastik wird meistens aus Maisstärke hergestellt. Der großflächige Maisanbau wurde vor allem aus sozialen Gesichtspunkten vor allem im Zusammenhang von Biosprit stark kritisiert (starke Maisnachfrage -> Mais wird exportiert und für nicht-Lebensmittel verwendet -> Länder, die zwar Mais anbauen und wo Mais ein Grundnahrungsmittel ist, wie z.B. in Mittelamerika, leiden darunter, weil die Maispreise zu stark gestiegen sind). Woher der Mais für die Herstellung des jeweiligen Bioplastiks stammt? Da müsste man die einzelnen Hersteller anschreiben und nachfragen. In der Entsorgung macht es keinen Unterschied zu Plastik, es wird einfach zusammen verbrannt. Der Bioplastikanteil liegt bei ca. 1 %, d.h. es lohnt sich auch gar nicht, Bioplastik auszusortieren und ggf. Anlagen für die Aufbearbeitung zu bauen. Aber vielleicht lohnt es sich ja eines Tages, wenn Bioplastik die Norm geworden ist und die sozialen Fragen des Anbaus mal in Angriff genommen wurden. – Das ist zumindest meine Meinung.
      2. Biomüll
      Je nach dem. Am umweltfreundlichsten ist definitiv das Kompostieren vor Ort, denn Kompostieren ist ein Up-cycling, d.h. aus dem Biomüll wird etwas qualitativ hochwertigeres als vorher hergestellt – nämlich sehr hochwertiger Dünger.
      Man muss auch bedenken, dass hinter jeder Müllabfuhr, auch der von Biomüll ein riesiger logistischer Apparat steckt. Es müssen spezialisierte Fahrzeuge entworfen und gebaut werden, diese fahren die gesamte Stadt ab (für jede Tonne muss ein Fahrzeugtyp mehr unterwegs sein!) und der Biomüll muss dann auch noch zu den Biogasanlagen gekarrt werden – all das verbraucht ebenfalls Ressourcen und schleudert Treibhausgase in die Luft. Nicht zu vergessen, dass die Anlagen ebenfalls gebaut, in Stand gehalten und betrieben werden müssen. Aus Biomüll wird, ähnlich wie bei der Verbrennung von Plastik, Energie gewonnen, und eine energetische Verwertung zwar besser als nichts, aber es ist kein Recycling. Ich frage mich da ja, ob überhaupt genug Energie gewonnen wird, als dieser ganze Aufwand kostet? Wenn man zu Hause kompostiert, fällt das alles einfach weg.
      ABER: Kompostieren ist auch nicht jedermanns Sache. Man muss schon gewillt sein, sich damit auseinanderzusetzen und es ist auch einfach learning by doing… Wir hatten viel dazu gelesen, und letzten Endes doch viele Fehler gemacht :(… Unsere Wurmpopulation ging drastisch zurück, bis wir – durch trial and error – heraus fanden, dass wir die Kiste zu trocken hatten. Man liest „feucht halten“ und interpretiert das zu Hause und es dauert, bis wir checkten, dass es nicht „feucht genug“ war. Wir lernen halt nach und nach dazu . Ich denke, mit mehr Erfahrung ist es sogar weniger Aufwand als den Müll runter zu bringen, aber wie auch bei jeder Umstellungsphase braucht man in der Zwischenzeit halt etwas mehr Zeit.

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen . Das ist natürlich auch alles meine Meinung, die halt auf unserer Erfahrung basiert. Und ehrlich gesagt hätten wir bestimmt nicht angefangen, in unserer Stadtwohnung zu kompostieren, hätte es bei uns im Wohnhaus eine Biotonne gegeben, trotz des ganzen Wissens. Wir hatten es einfach beschlossen und waren echt richtig unsicher und hatten es uns nicht so recht zugetraut. Auch Kompostwürmer sind ja Lebewesen, und es ist schon auch eine ganz schöne Verantwortung finde ich. Im Nachhinein bin ich froh darüber, dass wir es einfach probiert haben und über unseren eigenen Schatten gesprungen sind, auch wenn es mir echt so leid tut, dass die Wurmpopulation zurückging..! So viel zur Verantwortung… Ich hoffe, dass das auf jeden Fall in der Vergangenheit liegt und uns nicht mehr passiert! Momentan sieht es so aus, als ob sich unsere Würmchen sehr gut erholen .
      Liebe Grüße,
      Shia

  8. Kleidung aus 100 % Bauwolle, Wolle, Seide oder Leinen kann man auch auf den Komposthaufen werfen. Ich habe das schön desöfteren gemacht und es klappt gut. Allerdings bleiben fast immer die Kunststoff-Fäden übrig, mit denen die Teile genäht sind. Die kann man aber einfach aus dem Komposthaufen ziehen und in den Restmüll werfen.

    • Hi Anja,
      stimmt, das habe ich letztens mit einigen Stofffitzelchen aus Baumwolle auch gemacht. Allerdings hab ich ein bisschen davon vorher abfackeln müssen, um das festzustellen (bei Polyesther bleibt ein Plastikrest), weil das Etikett schon ausgewaschen war … Ja, dass die Fäden aus Kunststoff sind, musste ich beim Verbrennen leider auch feststellen, grrr… Naja, so ist das leider :(…
      Danke für den Hinweis :)! Das hatte mich eine Freundin letztens per Mail auch gefragt („Was ist mit verschlissener Kleidung oder Unterwäsche?“). Und klar, so selbstverständlich ist das gar nicht, darauf muss man erst mal kommen!
      Liebe Grüße,
      Shia

  9. Hi Shia,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Es verdeutlicht nur nochmal, wie wichtig es ist, dass wir Müll vermeiden! Dein Blog trägt viel dazu bei, denn Aufklärung ist der erste Schritt zur Besserung und ich habe deinen Blog schon oft als Link weitergeleitet und anschließend sagten Freunde zu mir „ach das wusste ich alles gar nicht, ich dachte immer das ist alles nicht so schlimm“ Also weiter so!!! Ich mag deinen Blog soooo sehr 😉
    Liebe Grüße
    Julia

    • Hi Julia :),
      ja, das war auch das Fazit, das wir so daraus gezogen haben!! Sehr lieb, dass du meinen Blog weiterempfiehlst!! Und ja, Ichh denke auch, dass es sooo wichtig ist, zu informieren!! Deswegen mache ich mir ja auch die Mühe mit dem Blog :). Und wenn das nur eine Person dazu inspiriert, zero waste zu leben, hat sich das für mich schon gelohnt ❤️❤️❤️!!
      Ganz liebe Grüße,
      Shia

  10. Aus Stoffrestchen oder Näh“abfall“ versuche ich, wenn Zeit und die Fitzelchen noch groß genug sind, im Patchworkstil Bezüge für Kirschkernkisschen oder Mini-Waschsächcken (für Abschminkpads, Stofftüchlein fürs „Kleine“ Geschäft, usw.) zu nähen (so ne Art“Crazy Patchwork“).
    Das andere sammele ich bis ich soviel zu sammen habe, dass ich z.B. mal einen Kindersitzsack damit vollstopfen konnte(da gingen fast drei Beutel rein), danach zum Ausstopfen von „Zugluft-schlangen“ für 6 Fensterbänke (die aus zwei aneinandergenähten Jeanshosenbeinen bestanden).Dadurch habe ich den Stoffrestchenmüll von ca. 3 Jahren weiterverarbeitet.
    Aus löchrigen oder ausgewaschenen T-Shirts kann man jede Menge coole Sachen machen (mit und ohne nähen) („Operation T-shirt, 108 Ideen…“)Oder kaputte Jeans oder Herrenhemden( 2 Bücher von Laura Sinikka Wilhelm),usw.

    Die ganzen Klebebänder und Adressaufkleber auf Paketen und Päkchen muss man vollständig runterreißen, sonst kann das auch nicht zum Papiermüll!
    Und die Fett- und sonstige Lebensmittelstellen auf Pizzakartons gehen auch nicht!

    • Danke für die coolen Ideen, Chrissi :)!! Ich find die klasse!! Ja, fettiges Papier kann nicht recycelt werden und gehört in den Restmüll. Zum Aufkleber von Kartons abreißen wurde uns gesagt, dass das mit den Plastikfenstern eigentlich alles herausgezogen wird.
      Liebe Grüße,
      Shia

  11. Hallo Shia,
    sehr informativ und nett geschrieben. Ich habe schon angefangen, die Fenster aus den Briefumschlägen herauszuschneiden. Vielleicht schaff ich es noch auf der Arbeit statt Briefumschläge mit Fenster welche ohne zu benutzen? Liebe Grüße
    Simone

    • Hi Simone,
      oh, das hatte ich auch gefragt. Ob sie rausgeschnitten werden oder nicht mache wohl keinen großen Unterschied. Sie landen doch in der gleichen Anlage. Aber natürlich müssen so weniger davon beim Papierrecycling rausgefischt und dann durch die Gegend zu der Anlage gekarrt werden, die sich um Plastik kümmert :). Also zumindest etwas. Ich fände es sehr cool, wenn du diese Änderung bei euch auf der Arbeit einführen könntest! Ist glaube ich meistens nicht so einfach, das durchzusetzen… Ich drücke aber natürlich die Daumen! Und wenn es schon nicht ganz geht, kann man ja vielleicht zumindest die mit den transparenten „Papierfenstern“ stattdessen verwenden :).
      Liebe Grüße,
      Shia

    • Hi Simone,
      am besten wäre für die Arbeit, wenn ihr folgende Briefumschläge bestellt und zum versenden benutzt: http://direktrecycling.de/Deutschland/
      Dies sind Briefumschläge, die z.B. aus Karten gefaltet sind. Sie sehen von außen wie ein ganz normaler Briefumschlag aus und von innen ist halt eine alte Karte abgedruckt. Total toll! Meine Eltern hatten von der Stadt einen solchen Briefumschlag zugesendet bekommen. Die Idee allein ist schon genial!
      Noch besser ist es natürlich, bereits gebrauchte Umschläge zu benutzen (das mache ich privat), aber auf der Arbeit ist es leider nicht möglich, daher finde ich die Firma (siehe Link) klasse, die aus altem Papier Umschläge herstellt. Ich habe derzeit auch noch eine Anfrage gestellt, ob die noch mehr Recycling-Bürobedarf anbieten, jedoch ist die Anfrage ganz frisch und noch keine Antwort da.
      Viele liebe Grüße
      Julia

      Julia

  12. Mechthild Horney-Mersch

    Ich bin begeistert über Deine Infos und über Deine muntere Art zu schreiben! Mehr!!!

  13. Wieder mal ein toller Artikel von dir – wow, was du alles „erforschst“ und mit deinen LeserInnen teilst… Danke 🙂

    • Hi Anne :),
      ich freue mich, dass es nicht nur ich das interessant finde XD. Bin mir manchmal ja nicht so sicher, ob ich da nicht einfach nur zu nerdig bin XD. Sehr cool, dass du das auch spannend findest ^^!!!
      Liebe Grüße,
      Shia

  14. echt ein super artikel, vielen dank dafür! viele deiner fragen habe ich mir auch schon häufiger gestellt. sehr aufschlussreich! 🙂 lieben gruß, susanne

  15. In Berlin werden übrigens die Weihnachtsbäume auch an die Tiere im Zoo und Tierpark verfüttert. Dafür müssen sie natürlich frei von jeglichem Schmuck sein (ich denke, das Hauptproblem ist hier Lametta).

    Aus alten Stoffresten kann/könnte man zudem auch Stofftaschentücher machen (die Dinger sind nämlich sauteuer und natürlich auch wieder verpackt).

    • Hi,
      ich habe letztens noch gelesen, dass die Produktion von Lametta in Deutschland eingestellt wurde, weil es einfach nicht mehr gekauft wird. Das ist doch schon mal etwas :).
      Liebe Grüße,
      Shia

  16. Danke, für diesen tollen Hintergrund Bericht! Ich bin oft verunsichert, was ich jetzt in welchen Müll werfen soll – es fehlt ja auch häufig der „grüne Punkt“, obwohl es eigentlich eine Plastikverpackung ist..
    Mir wurde außerdem schon mehrfach von Bekannten gesagt: „Warum trennst du eigentlich den Müll – landet am Ende doch sowieso alles auf dem gleichen Haufen…“. Auch wenn deine genannte Quote wirklich relativ klein ist, bin ich doch etwas erleichtert, dass der Recycling-Prozess tatsächlich stattfindet. Noch mal Danke – habe diesen Blog erst vor kurzem entdeckt und bin sehr begeistert – weiter so! 🙂

    • Hi Jassi,
      ich freue mich, dass dir das schon mal weitergeholfen hat :). Ich denke nach wie vor, dass Recycling nur die Symptome bekämpft und nicht die Ursache, und dass das einzige, was hilft, Konsum zurückschrauben und Müllvermeidung ist. Für mich war es erschreckend, wie viele Ressourcen – administrativ, monetär, Energie und auch Material – noch mal reingesteckt werden muss für Müll im wahrsten Sinne des Wortes :(.
      Der Grüne Punkt zeigt im Grunde nur, dass der Obolus für die Entsorgung schon entrichtet ist. Er ist keine Aussage darüber, ob etwas recycelt wird oder nicht, oder ob etwas überhaupt recyclebar ist.
      Liebe Grüße,
      Shia

  17. Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe gemacht hast mit dem Artikel. Ich wusste viele Dinge wirklich nicht. Wahnsinn! Nur 15-20% des Plastiks werden tatsächlich recycelt? Ich wusste, dass nicht alles recycelt wird- aber so wenig?
    Ganz liebe und sehr nachdenkliche Grüße, Ilka

    • Hi Ilka,
      ja, ich hab vorher auch gedacht, dass das meiste „irgendwie recycelt“ wird… Sich das anzugucken, war schon wirklich ein richtiges „Aha-Erlebnis“! Und ja, genauso nachdenklich bin ich glaube ich immer noch…
      Liebe Grüße,
      Shia

  18. mega cool! da sieht man auch einfach mal, dass dahinter ein ganz ausgeklügeltes system steckt! die ganzen fragen hab ich mir auch immer mal wieder gestellt und bin froh, eine antwort drauf zu bekommen 🙂

    • Hi Verena,
      ja, es ist schon Wahnsinn, was alles dafür betrieben werden muss, um das, was wir meistens ohne nachzudenken, wegwerfen, irgendwie zu entsorgen. Ausgeklügelt, hm, ja zum Großteil. Ob es nötig ist, den Müll quer durch Europa zu karren oder sogar nach China und Afrika zu verschiffen – naaaja. Verrückt eigentlich, dass wir die ganze Zeit den Müll hin und her transportieren.
      Freu mich aber, dass du deine Antworten drauf bekommen hast ;).
      Liebe Grüße,
      Shia

      • What a woefdrnul joy for New Years. Brett and I are very happy for you. Lucca looks so handsome and healthy. Have fun. Brett and Kaia Hoopes

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