Umweltschutz für Anfänger

Bei Nachhaltigkeit geht es um die langfristige Gesundheit des Planeten, die gleichzeitig auch natürlich unser eigenes Wohlbefinden unmittelbar beeinflusst. Hier sind einige Tipps, wie man nachhaltiger, eventuell sogar ganz müllfrei leben kann – oder zumindest wie man damit anfangen kann.

Müll

Was und wie viel schmeißt du in den Müll?


Der Großteil des Müll heutzutage besteht aus Verpackungen. „Convenience-Produkte“, wie zum Beispiel Fertiggerichte und Snacks, die man schnell mal auf dem Weg zur Arbeit einkauft, werden oft als etwas Gesundes geworben. Die sind jedoch in der Regel nicht ganz so gesund, wie sie vermarktet werden.

Alternativen

1. Nimm selbstgemachtes Essen mit!


Meine Lieblingsrezepte, die übrigens auch super einfach vorzubereiten sind, sind:

2. Nasch gesund!

A post shared by Ariana (@paris_to_go) on


Falls du ein Last-Minute Snack brauchst, kauf dir doch einen Apfel (oder zwei 😉) oder dein Lieblingsobst. Unverpackt versteht sich. Man kann auch ganz schnell Studentenfutter selber machen: Einfach Nüsse und Trockenfrüchte kaufen, mixen und voila, der gesunde Snack ist direkt bereit zum Mitnehmen.

Diese Optionen sind nicht nur gesünder für dich und die Umwelt, sondern kosten auch weniger und du wirst dich ohne industriell verarbeitete Lebensmittel deutlich besser fühlen.

3. Für Fortgeschrittene 😈

A post shared by Be Zero © (@bezerowastegirl) on


Probiere doch mal, deine eigenen Dosen mit in dein Lieblingsrestaurant zu nehmen!

Plastikstrohhalme


Es ist Zeit, dass wir „nein“ zu Einweg-Plastikstrohhalmen sagen! In den USA werden täglich 500 Millionen Plastikstrohhalme verwendet und das trägt natürlich zur Verschmutzung unserer Ozeane und anderer Gewässer bei. Plastikstrohhalme sind vollkommen überflüssig! Wenn du gerne mit einem Strohhalm trinkst, probiere doch eine der wiederverwendbaren Optionen aus Bambus, Edelstahl oder Glas! #stopsucking

Recycling ♻️

Vermeidest du schon Müll oder recycelst du noch?

Recycling ist ein Zauberwort: Man hat das Gefühl, seiner Pflicht nachgekommen zu sein, wenn man den Starbucks Plastikbecher in das richtig Fach geworfen hat! Aber ist das wirklich so? Ist das wirklich das Beste, das man machen kann? Der Plastikbecher, der nur ein einziges Mal verwendet wurde, wird bestenfalls zu einem minderwertigeren Produkt recycelt. Schlimmstenfalls landet er im Ozean. Diese Formel ist überhaupt nicht effizient und völlig verschwenderisch. Recycling ist eine gute Zwischenlösung und zumindest besser als wenn etwas gleich in den Müll landet, aber diese Lösung ist keine langfristige Lösung. Wir sollen die Plastikindustrie mit unserem Geld nicht unterstützen, weil damit wir indirekt, aber trotzdem schon die Ölindustrie fördern. #keinezukunftfüröl

Alternativen

A post shared by Kathryn K (@going.zero.waste) on

Nimm einen Thermosbecher mit! Wenn ich meinen wiederverwendbaren Becher nicht dabei habe, trinke ich ihn entweder vor Ort, nehme mir einen Becher aus dem Büro mit oder ich trinke zur Abwechslung einfach mal keinen Kaffee.

Mehr dazu:

Ein Shoutout an die Zero Waste Instagrammer, die ich in diesem Post eingebunden habe. Folgt ihnen, um euch täglich inspirieren zu lassen 💚! Mehr tolle, grüne most-follow Instagram-Accounts stellt Utopia in diesem Artikel vor!

2 Kommentare

  1. dorothea

    Ich bin gerade auf urlaub in dem usa (land des Mülls.. ich versuche ein gutes Vorbild zu sein) und habe direkt mal nachgeschaut was strohhalm auf englisch heisst. Zum Glück sind die Amerikaner ein sehr unkompliziertes Volk und es ist sogar im Flugzeug möglich gewesen meinen tomatensaft in meinen eigenen Becher zu bekommen. Ansonsten sehe ich hier viele zero-waste-Möglichkeiten und hoffe dass die Nutzung weiter zunimmt.

  2. Hallo, danke für dein tolles Engagement-ich lerne….
    Frage: mache jetzt allen Putz mit Essig-Essenz- ätherische Öle dazutun? Ghr dass dann nicht auch ins Grundwasser?
    Es heisst das dies sehr schädlich ist….. nur weil alle immer überall ein paar Tropfen dazu tun…???
    Danke für Aufklärung!
    Alles Liebe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.