Shia besucht Unverpackt-Läden Nr. 8 – Tante Olga in Köln


Seit dem 05.11.2016 gibt es auch in Köln einen Unverpackt-Laden, und zwar einen Wunderschönen 😁! Eröffnet haben ihn Zero Waste Bloggerin Olga mit ihrem Mann Gregor und MItstreiterin Dinah. Olga lebt seit 2013 schon Zero Waste und gibt auf ihrem Blog Zero Waste Lifestyle, den ich seit meinen Zero Waste Anfängen 2014 schon lese, viele Tipps und Einblicke in ihren Alltag. Jüngst hat sie auch ihr Buch Ein Leben ohne Müll veröffentlicht – herzlichen Glückwunsch 💚!

Frühjahr eröffneten Olga und Gregor erst mal einen Onlineshop, den Zero Waste Laden. Auf dem ersten Blick erscheint es vielleicht erst einmal paradox: Zero Waste und Versandhandel? Klar, in einer idealen Welt wären alle Supermärkte Unverpackt-Läden und man bekäme problemlos seine (Plastik-)Müllvermeidungshelfer wie plastikfreie Brotdosen oder Trinkflaschen, Bambuszahnbürsten, allerlei kompostierbare Putzbürsten aus Holz inkl. Klobürsten, Menstruationstassen oder Stoffbinden vor Ort. Nur ist das leider trotz zahlreichen Engagements vieler Menschen noch alles andere als die Regel. Ich selbst weiß, wie schwer es selbst im Ruhrgebiet – dem Städteknubbel im bevölkerungsdichtesten Bundesland NRW – noch vor zwei Jahren war, so etwas aufzutreiben!

Wenn schon eine Online-Bestellung, dann

  1. nur, wenn es keine andere ökologischeren Möglichkeiten gibt. Habt ihr vielleicht schon im Tracking- bzw. Outdoor-Laden nach Trinkflaschen und Brotdosen geguckt? Kann euer Bioladen vor Ort vielleicht bei der nächsten Bestellung etwas für euch mitbestellen (z.B. Großpackungen an Trockenwaren in Papier), was sie sonst nicht im Sortiment haben? Vielleicht seid ihr ja bald sowieso irgendwo zu Besuch, wo es einen Unverpackt-Laden gibt? Oder ihr bekommt Besuch von jemanden, der die Möglichkeiten hat, vor Ort für euch die Sachen zu kaufen?
  2. bei einem Onlineshop, der sich sehr um die möglichst umweltschonende Abwicklung bemüht. Bei Olga und Gregor oder auch Monomeer seid ihr da auf jeden Fall in guten Händen und sie tun wirklich vieles, um individuellen Öko-Wünschen noch entgegen zu kommen. Da wird nicht trotz anderer Bitte einfach trotzdem nach Schema F abgepackt 😉.
  3. als Großbestellung. Fragt Freunde, Familie, Bekannte oder Menschen in themenverwandten Facebook-Gruppen aus eurer Gegend. Rechnet euch aus, wie viel ihr wovon für die nächsten 2-3 Jahre – oder noch länger 😉  – benötigt.

Letzten November war es dann endlich so weit – nach einer erfolgreichen und fröhlichen Crowdfunding-Kampagne eröffneten Olga, Gregor und Dinah den ersten Unverpackt-Laden in Köln.

Wie funktioniert das mit dem unverpackten Einkaufen?

Wenn man verpackungsfrei einkauft braucht man natürlich Behältnisse. Das können auch einfach alte Marmeladen- oder auch Rotkohlgläser sein. Wer nicht so viel schleppen möchte, kann auch wie wir auf Stoffbeutel setzen. Dosen sind auch immer super für Trockenwaren, egal ob Tee-, Brot- oder Keksdosen.

Wer nicht das passende Behältnis hat, der kann sich auch bei Tante Olga eindecken. Vor allem bei einigen speziellen Sachen wie Sprühflaschen oder eben kleine Gläschen für z.B. Lippenbalsam oder Gewürze wird es oftmals schwierig, da dran zu kommen.

Ich weiß noch, wie ich in Bochum Drogerie nach Drogerie abgeklappert hatte, um eine leere Tester-Sprühflasche für unser selbstgemachtes Deo zu bekommen – erfolglos, weil alle Drogerien angeblich die leeren Tester sofort in den Müll wirft und die mit Inhalt drin natürlich nicht hergibt. Und ich hatte es ehrlich gesagt auch nicht eingesehen, dafür eine ganz neue Flasche Deo zu kaufen 😉.

Wir haben übrigens die gleichen Sprühflaschen, allerdings aus der Apotheke. Bisher haben wir noch in keinem Unverpackt-Laden Sprühflaschen entdecken können und haben uns darüber also besonders gefreut! Denn gerade so was wie selbstgemachtes Haarspray ist ohne Sprühflasche doch etwas doof 😆.

Wer sich die Mini-Gläser für z.B. Lippenbalsam oder eine kleine Portion Zahnputztabs auf Reisen nicht kaufen möchte, der kann mal Freunde oder Familienmitglieder fragen, die häufiger in Hotels nächtigen. Dort gibt es wohl häufig lächerlich kleine Portionen an Marmelade oder Honig in solchen Gläsern und wie auch die winzigen Shampoo-Flaschen landen die auch mitunter “aus Versehen” im Gepäck 😇.

Aber auch für diejenigen unter uns, die bereits gut ausgestattet sind und spontan ohne Ausstattung vorbei schauen wollen, ist gesorgt. Es gibt nämlich einen Korb, wo man sich kostenlos an den Gläsern bedienen kann. Mit darunter sind auch die ganz alten, aber wunderschönen WECK-Gläser, auf die ich persönlich ja total stehe! Unsere stammen aus dem Keller meiner Schwiegereltern 😉.

Wenn man also nun seine Behältnisse zusammen hat, muss man sie an der Waage wiegen bevor man sie befüllt. Bei Tante Olga kommt aus der Waage auch ganz bestimmt kein doofen Sticker, sondern es gibt Stifte, womit das Gewicht direkt auf dem Gefäß aufnotiert werden kann. Wer das nicht möchte kann das Gewicht auch auf einem Zettel notieren. Oder ganz papierlos im Handy. Dann kann man nach Lust und Laune sich alles abzapfen und an der Kasse wird beim Bezahlen dann das Eigengewicht des Behältnisses wieder abgezogen.

Was ist denn schlimm an den Stickern, sind die nicht Papier?

Bisher gab es zumindest in den deutschen Unverpackt-Läden, die wir von innen gesehen haben, immer auch die Option, auf Wunsch auf diese Sticker zu verzichten. Da kann schließlich bei einem Einkauf schon ganz schön viel BPA-belasteter Restmüll zusammenkommen. Denn die Sticker sind BPA-beschichtet. BPA ist ein Stoff, der Östrogen sehr ähnlich ist und den unser Körper deshalb auch damit verwechselt. Das bringt den Hormonhaushalt durcheinander und kann zu […] führen. Gleiches gilt auch für Kassenzettel (mehr dazu hier). Allein aus diesem Grunde gehören die Sticker in den Restmüll. Denn wenn sie dem Recycling-Prozess zugeführt werden, kontaminieren sie sowohl die Dinge, die aus dem Gesammelten hergestellt werden als auch das Grundwasser. Des Weiteren sind sie sowieso aufgrund des Klebers nicht recycelbar.

Und natürlich dürfen Abfüllhilfen wie Messbecher und Trichter nicht fehlen.

Die Auswahl

Im Gegensatz zu den anderen Unverpackt-Läden gibt es keine frischen Lebensmittel, dafür stärken sie lieber die Solidarische Landwirtschaft in Köln 💚.

Sinnvollerweise haben die drei sich auf das konzentriert, die schließlich auch nicht riesige Ladenfläche mit dem zu füllen, das man sonst nur schwer bekommt, aber benötigt, um seinen Alltag wirklich komplett Zero Waste zu gestalten.

Hanno wiegt gerade unsere Dosen und notiert sich das Gewicht auf dem Handy – ganz müllfrei 😉

An Lebensmitteln gibt es so allerlei an Trockenwaren, wie Hülsenfrüchte, Müsli-Sachen, Körner, Samen, Reis und sogar Popcorn-Mais zum selber Abzapfen.

Auch Nudeln gibt es natürlich 😁.

Essig und Öl gibt es noch nicht zum Zapfen. Bei Öl ist sich das Team auch noch gar nicht so sicher, was ökologischer ist: Der Einweg-10-Liter-Kanister aus Plastik, der Einweg-5-Liter-Kanister aus Metall oder die Einweg-1-Liter-Glasflaschen mit Metalldeckel und dieser Ausgießhilfe aus Plastik?

Natürlich gibt es auch die leider immer wieder schwer verpackungsfrei zu bekommenden Basics wie Salz, Zucker, Backpulver oder Hefe. Auf Meersalz wurde hier verzichtet. Aus gutem Grund auch, denn Meersalz enthält Mikroplastik…

Schon bald wird diese Ecke mit Brot bestückt sein. Daneben ist die Getreidemühle, aus der man sich aus den abgezapften Körnern frisches, duftendes Mehl mahlen kann.

Nicht fehlen darf natürlich das Naschwerk. Chips und viele andere deftige Knabbereien sind leider unverpackt nur schwer anzubieten, weil sie schnell Luftfeuchtigkeit aufnehmen und den “Knack” verlieren. Wenn es unbedingt die klassischen Chips sein müssen, hilft nur selbermachen. Wer aber etwas flexibler ist, der wird bestimmt auch bei den Kräuter-Kräckern nicht aufhören können, zuzugreifen.

Aber auch die ganz Süßen unter uns kommen nicht zu kurz, denn es gibt eine gute Auswahl an Gummitieren, sowohl vegan als auch mit Gelatine, und eine noch größere, komplett vegane Schokoladenauswahl 😍😍😍!! Ratet mal, womit wir uns eingedeckt hatten…

Und Apropos Süßigkeiten: Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie man zu Ostern eigentlich unverpackte Süßigkeiten versteckt? Öh, wir ehrlich gesagt noch nicht… Denn aus dem Alter, selber zu suchen sind wir schon raus und ohne Kinder mussten wir auch noch keine verstecken.

Aber Olga hat natürlich dran gedacht! Deswegen gibt es momentan Eier zu kaufen, die man selber befüllen und verstecken kann! Absolut simpel und genial!

Ich als jahrelange Kuchen-Bloggerin (hier geht es zu meinem anderen Blog Cake Invasion) rate ja häufig dazu, einfach selber zu backen, kann aber verstehen, dass das nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Auch hierfür ist gesorgt, es gibt nämlich auch Plätzchen für Backfaule oder Naschkatzen, die direkt etwas zum Schlabbern brauchen 😉.

Und auch für den Tee zum Gebäck ist gesorgt! Über jeder Sorte Tee und auch über den Gewürzen gibt es kleine Gläser zum Vorschnüffeln.

Ich kann nur sagen, dass man wie beim OHNE Laden – eröffnet von der Zero Waste Bloggerin Hannah vom Blog Zero Waste München – wirklich merkt, dass da erfahrene Zero Waster am Werk sind 💚. Denn mit fortschreitender Zeit ist man eben hier und da im Alltag schon auf Detailfragen gestoßen. Ich kann mich auch noch gut an unsere Suche nach einem plastikfreien Teesieb erinnern! Vorher hatten wie die kompostierbaren Teefilter-Beutel, aber die waren uns auf Dauer natürlich zu viel Müll. Und wenn wir uns schon ein neues Teesieb zulegen, dann sollte es auch plastikfrei sein, dachten wir uns so. Wir sind nur zufällig beim Umsteigen in einem Bahnhofs-Teeladen in Hamburg fündig geworden, weil wir als Zeitvertreib dachten, dass wir ja mal für meine Unverpackt-Liste fragen könnten, ob sie ihren Tee auch in mitgebrachte Gefäße füllen würden. (Die Antwort war übrigens “Ja, aber selbstverständlich!” 😁)

Somit sind wir auch schon bei den Non-Food-Items angekommen. Die Sachen, die man gerade in plastikfrei vor Ort häufig vergebens sucht. Es gibt Edelstahlbrotdosen und bald auch Trinkflaschen.

Was wir auch sonst nur im OHNE-Laden bisher entdecken konnten, waren wiederverwendbare Strohhalme. Im OHNE gibt es sie aus Edelstahl, hier aus Glas. So oder so – wunderschön kann ich nur sagen 😍. Ehrlich gesagt kämen Hanno und ich eigentlich trotz Smoothie-Liebe auch ganz gut ohne Trinkhalm aus. Wofür wir unseren wiederverwendbaren Strohhalm aber andauernd zücken, ist zum Abbestellen von Strohhalmen in Cafés und Restaurants! Es ist total schade, aber das Abbestellen von Strohhalmen klappt verdammt schlecht, weil Bedienungen das offenbar immer als unwichtig einstufen und direkt wieder vergessen. Nachdruck und vor allem einen bleibenden Eindruck hinterlässt aber das Zeigen eines selbst mitgebrachten Dauerstrohhalms!

Auch etwas, was wir bisher noch in keinem Unverpackt-Laden entdeckt hatten sind diese Dauer-Bierdeckel! Laut Gregor leider ein Ladenhüter, was Hanno und ich gar nicht verstehen können! Wir gehen gerne mal ein Bierchen trinken und zücken da auch unsere eigenen Untersetzer, die leider nicht aus Holz, sondern aus Leder sind, schnüff. Die waren ein Abfallprodukt eines Künstlers und über Umwege zu uns gelangt. In Kneipen, die Striche auf den Bierdeckeln machen bezahlen Hanno und ich übrigens immer sofort.

Weitere Sachen, die bei uns Begeisterung hervorriefen waren die Bleistiftverlängerer – auch sonst schwer zu bekommen.

Aber unser neuer Liebling ist doch der Holzfüller, der auch noch in einer Behindertenwerkstatt hergestellt wurde. Der ist jetzt bei Hanno im Einsatz. Ich hatte mir letztes Jahr schon einen alten Metall-Füller aus den 80-ern mit Delle günstig ersteigern können.

Für alle, die immer mal Geschenkideen suchen, gibt es hier Gutscheide für das kostbarste Geschenk überhaupt: Gemeinsame Zeit.

Für gemütliche Stimmung sorgen Kerzen aus Bienewachs oder nachfüllbare Teelichter aus Biomasse. (Mehr zu der Frage, worauf man beim Kerzenkauf achten kann gibt es in diesem Artikel)

Für den Haushalt gibt es Bürsten zum Putzen sowie alle Zutaten, die man braucht, um sich seine eigenen Hausmittelchen anzurühren. Auffällig ist, dass es nicht die sonstige, große Putzabteilung mit Spüli, Glasreiniger oder Handseife zum Abzapfen gibt. Wozu auch? Man braucht ja wirklich nur Natron, Waschsoda, Citronensäure und eine gute, hoffentlich palmölfreie Kernseife. Die ganzen großen Kanister werden nämlich leider von den Herstellern nicht wieder aufgefüllt, weil das Ausspülen der Kanister zu sehr schäumt und man deshalb zu viel Wasser benötigt. Stattdessen werden die Kanister geschreddert, eingeschmolzen und angeblich wieder zu Kanistern, was wahrscheinlich nicht ressourcenschonender ist, aber gut.

Und zum abputzen des Allerwertesten gibt es Klopapier als einzelne Rolle, produziert nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip…

… oder noch besser und sowieso um längen hygienischer: Die Popbrause!! Die kann man an den Wasseranschluss vom Klo-Kasten anschließen und sich nach dem Geschäft unten rum gründlich (!) abspülen und sich dann mit einem Waschlappen trocken tupfen. Ist übrigens auch viel hygienischer und gesünder (keine Klopapier-Reste, wo sie nichts zu suchen haben!). Wer will kann sich z.B. diesen Artikel von der Apotheken Umschau gerne durchlesen.

Und weiter geht’s mit der Intimhygiene! Menstruationstassen!

Über die hatten wir uns auch länger unterhalten. Das sind nämlich die von Meluna. Ob sie vom Handling her gut sind, kann ich nicht sagen. Sie bestehen aber nicht aus Silikon, sondern aus Plastik, weil sie von einem Plastikhersteller produziert werden. Die Menstruationstassen sind natürlich schadstofffrei, und sicherlich ist es ein deutlich sinnvollerer Einsatz von Plastik und dem Rohstoff Erdöl (Plastik wird aus Erdöl hergestellt) als für Wegwerfware, aber irgendwie unterstützt man ja doch die Plastikindustrie. Dafür sehe ich ein, dass sie natürlich auch deutlich günstiger sind und so die Einstiegsschwelle niedriger ist, denn gerade vor Menstruationstassen graut es offenbar viele, was sehr schade ist!

Und auch für die Körper-Reinigung ist gesorgt: Luffa-Schwämme statt Duschpeelings mit Mikroplastik zum Beispiel. Seifensäckchen, mit denen man die kleinen Rest-Stückchen von Seife gut aufbrauchen kann gibt es auch. Bei uns kommen die Seifen-Endstücke übrigens in ein Glas und werden mit dem Rasierpinsel aufgeschäumt.

Für die Haarpflege gibt es sowohl Haarseifen als auch festes Shampoo. Haarseifen sind echte Seifen, sprich, verseiftes Öl. Daran müssen sich je nach Person Haare und Kopfhaut manchmal erst gewöhnen und gerade lange Haare können sich manchmal etwas „wachsig“ anfühlen. Abhilfe verschafft die Essigrinse als Haarspülung: 1 EL Apfelessig auf 1 Tasse Wasser, 1 Minute einwirken lassen, ausspülen. Wer damit nicht klarkommt, kann sich festes Shampoo holen, das ist von den Inhaltsstoffen her im Grunde Shampoo ohne Wasser. Oder gleich Roggenmehl nehmen, mein persönlicher Favorit.

Was es auch nicht überall gibt ist der Rasierhobel. Klingt etwas brutal, ist es aber gar nicht 😉. Die Rasierklingen dazu gibt es auch in nur Papier eingeschlagen nachzukaufen. (Mehr zur müllarmen Haarentfernung hier)

Für die Zahnpflege gibt es Bambuszahnbürsten, Zahnputztabs und Zahnseide aus Naturseide.

Fazit

Wir fanden die Auswahl bei Tante Olga sehr gut getroffen und die Entscheidung, sich auf die Sachen zu konzentrieren, die man für ein müllarmes Leben braucht, aber nur schwer bekommt, sehr klug, denn die Ladenfläche ist nicht nicht unbedingt riesig. So ist dieser Laden eine Ergänzung, die es allen Kölnern ermöglicht, Zero Waste zu leben, wenn sie nur wollen 😉.

Dauerflyer statt Flyerflut! Auf ein Stück Holz aufgeklebt kommt der Flyer auch bestimmt nicht aus Versehen weg – Top 👍!

Besonders beeindruckt waren wir von den Details, die auf dem ersten Blick wahrscheinlich gar nicht auffallen. Sachen, die man als Zero Waster irgendwann benötigt, aber nicht immer so leicht findet. Hat denn außer uns noch niemand Dauer-Bierdeckel, komplett plastikfreie, große Teesiebe oder Sprühflaschen vermisst 😉?

Die Kunden bei Tante Olga kamen alle gut vorbereitet und wirkten sehr routiniert 👍

Tante Olga ist ein wunderschöner Laden, der einem, wenn man sich für Zero Waste aufstellen möchte, wirklich viel Rennerei erspart. Denn da kann man sich – bis auf die plastikfreien Trinkflaschen, die aber ja schon sehr bald kommen 😉  – in einem Abwasch für alle Lebensbereiche ausstatten.

Der kleine Levi ist ein echtes Zero-Waste-Baby 😍

Das hat vielleicht eher indirekt mit dem Laden zu tun, aber ich fand es absolut faszinierend, zu sehen, wie Olga und Gregor das mit dem kleinen Levi und Zero Waste mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit machen. Levi ist nämlich ein echtes Zero-Waste-Baby, und noch dazu eins, das in in dem halben Tag, wo wir da waren in eins durch lächelte 😍! Er trägt Stoffwindeln und sie machen mit ihm auch die Windelfrei-Methode. Olgas Antwort auf meine Frage, ob sie es mit Kind jetzt schwerer fänden, Zero Waste zu leben, verneint sie lachend. „Ach, wir haben doch jetzt auch noch den Laden aufgemacht. Wäre es wirklich schwieriger, wäre das ja alles gar nicht gegangen.“ Ich kann nur bestätigen: Sie wirken sehr entspannt, davon könnten wir zwei Kinderlose uns ruhig mal eine dicke Scheibe abschneiden 😉.

Den wirklich sehr inspirierenden Tag voller Austausch zu Zero Waste, Minimalismus und generell auch alternativen Lebensstilen haben wir dann noch mit leckerem veganen Bio-Essen und natürlich noch ganz viel Kuchen bei Mei Wok ausklingen lassen, wovon das liebe Mei Wok Team ein sehr schönes Andenken-Foto geschossen hat 💜.

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2 Kommentare

  1. Ein sehr schöner, ausführlicher Beitrag. Ich finde Tante Olga auch sehr toll und will bald auch etwas bloggen. Darf ich Deinen Beitrag einbauen?

    Beste Grüße
    Jeannette

    PS: Auf meinem Blog geht es neben Wildkräutern auch um Nachhaltigkeitsthemen, vielleicht magst Du mal schauen und mich vielleicht bei Dir ‚aufnehmen‘ 😉 ?

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