Roggenmehl-Haarwäsche ohne Shampoo #NoPoo

Es gibt viele gute Gründe, auf Shampoo zu verzichten.

Viele Shampoos enthalten Silikone, die Haare und Kopfhaut schädigen und außerdem im Verdacht stehen, Allergien auszulösen. Zu allem Überfluss belasten sie auch noch die Umwelt. Aber auch andere Zusatzstoffe sind enthalten. Sie sollen nicht nur gut riechen und die Shampoos ansprechend einfärben, nein, sie sollen unsere Haare glänzender machen, dünnes Haar voluminöser, blondes Haar blonder, mattes Haar Glanz verleihen, Schuppen und fettiges Haar bekämpfen, die Farbe in gefärbten Haar konservieren, und vieles, vieles mehr. Was das alles in Kombination bewirken kann, ist leider wenig bekannt – der Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor einem „Cocktail-Effekt“.

Ich persönlich verzichte zudem aufgrund der Umweltverschmutzung auf Shampoo. Shampoo wird ziemlich ausnahmslos in Plastikflaschen verkauft. Plastik ist nicht nur nicht giftfrei und gibt gerne mal was davon an die Substanzen ab, die damit in Berührung kommt, nein, Plastik ist auch sonst eine ganz schöne Umweltbelastung. Eine einfache PET-Flasche braucht ca. 450 Jahre, um zu zerfallen. Ein beachtlicher Teil von unserem Plastikmüll landet außerdem in den Ozeanen, wo sie zu mikroskopisch kleinen Plastikpartikeln, genannt Mikroplastik, zerfallen. In diesen winzig kleinen Plastikpartikeln sammeln sich Schadstoffe an, die so in den Mägen und Körpern von Fischen landen, die sich wiederum auf unseren Tellern wiederfinden.

Mikroplastik entsteht aber nicht nur in den Weltmeeren, wenn Plastik zerfällt. Nein, die Kosmetikindustrie stellt Mikroplastik sogar her!

Mikroplastik dient in Peelings als billige Schrubhilfe, in Cremes, Duschgels und – ihr habt es sicherlich geahnt – ebenfalls in Shampoos als Verdickungsmittel und Füllstoff. Da Mikroplastik aber zu klein ist, um von den ganzen Wasseraufbereitungsanlagen herausgefiltert zu werden, landen diese Partikel ebenfalls in den Weltmeeren.

No-Poo Options – Alternative Haarwaschmöglichkeiten

No-poo ist die Kurzform von no-shampoo und gleichzeitig ein Wortspiel, weil poo auf English auch Kot bedeutet. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, seine Haare auch ohne synthetisches Shampoo, das sowieso erst seit den 70ern zur Norm geworden ist, sauber zu bekommen. Einige davon findet ihr auf dem Blog kosmetik-vegan.de. Die liebe Pseudoerbse (Autorin des genannten Blogs) lässt seit inzwischen 4 1/2 Jahren kein Shampoo mehr an ihr Haar! Sie hat dazu so einiges ausprobiert und auf ihrem Blog vorgestellt – nachlesen lohnt sich :)! Hier ist übrigens ein weiterer Artikel über umweltfreundliche Haarwaschmethoden ohne Shampoo.

Über den Blog der Erbse kam ich auch dazu, Roggenmehl für die Haarwäsche auszuprobieren, so komisch das für mich auch klang. Von September bis ca. Dezember 2014 hatte ich vegane Shampoo-Seife benutzt, die ein Mädel in Bochum selbst herstellt. Shampoo-Seife ist im Grunde Shampoo in gehärteter Form. Streng genommen ist es keine Seife, weil dabei keine Öle verseift werden, sondern weiterhin Tenside zum Einsatz kommen. Tenside können in Kläranlagen zwar zum Großteil zurückgehalten werden und sind auch bis zu 90% abbaubar, aber eben alles nicht zu 100%. Sie wirken in Gewässern auch schon in geringen Mengen stark giftig. Das ließ den Gedanken, mir doch mal Roggenmehl in die Haare zu schmieren doch gleich viel attraktiver erscheinen.

Roggenmehl Haarwäsche

Da ich nicht so lange Haare habe, reichen mir zwei Esslöffel (30ml bzw. ca. 20g) Roggenmehl Type 1150. Das Roggenmehl rühre ich in einem Schälchen mit Wasser und einem kleinen Schneebesen an. Ich gebe mehr oder weniger lauwarmes Wasser dazu, bis die Masse eine shampooähnliche Konsistenz hat. Das dauert zusammen gerade mal eine Minute.

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Diese Roggenmasse verwende ich wie ich auch Shampoo verwendet habe: Ich verteile sie vor allem am Haaransatz und den Rest verteile ich auf das restliche Haar. Am Anfang ist es erst einmal etwas seltsam, weil es weder schäumt noch nach Shampoo riecht. Ich lasse die Roggenmasse ein bis zwei Minuten einwirken und spüle sie dann aus.

Roggenmehl kann man in BIO-Qualität in Nicht-Discounter-Supermärkten und in Drogerien kaufen, ist also sehr gut zugänglich und statt in Plastik in Papier verpackt. Es ist außerdem eine sehr preisgünstige Haarwäsche. Eine 1kg-Packung Roggenmehl ergibt bei meiner Haarlänge (2 Esslöffel entsprechen ca. 20 g Roggenmehl) 50 Haarwäschen und kostet dabei nur ca. 1,30€, was 2,6 Cent pro Haarwäsche macht.

Eine Roggenmehl-Haarwäsche kostet nur halb so viel wie eine Haarwäsche mit einem Billigshampoo!

Eine günstigere große Flasche Shampoo (300ml) kostet im günstigen Fall ca. 0,80€. Bei meiner Haarlänge benötige ich ca. 20ml Shampoo, sodass ich aus einer Flasche 15 Haarwäschen bekäme. Eine Haarwäsche würde mich in dem Fall 5,3 Cent kosten – gut das Doppelte! Eigentlich müsste man die BIO-Roggenmehl-Haarwäsche ja mit Naturkosmetik-Shampoos vergleichen, da käme man bei mindestens 20 Cent pro Haarwäsche raus…

Update 09.05.2016: Bitte beachtet, dass eine Umstellung bis zu einige Wochen dauern kann! Eure Haare und Kopfhaut sind von klein auf an industrielles Shampoo gewöhnt worden und brauchen Zeit, um sich umzugewöhnen.

Außerdem hinterlassen Shampoos Rückstände im Haar, die sich z.T. nicht wieder auswaschen lassen. Das kann in einigen Fällen zu einem wachsigen Gefühl führen, je nachdem, was alles von vorherigen Produkten im Haar steckt. Bei neu nachwachsendem Haar verschwindet das.

Auch braucht die Kopfhaut Zeit, um sich umzugewöhnen, denn Shampoos sind viel aggressiver und tragen den natürlichen Schutzfilm der (Kopf-)haut ab, sodass die Kopfhaut dran gewöhnt ist, recht viel Fett nachzuproduzieren. Mit Roggenmehl lernt die Kopfhaut, sich wieder selbst zu regulieren, aber das geht natürlich nicht von einem Tag auf den anderen.

Bei hartem Wasser kann es offenbar zu schuppenähnlichen Rückständen nach dem Auswaschen führen, weil sich wahrscheinlich etwas im Roggenmehl mit dem Kalk im Wasser verbindet. Da Säure Kalk ja generell auflöst, würde ich danach mit einer höher dosierten sauren Rinse nachspülen und die ein paar Minuten einwirken lassen, und dann wieder ausspülen.

Alternative Haarspülung

Zum Abschluss gönne ich meinem durch das Färben doch wirklich strapaziertem Haar eine Spülung. Die kommt selbstverstädnlich auch nicht aus der Plastikflasche. Ich nehme zwei Esslöffel naturtrüben Apfelessig (der BIO-Apfelessig von Denree wird in Mehrwegflaschen verkauft) in einem Messbecher mit unter die Dusche und gieße ihn nach dem Ausspülen der Roggenmasse mit einem halben Liter Wasser auf. Dies nennt man eine Essigrinse. Die muss eigentlich nicht ausgespült werden. Der Geruch verfliegt nach dem Trocknen fast gänzlich. Ich lasse die Essigrinse eine Minute einwirken und spüle sie kurz mit Wasser aus, weil ich den Geruch wirklich nicht mag. So wird man den Geruch am schnellsten los.

Säure schließt die Schuppenschicht des Haares, wodurch das Haar sich weniger spröde anfühlt. Bei gefärbten Haaren hat das außerdem den Effekt, dass die Farbe länger hält.

Mein Fazit nach über 7 Monaten Roggenmehl-Haarwäsche

Mein Haar ist wie man sieht, sehr offensichtlich gefärbt. Mit Wumms (= hochprozentigem Wasserstoffperoxid) blondiert und hinterher mit Directions (sind vegan) drüber getönt. Ökologischer ist es natürlich, das Färben ganz sein zu lassen. Ich hoffe auch, dass ich eines Tages da hinkomme.

Außerdem fettet mein Haar sehr schnell. Vorher musste ich (auch mit der Shampooseife) mein Haar jeden zweiten Tag waschen. Alle zwei bis drei Wochen mussten meine Haare nachgefärbt werden. Mit dem Roggenmehl und der Essigrinse fetten meine Haare kaum noch nach – es reicht vollkommen, wenn ich sie mir jeden vierten oder fünften Tag wasche! Wenn ich wie jetzt im Sommer verschwitzt nach Hause komme, reicht es, den Schweiß mit Wasser aus den Haaren zu spülen, denn Schweiß ist wasserlöslich.

Meine Haarfärbe hält inzwischen ewig. Seit zwei Monaten (!) habe ich sie mir nicht mehr nachgefärbt! Die Farbe hat sich zwar geändert (von lila zu blau), sieht aber immer noch fantastisch aus!

Roggenmehl wäscht die Haarfarbe eindeutig weniger aus.

Wenn ich mal so blöd war und erst unter der Dusche feststelle, dass ich vergessen hatte mir mein Roggen“shampoo“ anzumischen – was glücklicherweise fast nie passiert – greife ich schon mal zu der Shampoo-Seife meines Mannes (wir kaufen dieses wirklich sehr ergiebiges veganes palmölfreies Shampoostück unverpackt bei Lush). Schon beim Ausspülen sehe ich, wie viel Farbe weggewaschen wurde. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, nicht täglich parfümierte Produkte zu benutzen, stört einem zudem plötzlich der starke Geruch.

Roggenmehl Haarwäsche no-poo bunter Haare

Alles in allem bin ich einfach nur begeistert! Am Anfang ist es schon sehr ungewohnt, dass es im Haar weder schäumt noch riecht, und man ertappt sich dabei, wie man an der Reinigungswirkung zweifelt. Aber keine Sorge, es lässt sich alles wirklich rückstandslos ausspülen und die Haare sind danach eindeutig sauber. Sie fühlen sich erst mal spröder an, als man es gewohnt ist. Das liegt daran, dass man die ganzen Weichmacher und Silikone, die sich um das Haar legen, langsam wegwäscht. Das ist aber auch gut so, denn mit dem Zeug fühlt sich das Haar zwar weicher an, aber auf Dauer schädigen sie das Haar. Und das nachwachsende Haar fühlt sich sehr gesund und weich an :).

Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich ebenfalls viele no-poo Optionen durchprobieren würde. Dazu bin ich aber nie gekommen, weil die Roggenmehl-Apfelessig-Kombination einfach so unfassbar gut funktioniert.

Übrigens ist Roggenmehl auch noch sehr pflegend! Roggenmehl ist ph-hautneutral, wie es im Kosmetikjargon so schön heißt und enthält viele Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. Auch das in der Shampoowerbung so häufig erwähnte Vitamin B5, das sehr verträglich ist und gerade für empfindliche Haut gerne eingesetzt wird. Es wirkt entzündungshemmend, regenerierend, glättend, feuchtigkeitsbindend und wundheilend, weswegen es auch in Wundsalben zum Einsatz kommt.

Worauf wartet ihr also noch? Probiert es aus und lasst mich wissen, was ihr davon haltet!

170 Kommentare

  1. Liebe Shia
    Ich probiere die Roggenmehlmethode seit einigen Wochen und eigentlich ist alles gut, jedoch habe ich nach dem Duschen rote Flecken auf meinem Gesicht und es sieht fast wie eine Allergie aus. Ich mag das Roggenmehl als Shampoo-Ersatz sehr und fände es schade, dieses wieder durch normales Shampoo umtauschen zu müssen. Ich habe mir zudem einige andere No-Poo Methoden angeschaut, aber keine hat mich angesprochen. Gibt es noch andere No-Poo Methoden, welche ähnlich sind oder auch ein anderes Mehl, welches ich eventuell verwenden könnte?
    LG Hanna

    • Hi Hanna,
      hast du die Flecken denn auch auf der Kopfhaut? Wenn nicht, dann kommt das nicht unbedingt vom Roggenmehl. Denn wenn man etwas an einer Hautstelle nicht verträgt, dann verträgt man das in der Regel an einer anderen auch nicht. Oder tausche mal gegen Aleppo-Seife aus und gucke, ob du das immer noch hast. Aber ich bin keine Ärztin und selbst ein Arzt wird dir keine Ferndiagnose so ausstellen können. Lieber nach kurzem Beobachten mal zum Arzt gehen!
      Liebe Grüße,
      Shia

    • Radischen3650

      Du könntest mal probieren deine Haare mit Natron und einer essigrinse zuwaschen. Ich mische immer 2-3 el Natron mit nur ein paar el warmem Wasser, so dass es schön dickflüssig ist. Die Natronmischung geb ich dann in den Haaransatz ins nasse Haar und massiere sie ein bisschen ein. Dann Spüle ich sie mit warmem Wasser aus. Anschließend spüle ich meine Haare mit einer essigrinse (1,5 l Wasser und 2el bio apfelessig) ich Spüle mein Haar dann nicht mehr aus. Der Duft vom Essig verfliegt nämlich ziemlich schnell

  2. Liebe Shia,
    heute Morgen habe ich total euphorisch die Haarwäsche mit Mehl probiert – und stand dann schockiert fast eine Stunde unter der Dusche mit dem hilflosen Versuch, Teigklumpen aus meinem Haar zu waschen (lang, aber fein und glatt).
    Trotz Essigrinse musste ich fast eine Stunde Haare bürsten, einzelne Bröckchen mit den Fingern rausziehen und zwei Klumpen rausschneiden…
    Da ich aber das Resultat irgendwie trotzdem toll finde, wollte ich wissen, ob es an mir lag, denn – Schande über mein Haupt – ich habe Dinkel- statt Roggenmehl benutzt, da ich letzteres nicht im Haus hatte… Hoffentlich lag es daran!!!
    Tausend Dank für deinen tollen, inspirierenden Block!
    LG Jess

    • Hi Jess,
      äh, Dinkelmehl ist auch kein Roggenmehl … Dinkel hat einen hohen Glutenanteil und verklebt, was bei Roggen nicht passiert. Bitte nicht einfach austauschen, selbst beim Backen würde das zwischen Dinkel- und Roggenmehl leider nicht funktionieren ;).
      Probier mal Roggenmehl aus, aber nicht VOllkorn.
      LG, Shia

  3. Hi Shia,
    ich wasche mein Haar mit Roggenmehl. Verstehe ich es richtig, wenn man den Brei nach dem Anrühren stehen lässt, ist es pflegeintensiver. Einige berichten, dass sich die Haare nach dem Waschen mit Roggenmehl fettig anfühlen. Habt ihr schon mal probiert, das Roggenmehl gar nicht mit Wasser anzurühren, sondern das Mehl aufs nasse Haar stäuben, rubbeln und dann auswaschen?

    Liebe Grüße
    Gisela

  4. Huhu,
    ich schon wieder… Ich hab da mal noch eine Frage an die Erfahreneren hier:
    Samtag steht der Frisörtermin an – war schon länger geplant. Es gibt neue blonde Strähnchen und etwas kürzere Haare.
    Wenn ich nun aber überlege, dass da wieder nach einer Woche Roggenmehl (womit ich durchgehend super Erfahrungen bisher habe!!) mit herkömmlichem Shampoo gearbeitet wird, hab ich ein ganz schlechtes Gefühl… Wie sage ich es meinem Frisör? Bzw. wie ght ihr damit um? Nicht mit Shampoo waschen kann ich ihm ja noch sagen (dann eben nur mit Wasser) – aber auch nach dem Bldonieren keine Pflege rein?
    Wie begründe ich das am Besten? HILFE ;-))
    Lieben Dank!

    • Hi Nicky,
      selbst bei mir klappt das nicht immer :(. Kommt einfach auf den Frisör an. Ich bin leider momentan auch noch (oder eher wieder) auf der Suche nach einem Langzeit-Frisör des Vertrauens…
      Meine neueste „Ausrede“ ist, dass ich wegen Neurodermitis sehr empfindlich auf Kosmetik reagiere und nicht möchte. Hat dieses Mal (bei einer neuen Frisörin) auch nicht geklappt, hat aber vorher bei anderen ein paar mal gut funktioniert. Ich hatte auch mal probiert, das mit Zero Waste und Roggenmehl/ saure Rinse zu erklären, ist schwierig, wenn man bei einem neuen Frisör ist. Am Ende kommt es einfach auf die Person an, und da geh ich nach Bauchgefühl und führe sie eher dann langsam ran. Zu meinen Frisören vorher hatte ich immer ein super Verhältnis, wir hatten uns auch bei Whatsapp geschrieben, und da war das auch absolut kein Problem. Irgendwie hab ich nur kein Glück mit Frisören, die ich toll finde… Eine wurde Filialleiterin in einer anderen Stadt, eine schwanger, dann ist der nächste ausgewandert und der letzte ist leider sehr krank geworden und musste schließen. Aber ich gebe nicht auf, und das solltest du auch nicht ;). Mit der Zeit wird es auch dein Frisör lernen oder du wirst einen finden, der dir die Haare hübsch macht UND nett und verständnisvoll ist ;).
      Sonnige Grüße,
      Shia

    • Ich war seit meiner Umstellung auf Roggenmehl-Shampoo erst einmal beim Friseur (gehe meist nur 2 – 3 mal im Jahr). Ich hatte das Shampoo wie immer zuhause in einem Schüttelbecher angemischt und den mitgenommen. Habs auch vorsichtshalber mal mit Hautproblemen erklärt (dachte, das schlucken die leichter als Chemie-Shampoo-Phobie *g) und es war gar kein Problem. Sie hat mir sogar hinterher meinen Becher noch schön ausgespült! Hat gefragt, ob sie irgendwas beachten muss und ob da Heilerde drin wäre (hatte also wohl schon mal Kontakt mit einem Öko-Kunden *g). Und das Beste: Ich musste anschließend sogar weniger zahlen, weil sie ja das Shampoo gespart hat!
      Ist natürlich keine Garantie für einen verständnisvollen Friseur, aber es gibt sie 🙂

      • Huhu,
        ich war sogar zweimal da – weil mir die Farbe zunächst nicht passte – und hab ihm beim zweiten Mal genau gesagt, was ich warum tue.
        Er war sogar begeistert und hat mich total unterstützt.
        Am Ende bin ich soweit gegangen, dass ich mir nach dem Blondieren KEINE Pflege hab reinmachen lassen, sondern ohne heim bin und dann nochmal Roggenmehl angewandt habe. Der Pflegeeffekt setzte sofort ein, ich habs was länger einwirken lassen, TOP.
        Ja, ich habe einen dieser seltenen Exemplare *freu*

  5. Halli Hallo,
    ich habe das Roggenmehl heute zum ersten Mal ausprobiert und bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert. Vielen Dank für den Tipp!!
    Ich habe bloß eine Frage an diejenigen, die es schon länger verwenden: rührt ihr wirklich vor jedem Duschen neu an? Oder kann man die Mehl-Wasser-Mischung irgendwie aufbewahren? Wenigstens ein paar Tage?
    Lieben Dank für Input 😉
    Nicky

    • Hallo Nicky,

      ich mische das immer neu an. Auf eine solch leckere Pampe aus Roggenmehl und Wasser würden Pilze sehr abfahren – Du hättest schneller eine schwarze Schicht drauf als Du es verwenden kannst. Man kann das nur haltbar machen, wenn man Konservierungsmittel dazu gibt. Aber gerade das will ich nicht mehr.

    • Ein Gemisch aus Roggenmehl und Wasser gärt und wird so innerhalb von 48 h zu Sauerteig. Damit lässt sich dann leckeres Brot backen anstatt Haare waschen. ;-D

  6. ich wasche meine kinnlangen Haare seit ca. zwei Monaten mit Roggenmehl. Weil die Haare stark fetten und ich sie ohnehin in Form föhnen muss, wasche ich täglich. Die ersten Wochen waren die Haare in nassem Zustand sehr störrisch, an Durchkämmen war nicht zu denken. Nach dem Trocknen ging es aber gut. Ich habe dann regelmäßig mit saurer Rinse nachgespült. Seit zwei Wochen sind meine Haare auch nass schon wunderbar weich und kämmbar. Saure Rinse benutze ich nur noch, wenn ich mal Lust habe. Das Shampoo mische ich inzwischen etwas dünner, in einer alten Spülmitteflasche, damit ich es mehr nur auf die Kopfhaut aufbringe. Ich brauche keine andere Pflege mehr, und meine ganzen alten Haarkuren und Spülungen kann ich wegschmeißen.

  7. Hi Shia
    Zwecks dieser roggenmehl-Methode:
    Geht das genauso mit Roggenmehl type 960?
    Ansonsten finde ich das eine so tolle Idee, und ich will es unbedingt versuchen.
    danke für diese ausführliche Erklärung! Echt toll!
    lg Emma

  8. Super toller Beitrag 🙂
    Morgen probiere ich meine erste Roggenmehl Haarwäsche aus und bin super gespannt.
    Da hätt ich aber doch glatt noch eine Frage: kann man das Gemisch auch für paar Tage fertig anrühren zum mitnehmen etc? Oder wielange hält es sich generell?
    Danke schonmal!
    Liebste Grüße
    Aline

  9. Liebe Shia,
    ich habe heute die zweite Haarwäsche mit der Roggenmehl-Essigrinse-Variante hinter mich gebracht und bin wirklich restlos vom Ergebnis begeistert (erneut, der erste Durchlauf war nämlich genauso zufriedenstellend). Meine Frage wäre nun, ab wann sich der negative Übergangseffekt (nennen wir es mal so) einstellt? Ist es normal, dass es anfangs wirklich blendend läuft, die Haare aber erst etwas später den Mangel an Zusätzen in herkömmlichen Shampoos kundtun? Ich habe davor eigentlich primär Naturkosmetik Produkte verwendet – kann das einen Einfluss haben?
    Toller Blog, übrigens, und sehr inspirierend 🙂

  10. Marianna

    Hallo!!!
    Ich wasche meine Haare seit ca. 3 Monaten mit Roggenmeh und als Spülung nehme ich Brennesel Tee mit Essig. Bin sehr-sehr zufrieden!!!! Aber die Haarspitzen machen mir sehr sehr viele Sorgen. Sie sind sehr Trocken und schauen nicht sehr schön aus ((((((
    Ich habe sehr lange Haare.
    Hat vielleicht jemand endliches Problem und kann mir Tipp geben??

    P.S. Es freut mich so sehr, dass mehr und mehr Leute bewusst wird, wie schädlich die Chemische Produkte für unseren Körper sind!!!!!

    • Hi Marianna,
      lange Haare haben generell das Problem mit den Haarspitzen, weil die Haare an den Spitzen einfach schon über die Jahre das meiste mitgemacht haben, was auch bedeutet, dass das die meisten Reste von konventionellem Shampoo und Spülung drin steckt, was auch nicht wieder rausgeht. Du kannst etwas Kokosöl einmassieren, das ist super für die Haare :).
      Liebe Grüße,
      Shia

  11. Pingback: Haare waschen mit Roggenmehl – 10 praktische Tipps und Tricks | mrs-rosemary

  12. Pingback: Nie mehr Shampoo benutzen? - mygreenballoon

  13. Hallo Shia,
    danke für deinen großartigen Blog. Ich komme immer wieder hier her und freue mich über deine unkomplizierten Alternativen! Ich habe mir erlaubt, deinen Beitrag über das Roggenmehl Shampoo auf meinem eigenen frisch eingerichteten Blog zu verlinken. Ist das okay? Wir starten den Blog gerade erst und fangen an, ihn mit plastikfreien Alternativen und Links zum »einfachen«, nachhaltigen Leben zu füllen. http://www.ewigunddreitage.de
    Irgendwo schreibst du, dass du dich immer wie eine Hochstaplerin fühlst, wenn dir Freunde »Boah, krass, du machst das selber!?« antworten, wenn du erzählst, was du so tust … Genau dieses Gefühl der Hochstapelei hatten mein Mann und ich in ähnlicher Form. Selber machen kommt uns nicht komplizierter vor, als das »normale« Leben. Im Gegenteil.

    • Hi Katrin,
      ja klar ist das ok :). Und sehr cool zu hören, dass es euch mit dem Selbermachen genauso geht wie uns!!
      Liebe Grüße,
      Shia

  14. Hallo 🙂
    Ich habe derzeit das Problem, dass mir die Haare tatsächlich einfach abbrechen (ziemlich nah an meinem Kopf 🙁 ) es sieht aus als hätte ich mir Strähnen einfach heraus geschnitten. Kann das vom Mehl kommen? Hätte jetzt eine andere Packung (Typ 997) oder ist evtl meine Apfelessigkur zu intensiv? (2EL auf einen Liter)
    Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit der Umstellung aufs Roggenmehl Shampoo und grundsätzlich sind meine Haare auch viel schöner geworden. Aber das die einfach mitten auf dem Kopf abbrechen irritiert und besorgt mich sehr. Hast du oder jemand anderes da Erfahrungen gemacht?
    Viele Grüße

    • Kann es nicht sein, dass das neuer Haarwuchs ist? In anderen Foren haben Leute davon berichtet.

      • Ne leider nicht, dann hätte ich tatsächlich aufeinmal Wunder Haare bekommen. Also in sofern das die zu schnell wachsen würden.

        • Hi Ange,
          von abbrechenden Haaren habe ich bisher nur im Zusammenhang mit zu starker chemischer Einwirkung gehört bzw. beim Frisör mitbekommen (wenn andere Kunden das hatten), sprich: Zu stark blondiert, beim Färben zu lange einwirken lassen, Dauerwelle zu stark gemacht usw. Roggenmehl und auch 2 EL Essig auf 1 Liter Wasser wären beide schlicht nicht aggressiv genug, um das zu bewerkstelligen. Vielleicht sollte da mal ein Arzt drüber gucken. Vielleicht liegt das auch an der Ernährung? Ich hab das mit den Nägeln, dass die an den Seiten absplittern, wenn ich mich eine Weile lang nicht ausgewogen genug ernähre. Auf jeden Fall denke ich, dass sich das ein Arzt angucken sollte, am besten ein Hausarzt, der das auch ganzheitlich einordnen kann.
          Liebe Grüße,
          Shia

    • Ausprobieren

      Wo anders habe ich gelesen, dass das davon kommt, dass noch Silikonrückstände -die das Haar brüchig gemacht und sich dann schützend drübergelegt haben- ausgewaschen werden. Das müsste besser werden wenn die Haare nachwachsen.

      • Vielen Dank für eure Kommentare, ich beobachte es weiterhin. Vermutlich kommt es echt von unausgewogener Ernährung oder einfach Stress. Hat mich nur echt schockiert als ich das gesehen habe 😀 bislang ist mir aber nichts Neues aufgefallen 🙂

  15. hallo shia,
    ich möchte auch gerne meine haarwäsche umstellen. hab lange gesucht nach jemandem der auch blondiert und mit directions färbt und eine alternative haarwaschmethode ausporbiert 🙂
    wie machst du das dann mit dem färben ohne conditioner bzw mit dem blondieren?!
    liebe grüße

    • Hi Bea,
      auch beim Färben ist Essigrinse besser als Conditioner, das hatte früher schon mein Frisör bei mir gemacht.
      LG Shia

  16. Hallo Shia,
    habe im Netz nach praktischen Tipps zur Plastik-Vermeidung bzw. Zero-Waste gesucht und bin hier gelandet. Mir gefällt sehr gut, dass ich hier wirklich viele gute Anregungen finde ohne, dass das Ganze zu verbissen rüberkommt. Wenn man Plastikmüll vermeiden will hat man die zwei größten Baustellen beim Einkaufen und im Bad. Im Bad sieht es bei uns in Bezug auf Plastik und Verpackungen total übel aus. Das liegt insbesondere an unser 13-jährigen Tochter, die typisch You-Tube-Generation ungefähr 1.000 verschiedene Produkte in jedweder Duftnote (Himbeer, Ananas etc. und der Hit: Donut-Duft) „braucht“. Sogar Sachen, die es (aus meiner Sicht komplett ohne Nutzen) überhaupt erst seit kurzem gibt: Körperspray oder auch Haarmilch. Unfassbar, aber da muss sie wohl noch ihren Weg finden. Hoffentlich bevor sie irgendwelche gruseligen Allergien entwickelt. Verbieten und Belehrungen sind da nur kontraproduktiv.
    Ich selbst hatte schon immer sehr feines Haar, das zuletzt so schnell fettig wurde, dass eine Wäsche nicht mal einen Tag lang vorgehalten hat. Irgendwann hab ich dann mal diese extrem parfümierte Haarmilch benutzt und seitdem (und es hat sich auch nach Monaten nicht geändert) habe ich richtige entzündliche Pickel auf der Kopfhaut. Sieht man ja zum Glück nicht, ist aber echt nicht toll. Ich wollte jetzt mal einen Anfang mit der Plastikreduzierung im Bad machen und hab mir von Lush Shampooseife und so ein Conditioner-Stück gekauft. Seitdem muss ich meine Haare nur noch jeden zweiten Tag waschen (wenn ich die Posts hier so lese, scheint das ja immer noch unter „schnellfettend“ zu fallen) aber sie fühlten sich echt fies strohig an. Kämmen war schwierig und dieser Conditioner hat gar nix bewirkt. Aber Volumen war schon besser. Meinen Mann hat die Shampooseife nicht überzeugt (strohiges Haar) und meine Tochter hat es gar nicht erst probiert (Mama, man kann´s auch übertreiben!). Naja, für sie war es schon eine Zumutung, dass wir auf Stoffservietten umgestellt haben (Das ist eklig!) und dass sie ihr Schulbrot nun in Edelstahl mitnehmen muss (Können wir nicht einfach normal sein?). Stell Dir mal ihr Gesicht vor, als ich ihr gestern verkündet habe, ich würde mir von nun an die Haare mit Roggenmehl waschen! LUSTIG! Gut, dass man in meinem Alter so gefasst ist. Offenbar bin ich in ihren Augen jetzt endgültig komplett verschroben. Na jedenfalls hab ich das dann heute mal ausprobiert. Hinsichtlich des Anrührens und der Handhabung kann ich nicht meckern, ging schnell und war wirklich Gel-artig und ließ sich gut verteilen und dann auch gut ausspülen. Danach fühlten sich meine Haare ziemlich strohig an, aber das kannte ich ja schon von der Lush-Seife. Aber dann: Essig-Rinse! Das hätte ich ja nie gedacht, dass das so eine Wirkung hat! Meine Haare ließen sich total gut kämmen. Das ging besser, als es je mit Conditioner (egal welche Sorte) funktioniert hat. Warum hab ich das nie gewusst? Nach dem Trocknen sehen die Haare sauber aus, fühlen sich aber – wie einige andere hier ja auch berichten – etwas wächsern an. Auch so wie mit der Lush-Seife. Aber besser, denn: Meine Kopfhaut hat sich sofort beruhigt! Natürlich sind die Pickel nicht wie von Zauberhand verschwunden, aber ich merke, dass keine neuen gekommen sind und die kleinen Entzündungen sich beruhigt haben. Super! Und dafür braucht es nur ´ne Tüte Mehl!
    Find ich prima, dass ich das hier auf Deiner Seite entdeckt hab. Freue mich über jeden alltagstauglichen Tip und finde immer wieder etwas, das ohne Schwierigkeiten umsetzbar ist.
    Liebe Grüße
    Chris

  17. Jessica Sue

    Hallo Shia
    Ich hab gestern das erste mal das Roggenmehl ausprobiert. Mit den Resultat bin ich echt zufrieden (hab dickes störrisches Haar). Jedoch juckt es immer noch auf der Kopfhaut. Hab meine Haare zweimal sehr gut ausgewaschen und der Abschluss mit Kaltwasser gemacht. Unser Wasser ist sehr weich. Hab früher die Haare mit Aloe Vera Shampoo ohne Silikon gewaschen. Wird das jucken mit der Zeit weniger oder muss ich da aufpassen? Hab weiter oben ein Eintrag gelesen mit Ekzemen.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Jessica

    • Hi Jessica,
      bei so was kann ich nur sagen: Bitte geh zum Arzt! Es kann sein, dass das für deine Kopfhaut eine zu plötzliche Umstellung ist oder du eine Unverträglichkeit hast, aber das kann nur ein Arzt feststellen!
      Liebe Grüße,
      Shia

  18. Hallo (:

    Erst einmal möchte ich mich für all deine liebevoll geschrieben Beiträge bedanken! Ich will jetzt versuchen auch mehr in Richtung zero waste zu gehen und irgendwann mal so wenig Müll zu produzieren wie ihr beiden es tut. Ich bin fast 18 und für mich bist du (seid ihr) ein Vorbild!
    Ich habe auch schon vor ca. einem halben Jahr damit begonnen meine Haare nicht mehr mit herkömmlichen Shampoo aus der Drogerie zu waschen. Soweit ich mich erinnern kann, war es erst eine Mischung aus Roggenmehl, Natron und Essig. Diese Mischung hielt ich eine Zeit lang so ein bis ich irgendwann mal Natron weg ließ. Beides funktionierte recht gut. Ich habe es auch mal mit Roggenvolkornmehl, mit Roggenmehl, mit ein bisschen Zitrone in der Mischung, mit Brennesseltee anstatt Wasser, mit Essig im shampoo, mit Essig in einem anderen Behälter verdünnt mit Wasser und ganz ohne Essig probiert. (Ich habe Naturtrüben Apfelessig als Essigrinse verwendet).
    Ich bin dennoch am verzweifeln! Ich wasche meine Haare jetzt alle 3-4 Tage, früher alle 2 Tage..Das ist an sich ja gar nicht mal so schlecht ABER: Meine Haare sind, wenn ich sie am Abend wasche, 24 Stunden später also am nächsten Tag schon wieder leicht fettig am Ansatz! Ich muss am morgen des 2. Tages schon Trockenshampoo nehmen (eine Mischung aus (Mais-) Stärke und Kakao. Ich hab das Gefühl das lief sogar mit Shampoo besser. Ich habe keine Lust mir dann immer am 2. Tag Trockenshampoo in die Haare zu schmieren. Ich weiß nicht was ich noch tun soll. Am 4. Tag sind sie seeeeehr fettig und wenn ich bei anderen lese, dass sie sich nur 1× die Woche ihre Haare waschen, frage ich mich was ich falsch mache. Ich habs auch mit varrierenden Einwirkzeiten und unterschiedlichen Mischverhältnissen probiert sowie das bürsten der Haare vor, während und nach der Dusche. Ich habe sämtliche Foren durchforstet aber konnte bisher nichts finden, was mein „fettige Haare“ Problem einigermaßen behebt. Ich will nicht wieder auf Shampoo zurück greifen und auch ungern Kernseife probieren, weil mir die Variante doch etwas natürlicher vorkommt!
    Hast du einen guten Tipp für mich? Oder irgendjemand anderes? Ich wäre so dankbar dafür!

    Liebe Grüße,
    Elmo

    • Zusatz:
      Wenn ich in meine Haare greife, fühlt es sich sehr warm an sowie feucht. Ich weiß nicht ob das „normal“ ist.
      Meine Ernährung ist in der Zeit gleich geblieben.

    • Hey, wenn es dich beruhigt ich wasche meine Haare auch noch immer alles zwei Tage. (Benutze das Roggenmehl jetzt glaub ich seit 2 Monaten) So wie auch mit normalem Shampoo zuvor, es ist schon deutlich besser geworden – da ich am Anfang ziemliche Probleme hatte das die Haare selbst am ersten Tag schon wieder verboten aussahen. Am zweiten Tag ist es leider immer schon wieder Grenzwertig, aber Trockenshampoo funktioniert bei mir irgendwie nicht oder ich hab es einfach nicht drauf 😀
      Ich bewundere auch jeden der sich die Haare einmal in der Woche waschen kann und möchte eigentlich auf lange Zeit auch dahin. Also wenn es noch weitere Tipps gibt bin ich auch sehr froh diese zu bekommen. Mützen stehen mir nämlich echt nicht gut 😀

      • Danke für deine aufmunternden Worte!(:
        Ich habe immer noch Hoffnung, dass es was wird, wer weiß:D

        Liebe Grüße von
        Elmo

    • Hallo Elmo,

      alle Produkte kommen kaum gegen genetische Dispositionen an. Dann hast Du eben fettige Haare und wäschst sie alle 2 Tage – so what? Es geht ja nicht so sehr darum, weniger die Haare zu waschen, als vielmehr die schädliche Chemie der Shampoos zu vermeiden. Das sind z.B.
      Sodium Lauryl Sulfat, das für den Schaum sorgt und austrocknend wirkt,
      PG, das als Feuchthaltemittel fungiert unddie Haut aufnahmebereit macht für weitere Giftstoffe,
      PEG, ein Tensid,das extrem fruchtschädigend wirkt,
      DMDM (Hydantion) – ein Formaldehydabpsalter, der deinen Körper mit Formaldehyd überschwemmt (Das ist das Zeug, in dem Leichen eingelegt werden, weil es desinfizierend auf alles Lebendige wirkt und das Hautalterung ungemein begünstigt)
      ….
      Vom Krebsrisiko ganz zu schweigen.
      Also wasch den Kopf ruhig so oft es eben nötig ist. Kann ja sein, dass Deine Kopfhaut mehr Fett produziert. Aufgrund Deines Alters ist es auch möglich, dass Du noch nicht so ganz aus der Pubertät raus bist und Deine Talgproduktion noch durcheinander und sich mit der Zeit von allein normalisiert. Da hilft eben allet nüscht 🙂

      Lass Natron weg, das trocknet auch aus. Roggenmehl allein reicht völlig. Ich mache das seit 6 Monaten und bin sehr zufrieden. Natürlich hatte auch ich erstmal Probleme mit trockenen Spitzen – zum Vorschein kamen eben meine Haare wie sie ohne Chemie wirklich sind. Habe ich gleich abschneiden lassen und seitdem keine Probleme mehr.

      Alles Gute!

  19. hi shia,
    ich habe vor 3 wochen mal begonnen auf alepposeife umzusteigen und da fetteten die haare extrem schnell nach. ich probierte das eine woche lang aus, bis mir dann eine freundin von deiner hp und der roggenmehlwäsche erzählte. das probierte ich nun 2 wochen lang aus und war zwar vom waschen her begeistert nur zunehmend begann meine kopfhaut so stark zu jucken. vor einer woche bat ich dann meinen mann sie sich mal anzusehen und er entdeckte ein hautexzem – roter dippelausschlag mit teilweise blutig gekratzten stellen, das sich über den kopf verteilte. als es nun wirklich stark zu jucken begann hörte ich vor paar tagen mit dem roggenmehl auf und stieg auf ein biologisches teebaumölshampoo (für gereizte kopfhaut) um. damit wusch ich bisher 2 mal die haare, aber der juckreiz wird nicht besser. gibt es denn auch andere die so eine erfahrung mit roggenmehl gemacht haben? ich hatte so etwas bisher noch nie. und nehme an, dass es mit der shampooumstellung zu tun hat, da es zeitgleich auftrat. wenn es in paar tagen nicht besser wird muss ich wohl zum hautarzt, weil das jucken echtunangenehm ist. hat jemand eine idee was das sein könnte und was ich dagegen tun könnte??
    bin um jeden rat dankbar….
    danke und liebe grüße, vero

    • Hi Vero,
      du solltest wirklich zum Arzt gehen, bevor du irgendetwas schlimmer machst!! Nur er kann feststellen, ob du gegen irgendetwas allergisch bist oder eine Unverträglichkeit hast. Ausschläge und Ekzeme werden schnell größer, aber sie wieder wegzubekommen, kann dauern, weswegen ich an deiner Stelle wirklich morgen direkt zum Arzt gehen würde!
      Gute Besserung!
      Liebe Grüße,
      Shia

      • hi shia,
        war beim hautarzt und die meinte, dass ich ein entzündetes exzem am kopf hätte, vermutlich durch die umstellung aufs roggenmehl. sooo schade, hätte das sogern weiterhin gemacht, aber offensichtlich will mein kopf lieber chemie!!! 🙁 naja vielleicht wars ja einfach der falsche zeitpunkt… vielen dank jedenfalls für deine antwort shia.
        liebe grüße, vero

        • Ehrlich, Vero, ich würde unverdrossen weiter waschen, bis mein Kopf sich eben mit der Umstellung anfreundet. Ich kann mir gut vorstellen, dass das irgendwann aufhört. Oder, falls eine Unverträglichkeit gegen Roggenmehl vorliegt (kannst Du problemlos Roggenbrot essen? Falls ja: Was passiert, mit Deiner Haut, wenn Du da mal eine Roggenmehlpaste draufschmierst und 10min einwirken lässt?), probier doch mal Hafermehl.

          Nicht gleich aufgeben. Und nicht nur dem Arzt vertrauen, sondern vor allem dem eigenen Körper.

          Alles Gute!

  20. Hi Shia,

    ich habe die Methode mit Roggenmehl auch ausprobiert und bin jetzt schon Fan! Wer hätte das gedacht… 🙂 Ich würde gerne meine Haare wieder mit Directions färben, frage mich aber allerdings, wie ich die Farbe ohne Conditioner-Basis auftragen soll, da ich ein eher Pastelles Finish erreichen möchte. Hast du Ideen?

    Liebe Grüße und merci,
    Susann

    • Hey! 🙂
      Ich nehme immer eine große Schüssel (Glas oder Metal, da bleibt die Farbe nicht „kleben“) und Fülle sie mit Wasser an und „löse“ die directions darin dann auf.
      Dann einfach die Haare eintunken bzw einen Becher nehmen und über die Haare schütten 🙂
      Am besten kopfüber! Dann bleibt alles in der Schüssel und man verbraucht nicht so viel! 🙂

      Hoffentlich hilft dir das

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