Reisetipps: Vegan und Zero Waste durch Vancouver

Eigentlich schreibe ich ja nicht über Läden, die nichts mit Nachhaltigkeit oder Zero Waste am Hut haben. Aber seit bestimmt drei Monaten werde ich fast täglich nach meinen veganen und zero-waste-freundlichen Empfehlungen für Vancouver, Kanada gefragt. Sehr häufig von Followern, die hier leben, aber auch immer häufiger von Leutchen aus Deutschland, die hier Urlaub machen wollen oder ein Auslandssemester, Praktikum oder einen sonstigen Aufenthalt hier planen. Es ist also offenbar an der Zeit, dass ich meine Regel mal etwas abändere 😉.

Bitte beachtet aber, dass die meisten dieser Läden wahrscheinlich nicht mal wissen, was Zero Waste ist! Aber ich kann zumindest aus unserer Erfahrung berichten, dass alle diese Läden unseren (veganen) Zero-Waste-Sonderwünschen immer sehr gerne und äußerst nett entgegenkamen.

Denkt aber trotzdem dran, euch bei asiatischem Essen eure eigenen Essstäbchen mitzubringen und bei Essen zum Mitnehmen euch eine Brotdose einzustecken.

Zero Waste Läden

The Soap Dispensary

The Soap Dispensary ist mein absoluter Lieblingsladen in dieser Stadt! Es ist kein Unverpackt-Laden, wie es sie in Deutschland gibt, aber dennoch ein Paradies für Zero-Waster! Wie man anhand des Namens schon erahnen kann, ist es eigentlich ein auf Seifen spezialisierter Laden. Es gibt allerlei Seifen, Haushaltsmittel und Zutaten für eigene DIY-Projekte. Man kann sich hier alles in eigene Behältnisse abfüllen lassen und es wird allen Kunden sehr ans Herz gelegt, entweder eigene Behältnisse mitzubringen oder sich an den drei Boxen mit gespendeten Gläsern und Fläschchen zu bedienen.

Mit der Zeit nahm die zero-waste-begeisterte Inhaberin Linh immer mehr Sachen ins Sortiment, die man für ein Zero-Waste-Leben braucht, aber nicht ohne Weiteres bekommt. Von Edelstahl-Dosen, Bambus-Zahnbürsten, Baumwoll-Beutelchen bis Stoffbinden, Menstruationstassen, Naturkautschuk-Schnullis, kompostierbaren Holzbürsten und sogar plastikfreie Besen und Kehrbleche kann man da alles bekommen. Irgendwann kamen dann auch Lebensmittel dazu, die man nur schwer sonst unverpackt auftreiben konnte: Gewürze, Salz, Sojasoße und Tofu!

Damit Kunden vorbereitet kommen können, gibt es auf der Homepage eine Liste vom Sortiment. ❤️

Da vor kurzem die Ladenfläche nebenan frei wurde, wird es nun bald – vorraussichtlich Ende September 2017 – noch viel mehr Lebensmittel dort geben. Von den Grundnahrungsmitteln bis hin zu Getränken zum Auffüllen am Zapfhahn und unverpackter Tiefkühlkost wird es dort alles, was das Öko-Herzchen begehrt. Wenn es so weit ist, werde ich auf jeden Fall den Laden mit Kamera überfallen und einen Artikel darüber schreiben, versprochen!

NADA

Nada wird bald ein Unverpackt-Laden mit dem Schwerpunkt auf Lebensmittel sein, wie man ihn auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kennt. Bisher gibt es Nada allerdings nur als Pop-Up-Stand auf Events und in anderen Geschäften. Sie sind sehr aktiv in der Zero-Waste-Community hier in Vancouver und wollen lokalen Lieferanten unterstützen. Da es sie bisher nur als Stand gab, ist leider das Sortiment doch ziemlich schmal. Wir hätten sie gerne mehr unterstützt, aber als kleiner Stand haben sie sich erst mal auf die besondereren Lebensmittel spezialisiert, die wir leider so im Alltag gar nicht konsumieren.

Das ändert sich aber hoffentlich bald, denn sie haben nun eine Ladenfläche gefunden und es heißt, dass sie noch im Herbst 2017 eröffnen!

Veganes Essen

Als Veganer kann ich nur die Happy Cow App empfehlen. Wir machen auch nichts anderes, als zu den dort vorgeschlagenen Läden zu gehen und uns unser Essen mit der zusätzlichen Bitte: „For here, without any disposables, please“ zu bestellen. Es versteht sich von selbst, dass wir jetzt nicht in irgendeinen Fast-Food-Laden wie McDonald’s oder Ähnlichem gehen, wo es gar keine Teller oder echtes Besteck gibt, nur weil sie da vielleicht was Veganes auf der Karte haben.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte und auch diese blöden, standardmäßig BPA-beschichteten Bons vermeiden möchte, der geht am besten in Läden, wo man vorne an der Kasse bestellt. Denn da gibt es in der Regel keinen Bon. Wenn man aber am Tisch bedient wird, ist es in den meisten Fällen nicht möglich, auf den Kassenbon zu verzichten, weil die Kassensysteme in solchen Restaurants so eingestellt sind, dass die Bons automatisch gedruckt werden. Man kann das aber meistens nachfragen, wenn man Bescheid gibt, dass man bezahlen möchte.

Das sind also unsere Lieblingsläden, die alle mit frischen Zutaten kochen.

DISCLAIMER: Keine dieser Läden ist auf Zero Waste spezialisiert, aber sie waren alle immer sehr entgegenkommend. Denkt bitte trotzdem dran, eure eigenen Essstäbchen für asiatisches Essen einzustecken und Servietten und Strohhalme mit Nachdruck abzubestellen. Bei Salaten gibt es häufig den Dip in einem Einwegschälchen daneben, also beim Bestellen wo was sagen wie: „I don’t need the dressing on the side, and please do not use those disposable condiment containers.“

The Workshop (North Vancouver)

The Workshop ist ein vegetarischer Laden in North Vancouver (super auf dem Rückweg aus Lynn Valley), wo es göttliche japanische Nudelsuppon in einer modernen Form gibt. Die Ramen- und Udon-Nudeln sind hausgemacht (damit meine ich auch die Nudeln an sicht, nicht das Gericht) und sie verwenden frische, nicht industriell gefertigte Zutaten. The Workshop ist einer unserer absoluten Liebligsrestaurants!

Harvest Community Foods (Chinatown)

Harvest Community Foods engagiert sich sehr vor Ort und unterstützt regionale CSA-Höfe. Die japanisch inspirierten Nudelsuppen schon echt geil und die Zutaten alle frisch und nicht industriell vorverarbeitet. Es gibt immer vegane Optionen. Man kann da auch regionales Obst und Gemüse einkaufen.

Es gibt dort „echte“ (= nicht Einweg-)Essstäbchen und sie geben auch keine Kassenbons raus, weil man direkt an der Kasse bestellt und bezahlt.

Shizenya (Downtown, Mount Pleasant)

Shizenya ist unser Lieblings-Sushi-Restaurant. Sie haben eine vegane Karte und benutzen hauptsächlich Bio-Zutaten. Wer will kann sogar Quinoa statt Reis bekommen.

Sie kommen einem sehr gerne bei der Müllvermeidung entgegen und freuen sich richtig, wenn man mit den eigenen Dosen ankommt, um Sushi zum Mitnehmen zu holen. Allerdings sollte man dran denken, seine eigenen Stäbchen mitzunehmen und der Bon wird automatisch gedruckt.

Kurumucho Japanese Taco (Downtown)

Ja, es handelt sich wirklich um japanische Tacos! Und die sind ziemlich genial! Kurumucho hat so einige vegane Sachen auf der Karte (fast alles, was vegetarisch ist, ist auch vegan) und kommt einem sehr gerne entgegen. Sie haben bei uns irre aufgepasst, dass wirklich auch gar nichts dabei ist, was Müll verursachen könnte (z.B. Papier um den Burrito) und haben direkt gesagt, dass wir gerne auch eigene Boxen für Take-Away mitbringen können. Der Bon wird allerdings automatisch gedruckt.

Ramen Gojiro (Downtown)

Gojiro ist ein japanischer Ramen-Laden mit Godzilla als Maskottchen. Es gibt zwar leider nur ein einziges veganes Gericht, aber das ist dafür sehr lecker und das zuvorkommende Personal macht das alles wieder wett.

Es ist ein immer sehr voller, brummender Laden mit viel Personal, wo man meistens erst mal eine Weile vor dem Laden in der Schlange stehen muss, um reinzukommen. Dennoch hatten sie sich bei uns direkt gemerkt, dass wir den Kassenbon nicht ausgedruckt haben wollten. Schon beim zweiten Mal brachten sie unaufgefordert statt des Kassenbons einen kleinen, handgeschriebenen Zettel (mit Herzchen ❤️) zum Tisch. Denkt dran, eure eigenen Stäbchen mitzubringen!

MeeT (Gastown, Main)

MeeT ist ein komplett veganes Hipster-Restaurant mit Burgern, Pommes, aber auch Salaten und Reis-Gerichten. Das Essen ist richtig gut und hat schon so einige Fleischfans überzeugt! Sie haben zwei Läden, wobei ich den Laden in Gastown empfehlen würde. Wir waren schon mehrmals in beiden Locations und ich muss sagen, dass trotz gleicher Karte das Essen in Gastown einfach etwas besser zubereitet ist. Wir haben schon Fleischfans mitgenommen, ohne ihnen vorher zu sagen, dass das ein rein veganer Laden ist (auf der Karte wird das auch nicht groß beworben). Nach dem Essen waren sie sehr sehr zufrieden und ziemlich überrascht, als wir ihnen verrieten, dass sie da aber kein Fleisch gegessen hatten 😇.

Der Laden ist eigentlich immer ziemlich vor, es kann also sein, dass man bis zu eine Stunde vor dem Laden (überdacht) warten muss, bis man einen Tisch bekommt. Am besten geht man vor 18 Uhr hin, bevor der Ansturm kommt, dann kommt man entweder (mit viel Glück) direkt rein oder muss nur 10-15 Minuten warten. Am Ende gibt es allerdings einen Bon.

Sejuiced (Kitsilano)

Sejuiced ist im wahrsten Sinne des Worten ein Saftladen 😜. Aber einer mit echt super Essen! Wir lieben ihre Reisgerichte und die Energy-Balls! Ich hab mir aber sagen lassen, dass die Wraps und Sandwiches auch ziemlich lecker sind. Man muss aber aufpassen und „dressing not on the side, please“ sagen, weil das Dressing ansonsten (auch beim Beilagensalat) in einem kleinen Pappbecher kommt. Ich meinte, wir hätten da nie einen Bon bekommen, bin mir aber gerade nicht mehr ganz sicher, weil wir länger nicht mehr da waren.

Chau Veggie Express (East Side)

Chau Veggie Express ist ein komplett veganes vietnamnesisches Restaurant mit zwei Locations. Mir wurde gesagt, dass der Laden auf Granville Island ausschließlich Wegwerfgeschirr verwendet 😱, weil es wohl mehr ein Stand in einer Markthalle ist. Im richtigen Restaurant (East Side) hingegen haben sie sogar Schilder, auf denen sie ihre Kunden darum bitten, ihre eigenen Dosen für Take-Away mitzubringen und wo sie darauf hinweisen, dass es dafür auch einen kleinen Rabatt gibt.

Das Essen war der Hammer und sie haben dort auch echte Stäbchen. Ich meinte, dass wir da keinen Bon bekommen hätten, bin mir aber nicht ganz sicher, weil wir da nur einmal waren (ist halt weiter außerhalb 🙃).

Haru Korean Kitchen (Gastown)

Bei Haro Korean Kitchen gibt es authentisches koreanisches Essen in einem sehr schicken, minimalistischen Setting. Sie haben vegane Gerichte, aber man muss fragen, welche der vegetarischen Optionen auf der Karte auch vegan sind. Die Papierservietten liegen bereits am Platz, d.h. man muss sie direkt am Anfang bitten, diese wegzuräumen. Wir achten dabei immer drauf, die Servietten nicht anzufassen, damit sie nicht weggeworfen werden. Es ist wirklich ein sehr schöner Laden mit sehr leckerem Essen. Sie verwenden keine Einwegstäbchen, d.h. man muss auch keine eigenen mitbringen. Ich meinte, der Bon wird automatisch gedruckt, bin mir aber gerade nicht mehr ganz sicher.

Bandidas Taquería (Commercial)

Bandidas Taquería ist ein mexikanisches Restaurant mit richtig geilem Brunch! Das wissen viele, weswegen man auch in diesem Laden sich darauf einstellen muss, bei Stoßzeiten auf einen Tisch zu warten. Man kann alles auch in vegan bekommen und auf der Karte steht direkt, was man stattdessen bekommt. Selbst als nicht-Veganer hätte ich mich wahrscheinlich für die Veganisierungen entschieden, weil sie einfach viel Spannender sind. Ich mein nur, entweder Rührei (langweilig) oder Butternut-Kürbis und Tofu-Scramble (verdammt geil)? Da wir nur in einer Gruppe da waren wissen wir nicht, ob man den Bon auch abbestellen kann.

Budda-Full (North Vancouver)

Budda-Full ist ein veganes Café mit ganz viel essen, auch Rohkost und Glutenfreies. In das erfrischende Essen könnte ich mich reinlegen und die Kuchen machten allesammt süchtig. Man bestellt und bezahlt direkt an der Kasse und bekommt keinen Bon.

Virtuous Pie (Chinatown)

Virtous Pie ist eine vegane, moderne Pizzaria, die nur frische, knackige Zutaten verwendet und auch ungewöhnliche Kombis auf der Karte hat. Ich schwöre, dass die Kimchi-Pizza eine der besten Pizzen meines Lebens bisher ist, obwohl ich der Geschmacks-Kombo ja doch etwas skeptisch gegenüber stand. Die Pizzen werden auf einem Holzbrett mit Backpapier dazwischen serviert. Da es super voll und hektisch war hatte ich Bedenken, dass sie unsere Bitte-kein-Papier-Bestellung wieder vergessen würden, aber nein, war gar kein Problem! Und kein Kassenbon, meinte ich, da man direkt an der Kasse bestellt und bezahlt.

Josie, Ours (Kitsilano)

Josie’s ist ein kleiner, vegetarischer taiwanischer Imbiss, wo es authentische taiwanische Hausmannskost gibt. Josie, die Besitzerin hat einen super Humor und macht die besten Teigtaschen! Man wird da so warm aufgenommen, dass man das Gefühl hat, bei einer befreundeten Familie zu Abend zu essen!

The Naam (Kitsilano)

The Naam steht nur in der Liste, weil es als erstes vegetarische (Hippie-)Restaurant in Vancouver ein etablierter Laden ist, der immer als erstes empfholen wird. Außerdem hat er 24-Stunden auf. Ehrlich gesagt hält sich unsere Begeisterung aber sehr in Grenzen. Einige der Sachen waren ganz in Ordnung, aber andere dafür echt, ähm, nicht sehr gut umgesetzt bis echt daneben. Die mediterrane Vorspeisenplatte bestand aus dicken Stücken an rohem Brokkoli, rohem Blumenkohl, roher Paprika, ein paar nicht sonderlich guten Oliven und einem Dip.

Wir gehen da nur mit anderen Leuten hin, wenn sie halt hin wollen. Das Bier ist ganz gut, die Kartoffelecken mit Miso-Gravy und die Burger sind meistens lecker. Daran halten wir uns jetzt immer, wenn wir mal da sind 😉.

Die Servietten abzulehnen war immer kein Problem, der Bon wird automatisch gedruckt.

Coffee Shops

Coffee Shops in Nordamerika geben einem eigentlich immer das Getränk standardmäßig in einem Einwegbecher, d.h. man muss extra „for here, in a real mug“ dazu sagen. Bei kalten Getränken gibt es in der Regel nicht mal eine „for here“ Version, d.h. da muss man erklären, dass man es gerne „in a coffee mug“ nimmt oder man drückt ihnen einen mitgebrachten Becher (ich nehme meistens einfach ein Einmachglas) in die Hand und bestellt den Strohhalm ab. Bei uns sind immer alle supernett, sagen meistens, dass sie das klasse finden und bisher war nur einmal jemand überfordert, aber es war auch ihr erster Tag und wahrscheinlich sogar ihr allererster Arbeitstag überhaupt, denn es war ein Teenager.

Kostenloses WLAN ist hier üblich und den Bon bekommt man eigentlich in Coffee Shops sowieso nie.

Bäckereien und Süßkram

8 Kommentare

  1. Hi Shia,
    Ich lese deine Artikel super gerne und finde es total klasse wie du das alles machst. Und bei dir hört sich das immer so super leicht an!
    Beim Metzger höre ich auch immer das geht nicht wegen der Hygiene, beim Bäcker werde ich auch immer schief angeguckt wenn ich meine Stofftasche hinhalte und wenn ich Briefmarken kaufe und sage ich hätte gerne die zum anlecken werde ich entsetzt angeguckt und gefragt ob ich nicht lieber die selbstklebenden möchte weil die viel praktischer sind
    Shia, mach weiter so, ich freue mich jedes Mal über deine Tipps!
    Lg
    Carolin

    • Hi Carolin,

      hahaha, „die zum Anlecken“, ach, das klingt so herrlich XD! Muss ich auch mal machen, einfach, um den Blick des Beamten da zu genießen! Ich kauf Briefmarken übrigens immer am Automaten, weil man da die Option hat, dass kein Bon gedruckt wird und das am Schalter leider nicht geht.

      Und ach, das mit dem Schiefangucken! Ich muss sagen, dass wir das immer weniger haben, wahrscheinlich, weil wir das mit immer größerer Selbstverständlichkeit machen. Letztens hat sich die Bäckereifachverkäuferin sogar entschuldigt, dass sie unseren Beutel nicht mit nach hinten zur Brotschneide-Maschine nehmen darf und wir deshalb selber den Beutel aufhalten mussten, als sie mit dem geschnittenen Brot zwischen den Händen ankam! Total süß! In einem Gemüseladen mit Spendern hier hatte die Kassiererin etwas länger gebraucht, weil sie noch nie jemanden hatte, der mit eigenen Gläsern und Beuteln ankam und sie mit dem Abziehen des Gewichtes dann doch ziemlich überfordert war. Ich merkte schon, dass sie das sehr gestresst hat und schon etwas brummelig wurde, also war ich besonders nett zu ihr und am Ende hatte sie sie stattdessen dafür entschuldigt, dass es so lange gedauert hat und noch mal gesagt, dass sie das eigentlich gut findet, dass wir unsere eigenen Behältnisse mitgebracht haben!

      Ach, bleib einfach dran! Irgendwann hat man dann auch alle Mitarbeiter in der Bäckerei durch und so spannend ist es für die nach dem 3. Mal bestimmt auch nicht mehr XD. Und einige Menschen brauchen immer etwas, um mit einem warm zu werden oder sie haben einfach einen schlechten Tag, passiert auch.

      Liebe Grüße und mach weiter so,
      Shia

  2. Liebe Shia,

    Boa, das klingt, als wäre Vancouver ein wonderland… soviele gute Orte! Und dass Euch das Essen so bereitwillig in Eure mitgebrachten Dosen gelegt wird… ich ärgere mich hier immer wieder, weil die Mitarbeiter an den Frischetheken sich winden und die Gesetzte vorschieben, wenn ich nur darumbitte, den Klebebon direkt auf das Käseeinwickelpapier zu kleben und die Drumrumtüte (Papier od. Plastik) bitte wegzulassen ( ich bin erst noch auf dem weg zum zero..).
    Auch Emails an die großen Ketten werden immer in Bausch und Bogen mit den deutschen Gesetzen begründet, blabla.
    Weißt du eigentlich was genau das für ein Gesetz ist? Kann man das irgendwo nachlesen? Das frag ich mich schon lange.

    So, und noch zwei konkrete Fragen: ich würde gerne einen coffe to go-Becher kaufen, der soll aber absolut dicht sein, da ich seine Lage im Rucksack nicht zuverlässig kontrollieren kann.
    Und ich möchte eine gute, leichte Trinkflasche, aber mit Nuckelverschluss (oder Sportverschluss, wis es wohl heißt). Kennst du da was?
    Weiterhin schöne Erlebnisse, lg, Cayazi

    • Ich hab auch ganz lange nach einem dichten Kaffeebecher gesucht und hab jetzt den hier gefunden:
      https://www.amazon.de/gp/aw/d/B01E4TTKD0/ref=mp_s_a_1_26?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1505383856&sr=8-26&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=kaffeebecher+to+go+mit+deckel
      Ich find den richtig klasse und er ist auch absolut dicht (hab ihn mal mit Wasser gefüllt zugemacht und kopfüber geschüttelt, geht!).
      Einziger Nachteil: Es gibt ein paar Kaffeeautomaten für die er zu hoch ist, wo man ihn dann schräg halten muss. Bei den meisten geht es aber.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen.
      Liebe Grüße, Jana

    • Wir haben die Eco-Tanka Trinkflaschen, die werden standardmäßig mit einem Sportverschluss geliefert. Wir sind sehr zufrieden, die sind sehr robust.
      Bestellt habe ich die beim Waschbaer Umweltversand.
      Lg
      Carolin

    • Hi Cayazi,
      zu den Hygienebestimmungen habe ich in meinem Buch was geschrieben ;).
      Ich selbst habe gar keinen Coffee-to-go-Becher mehr, denn meinen hatte ich in Deutschland verschenkt. Ich trinke meistens „to stay“, weil mich das Mitnehmen irgendwann einfach sehr gestresst hatte. In den seltenen Fällen, wo ich doch mal einen Kaffee wirklich „to go“ kaufe, nehme ich ein Einmachglas, denn das schließt dicht. Das Glas wird in eine Socke gesteckt und gut ist. Ist sicherlich nicht die ideale Lösung, aber die wenigen Male im Jahr reicht mir das.
      Ich hab auch keine Trinkflasche mit Nuckelverschluss, weil es die Verschlüsse zumindest meines Wissens nur in Plastik gibt und bei Plastik gilt: BPA ist nicht der einzige Schadstoff, sprich, BPA-frei heißt meines Erachtens nicht viel, wenngleich es ein Anfang ist. Ich benutze auch noch Plastik, aber sehr ungern bei Sachen, die ich in den Mund nehme. Ich selbst brauche das beim Sport nicht, weil ich hauptsächlich Yoga mache und auch jetzt nicht viel länger als eine dreiviertel Stunde joggen gehe. Vor dem joggen trinke ich immer einen halben Liter und danach auch, das passt bei mir so ganz gut. Ansonsten würde ich wahrscheinlich einfach gehend trinken, aber öh, ja, ich jogge auch nicht zur Leistungssteigerung (welche Leistung XD?), sondern einfach, um mich etwas zu bewegen.
      Liebe Grüße,
      Shia

  3. Vielen lieben Dank für den Artikel mit ausführlichen Informationen
    Jetzt fühle ich mich gut gerüstet 🙂

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