Shia besucht Unverpackt-Läden Nr. 5 – Original Unverpackt in Berlin

Lang, lang ist es auch wieder her gewesen, dass ich in Berlin war – mindestens acht Jahre! Letztes Wochenende war es so weit – ich sollte berufswegen nach Berlin. Allerdings hat sich das Ganze am Abend bevor wir losfahren sollten zerschlagen. Die gebuchten Tickets konnten wir dennoch nutzen und so fuhren wir in den bezahlten Urlaub 😜. Ich habe mich vor allem gefreut, einen Kumpel (bei dem wir uns auch eingenistet hatten) nach über einem halben Jahr endlich wiederzusehen und dass wir auch durch den Ausfall der Termine etwas Zeit mit ihm und seiner Freundin verbringen konnten.

Aaaaaber – trotz aller Wiedersehensfreue konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen, dem Original Unverpackt einen Besuch abzustatten. Wie immer, wenn ich irgendwo bin, wo es in der Nähe einen Unverpackt-Laden gibt, MUSS ich da einfach hin 😝.

Original Unverpackt Berlin

Original Unverpackt ist der wahrscheinlich bekannteste Unverpackt-Laden in Deutschland und war der zweite, der hierzulande eröffnete 💚. Die Lage ist mitten in Kreuzberg natürlich ganz nach meinem Geschmack und fette Beats gehören einfach mit zum Einkaufserlebnis 😎👍.

Original Unverpackt Berlin

Übrigens kann man ganz neu jetzt die (non-food) Sachen auch online bestellen. Natürlich ist es besser, wenn man sie vor Ort kauft. Aber wenn man diese Möglichkeit nicht hat, bleibt einem leider häufig nichts anderes übrig. Man bekommt halt (noch nicht?) überall vor Ort plastikfreie Edelstahl-Brotboxen oder kompostierbare Zahnseide… Ich bin immer dafür, sich erstens gleich einen Vorrat anzulegen (ich hatte mir z.B. gleich genug Zahnseide für gut zwei Jahre bestellt 😂), und zweitens herumzufragen und eine Sammelbestellung zu organisieren, wenn man schon mal was online bestellt. Ich hatte auch nachgefragt, und verschickt wird klimaneutral in benutzten Kartons mit schon mal verwendetem Polstermaterial. Und das Sortiment wird auch noch erweitert um Grundzutaten wie Natron und Waschsoda, damit man sich seine Sachen wie Reiniger auch selbst machen kann 💚.

Wie funktioniert das?

Original Unverpackt Berlin

Da es ein Unverpackt-Laden ist, ist es natürlich gut, seine eigenen Behältnisse dabei zu haben. Diese werden an dieser Waage gewogen. Die Waage spuckt automatisch einen Sticker aus. Wer wie wir keinen Sticker will, kann einfach vorher Bescheid sagen, dann wird diese Funktion für einen ausgestellt.

Tipp: Wir haben uns mit einem Permanent-Marker das Gewicht auf all unseren Behältnissen inklusive Beuteln notiert, dann kann man sich diesen Schritt sparen. Wir sind doch faul 😉! Wir bieten aber den Läden immer an, die Gefäße zur Kontrolle zu wiegen.

Original Unverpackt Berlin

Wer nix dabei hat oder generell nicht ausgestattet ist, kann hier auch Fairtrade-Bio-Baumwollbeutel mit Kordeln zum zuziehen oder …

Original Unverpackt Berlin

… Gläser und Flaschen kaufen und die Sachen dann direkt darin abfüllen.

Die Auswahl

Original Unverpackt Berlin

Stickerfreies Obst und Gemüse, Milchprodukte und Getränke in Pfandflaschen gibt es direkt im Eingangsbereich. An der Kasse kann man sich Bio-Brote kaufen.

Original Unverpackt Berlin

Es gibt eine gute Auswahl an Gewürzen sowie Salz. Neben Meersalz gibt es auch Himalaya- und Stollen-Salz. Meersalz enthält ja leider Mikroplastik, weswegen ich die Stollen-Alternative definitiv bevorzuge. Ich habe zwischen den Gewürzen sogar Weizengraspulver entdeckt, was die Superfood- und Smoothie-Junkies unter euch erfreuen wird 😄.

Original Unverpackt Berlin

Dann gibt es selbstverständlich die üblichen Trockenwaren: Flocken, Cornflakes, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und Reis.

Original Unverpackt Berlin

Nudeln gibt es ebenfalls 😋 …

Original Unverpackt Berlin

… und natürlich auch getrocknete Früchte.

Original Unverpackt Berlin

Auf seinen Koffein-Kick muss ebenfalls keiner verzichten.

Original Unverpackt Berlin

Aber auch Tee fehlt hier nicht.

Original Unverpackt Berlin

Sogar Wein gibt es zum Abfüllen in kleinen, niedlichen Fässern 😍.

Original Unverpackt Berlin

Was ich wirklich das allererste Mal sehe ist Sojasoße zum Zapfen, und das sogar in Bioqualität!! Ich kaufe mir ja Sojasoße immer noch in einer 1-Liter-Flasche mit Plastikdeckel…

Original Unverpackt Berlin

Essig und Öl gibt es auch zum Zapfen.

Original Unverpackt Berlin

Naschwerk wie Schoki, Gummitiere und Knabbereien gibt es natürlich auch! Aber keine Angst, für die Zahnpflege danach ist auch gesorgt 😝.

Original Unverpackt Berlin

Es gibt nämlich Zahnputztabletten. Die habe ich kürzlich erst getestet und übrigens für gut befunden 😁. Meine Zahnärztin hatte bestätigt, dass die Inhaltsstoffe so passen, wobei sie dafür plädierte, die flouridierte Version zu nehmen. Äh, ja, Flourid ist so ein Thema, da scheiden sich die Geister… Ich weiß es für mich ehrlich gesagt immer noch nicht…

Original Unverpackt Berlin

Die Hydrophil-Bambuszahnbürste gibt es auch hier zu kaufen, und die Halterung fand ich echt witzig, wobei die eher was für Familien ist 😜. Achja, die kompostierbare Vömel-Zahnseide aus Naturseide gab es hier auch.

Original Unverpackt Berlin

Wisst ihr was das ist? Das sind Zahnstocher!! Ja, wusste ich auch nicht! Auf jeden Fall sehr witzig! Ich hab leider vergessen, mir aufzuschreiben, wie diese Pflanze hieß…

Original Unverpackt Berlin

Die in Berlin hergestellte Lippenpflege gab es in Papier eingeschlagen. Die Dinger kann man dann in die eigenen Döschen tun.

Original Unverpackt Berlin

Es gab eine große Auswahl an Seifen, darunter natürlich auch feste Shampoo-Seifen.

Original Unverpackt Berlin

Das Lilane auf dem Bild ist etwas total Geniales, und ich sage das nicht nur, weil Lila zufälligerweise meine Lieblingsfarbe ist 😝. Das ist eine Po-Dusche und heißt Sensibo (15€). Ich rede ja immer von Bidet-Handbrausen oder zumindest eine einfache Flasche zum Abspülen des Allerwertesten nach großen und kleinen Geschäften. Ich bin nämlich eine Verfechterin von Bidets, und das nicht nur, weil man dann kein Klopapier braucht. Allem voran, weil es einfach hygienischer ist! Klopapier mit Farbstoffen sowie das mechanische Abwischen können den After reizen. Feuchtes Klopapier sei ganz schlecht wegen der ganzen Duft- und Konservierungsstoffe. Am besten und gründlichsten ist schlicht und ergreifend das Abspülen mit Wasser, und ich verspreche, danach fühlt man sich wie unten herum frisch geduscht 😉.Original Unverpackt Berlin

Von Analhygiene kommen wir jetzt zur Urinierhilfe für Frauen, die es übrigens schon seit mehreren Jahren gibt. Leider in Plastik verpackt, aber vor allem eine große Erleichterung (na, wer hat das Wortspiel mitbekommen 😝?) bei Festivals und von sehr vielen Frauen als Empowerment empfunden. Ich persönlich denke eher, dass der eigentliche Standard das Schiffen im Sitzen sein sollte, auch für diejenigen mit einem Penis unter uns. Warum um Gottes Willen will man alles mit Urin besprenkeln?? Und auf Festivals würde ich mich auch über verlässliche Toilettenalternativen wahrscheinlich mehr freuen als über eine Urinierhilfe, aber ich sehe natürlich ein, dass das leider wenig realistische Forderungen von mir sind 😒. Von daher hat dieses Ding meiner Meinung definitiv seine Daseinsberechtigung, genau wie die Frauenquote, aber man darf ja davon träumen, dass es irgendwann eine Welt gibt, wo man das nicht mehr braucht 😉.

Original Unverpackt Berlin

Und wir bleiben bei intimen Themen. Es geht weiter mit einer blutigen Angelegenheit, der Menstruation. Statt Tampons gibt es eine wunderbare Erfindung, nämlich die Menstruationstasse. Naja, der Name könnte definitiv ein Re-Branding gebrauchen… Das ist so ein Silikon-Becherchen, dass man ähnlich wie einen Tampon in die Vagina einführt und das dort dann das Menstruationsblut auffängt. Im Gegensatz zu Tampons gibt es aber keine Schadstoffe ab, trocknet nicht die Schleimhäute aus (weil es das Blut auffängt und nicht aufsaugt) und man kann davon auch kein toxisches Schocksyndrom (TSS) bekommen. Zwischen den Perioden wird die Tasse durch einfaches Abkochen sterilisiert. Die Menstruationstasse kann man so bis zu 10 Jahre benutzen und sie gibt einem neue Freiheiten, da man sie im Gegensatz zu Tampons nämlich bis zu 12 Stunden (!) drin lassen kann. Einfach auf der Toilette auskippen, mit Wasser auswaschen oder auf öffentlichen Toiletten mit Klopapier auswischen und wieder einführen. Die liebe Erbse hat auf jeden Fall hier einen mega informativen Artikel dazu geschrieben, den ich euch an dieser Stelle ans Herz legen möchte. Auch allen Menschen ohne Menstruationserfahrungen übrigens. Denn ich finde, dass auch diese 50% sich durchaus einen Einblick in den unumgänglichen Lebensalltag der anderen Hälfte machen dürfen, was schließlich nur zu mehr Verständnis in der Interaktion führen kann. Und vielleicht auch dazu, sich mal den einen oder anderen absolut bescheuerten und wirklich unangebrachten Spruch zu verkneifen.

Original Unverpackt Berlin

Joah, wir bleiben noch kurz in dieser Körperregion und kommen nun zu Verhütung. Nein, es gibt keine „richtige“ Zero Waste Alternative zu Kondomen und, nein, wir wollen auch nicht wieder auf Schafsdärme umsteigen. In gewissen Situationen sollte KEINER auf Kondome verzichten, auch nicht, um Müll zu vermeiden. Aber nur deshalb heißt es ja nicht, dass man sich nicht auf die Suche nach der so weit nachhaltigsten Alternative machen kann. Höchstwahrscheinlich landet man da bei Einhorn-Kondomen, denn die sind vegan, aus Naturkautschuk und fair produziert. Und im Gegensatz zum Namensgeber der Menstruationstasse hat da jemand mal Ahnung von Branding 😁.

Original Unverpackt Berlin

Jetzt könnt ihr aufatmen, denn wir kommen zu den unverfänglicheren Teilen des Sortiments. Es gibt nämlich auch allerlei Bürsten, allesamt plastikfrei, was aber leider immer auch bedeutet, dass es nicht alles in vegan gibt, da im Bürstenbereich häufig entweder Tierhaare oder Plastik als Alternative eingesetzt wird.

Original Unverpackt Berlin

Rechts im Eimer seht ihr die Flaschenbürsten aus Rosshaar von Redecker und links unten die einzige mir bekannte vegane UND plastikfreie Flaschenbürste mit Agavenfasern (= „Fibres“) von Soulbottles. Beide Flaschenbürsten sind nur für Flaschen mit größerer Öffnung geeignet.

Für viele Sachen können Agaven- und Kokosfasern zum Einsatz kommen, aber wie ich mir mal vom bekannten deutschen Bürsten-Hersteller Redecker hab erklären lassen, sind diese Fasern leider von ihren Eigenschaften her nicht für alles geeignet, weil sie z.T. zu hart sind (z.B. für Rasierpinsel) oder zu leicht abbrechen (z.B. für Flaschenbürsten, die durch enge Flaschenöffnungen (< 29 mm) gezwängt werden.

Original Unverpackt Berlin

Hier gibt es sowohl (kompostierbare) Spülbürsten aus Rosshaar (die dunklen) als auch vegane aus Agavenfasern (=“Fibre“). Es gibt übrigens auch alles, was man braucht, um seine Zero Waste Sachen selber zu machen: Citronensäure, Natron, Waschsoda, (ätherische) Öle und Olivenölseife/ Kernseife. Aber natürlich kann man im Laden auch einfach fertige Reiniger und Kosmetika abfüllen 😉.

Original Unverpackt Berlin

Für das gemütliche Zuhause gibt es außerdem Kerzen aus Bienenwachs und Teelichter ohne Alu-Halterung aus regionaler, nachwachsender, pflanzlicher Biomasse. Die Glashalterung muss man sich nur einmal zulegen und kann dann immer nachfüllen. Wie besonders das ist, hatte ich übrigens in diesem Artikel schon mal erläutert.

Original Unverpackt Berlin

Fürs Schmökern gibt es außerdem noch themenverwandte Bücher, darunter auch das Kinderbuch Plastian der kleine Fisch von Nicole Intemann [Affiliate Link], das ich richtig süß fand.

Original Unverpackt Berlin

Was nicht fehlen darf sind wie ich finde plastikfreie und langlebige Trinkflaschen und Dosen. Ich für meinen Teil habe vor, meine Trinkflasche und Brotdose bis ans Lebensende zu benutzen, und wenn sie nicht gerade von einem Auto überfahren werden sollten sie das auch überstehen und mich sogar überleben 😝.

Original Unverpackt Berlin

Ich finde es super, auch eine Auswahl an Trinkflaschen zu haben. Ich werde so häufig gefragt, was die „richtige“ Zero Waste Option ist, und erkläre immer wieder, dass es zum Glück für ganz vieles mehr als nur eine Möglichkeit gibt, sodass jeder eine für seine Lebenssituation passende Zero Waste Alternative finden kann. Das gilt natürlich nicht nur für Trinkflaschen 😉.

Fazit

Original Unverpackt war definitiv der hippste Unverpackt-Laden, in dem ich bisher war 😎. Ein Laden, der besser nicht ins Viertel (Kreuzberg) passen könnte!

Die Preise für die non-food Sachen fand ich erstaunlich günstig, sprich, es sind die Internet-Preise, die man auch bezahlt, wenn man direkt beim Hersteller online bestellt, wobei da ja noch mal Versand dazu käme. Normalerweise zahlt man mehr, und manchmal auch deutlich mehr, wie ich leider in Berlin im Manufaktum feststellen musste 😅. Bei den Food-Items muss ich leider gestehen, dass ich da nicht richtig auf die Preise geguckt hatte und deswegen gerade nichts dazu sagen kann 🙈. Ich habe einige verpackte Sachen entdeckt, wobei das wohl auch Fehl-Einkäufe waren, die nicht nachgekauft werden (z.B. Olivenölseife in Plastik) oder Sachen, wo man andere Berliner Projekte unterstützen wollte (z.B. veganes Eis am Stiel).

Original Unverpackt Berlin

Linkes Bild: Milena (rechts) und ich vor dem Laden am Herumalbern 😆; rechtes Bild: Unser Zero Waste „Haul“

Alles in allem hat es mir dort echt gut gefallen 💚! Mit Gründerin Milena (rechts im Bild oben) und Mitarbeiterin Josie (Titelbild) hätte ich wirklich noch stundenlang weiter schnacken können! Der Laden hat eine gute Auswahl an Sachen, womit man seinen Zero Waste Alltag bestreiten kann, egal, ob man mehr auf DIY steht oder die „fertigen Produkte“ kaufen möchte. Gerade im Non-Food-Bereich habe ich viele coole neue Entdeckungen gemacht: Das süße Kinderbuch über Plastian, den kleinen Fisch 🐠, die Po-Dusche (mein Favorit), Menstruationstassen in allen Größen und Farbvariationen (z.B. mit Glitter✨😉), eine richtig gute Auswahl an Trinkflaschen, richtig, richtig viele Seifen und sogar Samen-Bomben! Ein Laden, der Spaß macht 😁!

17 Kommentare

  1. Hey Shia, dein Blog ist echt toll gemacht und spannend zu lesen! Vielen Dank für die Inspiration ♥
    Ich finde die Idee mit dem Waschen statt Klopapier zu benützen sehr gut, das ist bei mir schon zwei-drei Male aus der Not passiert, weil kein Klopapier mehr da war, aber da fühlte es sich noch nicht so an wie eine bessere Alternative sondern wie ein Mangel.
    Was ich mich gefragt habe, ist, was Urinierhilfen für Frauen mit Zero Waste zu tun haben sollen…. 😀

    Kennst du eine gute Alternative für Wattestäbchen bzw. was verwendest du?

    Viele Grüße aus Graz

    • Hi Üna,
      guck mal, hier hab ich mal was zu Wattestäbchen geschrieben. Und Urinierhilfen für Frauen haben eigentlich nichts mit ZW zu tun, aber sehr wohl was mit Empowerment und Gleichberechtigung, was ich auch immer wichtig finde :).
      Liebe Grüße,
      Shia

  2. Ich finde solche Unverpackt-Läden einfach klasse. Ich warte auf den Tag, an dem in Potsdam auch einer eröffnet, denn der Weg bis Kreuzberg ist auf Dauer leider sehr weit und zeitaufwendig. Aber ab und zu schaue ich dort gerne mal vorbei. Ein sehr schöner, unterhaltender Bericht!
    Liebe Grüße, Chrissie.

    • Hi Chrissie,
      es reicht vollkommen, die Trockenwaren alle 6-8 Wochen nur aufzufüllen, und statt Gläser auch einfach in Stoffbeutel. Dann geht es wie ich finde mit den Fahrten. Wir verbinden die auch immer mit was Schönem :).
      LG, Shia

  3. Beim nächsten Berlin-Besuch wird der Laden angesteuert…wenn ich schon keinen in der Nähe habe.
    Die Produkte von der CremeKampagne sind toll; ich bin großer Fan.
    Bei Thema „Essen to Go“ überlege ich noch wie ich das handeln soll. Für Getränke nehme ich Glasflaschen…für meine Smoothies z.B. Oft greife ich aber noch zu den BPA-freien Plastikboxen, die ich zu Hause habe. Ich bräuchte durchaus ein, zwei mehr, kann mir aber nicht so recht vorstellen, dass das mit Obst und Salat in Metall soviel besser ist.

    • Hm, letzten Endes ist das natürlich deine Entscheidung. Die Sache mit Plastik ist einfach: Nur weil es BPA-frei ist, heißt es nicht, dass es frei von anderen Schadstoffen wie Bisphenol S, Phtalaten und Flammschutzmitteln ist. Und natürlich am Ende die Umweltproblematik, denn Metall kann recycelt werden, während bei Plastik wenn überhaupt nur ein einmaliges „Downcycling“ möglich ist. Edelstahl ist lebensmitteltechnisch auf jeden Fall die bessere Wahl, aber wie gesagt, letzten Endes musst du dich natürlich damit wohlfühlen. LG, Shia

  4. Hallo,

    was für ein Zufall!
    Ich war heute auch das erste Mal da 🙂
    Ein toller Laden und beim nächsten Mal nehme ich mir mehr Gefäße mit, um richtig einzukaufen.

    Liebe Grüße,
    Ramona

  5. Jeden Tag beim Mittagessen im Büro denk ich mir: so viel Plastikmüll! unglaublich!

    Ich wünsch mir auch so einen Laden in meiner Nähe, aber hier auf dem Flachen land is das noch nich angekommen.. da kauft man eben im supermarkt oder beim bauern um die ecke.. is aber kein bauer um die ecke.. verdammt XD

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  6. Hallo Shia,

    bin gerade auf deinen Blog gestoßen. Finde ich toll, dass du hier die Unverpackt-Läden vorstellst. Auch sonst ist dein Blog sehr inspirierend und toll. In Wiesbaden macht übrigens auch bald ein Unverpackt-Laden auf. Vielleicht kannst du den auch mal vorstellen?

    Vielleicht schaust du auch auf meinem Blog Umweltgedanken einmal vorbei? Ich schreibe seit Kurzem über verschiedene nachhaltige umweltschutzrelevante Themen. Und ich lebe auch fast plastikfrei. Würde mich freuen, wenn wir uns vernetzen.

    Liebe Grüße aus Wiesbaden
    Anja

    • Hi Anja,
      ich kann leider nicht aus Freude an den Besuchen der Läden durch die Lande reisen, so gerne ich das auch mache würde ;). Ich besuche die Läden immer, wenn ich sowieso zufällig in der Gegend bin oder sie eben bei mir in der Nähe sind. Bio-Unverpackt kenne ich übrigens, mit dem Wolfgang bin ich schon im Gespräch, dass wir vielleicht eine Lesung organisieren, aber das ist ja auch immer eine finanzielle Frage, denn die Fahrtkosten müssen irgendwie getragen werden (eine Übernachtungsmöglichkeit hätte ich in der Gegend sogar) und ganz ohne Honorar kann ich das auch nicht machen, weil mir a) diese Zeit einfach sonst zum Geldverdienen fehlt und b) Arbeit auch bei Bloggern, Autoren und Freiberuflern generell fair vergütet werden soll (man erwartet ja auch nicht, dass jemand umsonst kellnert ;)). Also, vielleicht klappt das ja und dann komme ich nach Wiesbaden :).
      Liebe Grüße,
      Shia

  7. Schade, dass man euch recht kompliziert kontaktieren kann. Gerne würde ich mich über die „ohne Plastik Geschichte“ mit euch austauschen. Das wäre ein guter Ansatz für meinen Lieferservice, der ja bald in Aktion tritt.

    Beste Grüße

    Thomas Bärenreiter von einzigBLAU, einfach das Beste

    • Hi Thomas,
      wieso kompliziert :D? Du findest oben ein Kontaktformular (das bekomme ich das per Mail, ansonsten werde ich von SPAM-Mails überflutet, weil die Bots dann die Mail-Adresse finden), du kannst kommentieren, mir bei Insta und Facebook auf der Seite eine PN schicken…
      Ich denke, mich kann man deutlich leichter als 90% der Bevölkerung finden und kontaktierten XD.
      LG,
      Shia

  8. Den Laden habe ich kurz nach der Eröffnung mal besucht – damals war der aber bei weitem noch nicht so gut bestückt 🙂 Sehr spannend mal von einer Expertin „virtuell durchs Sortiment geführt zu werden“. Sieht jedenfalls nach einem spaßigen Nachmittag aus!
    Liebe Grüße,
    Ela

  9. Ähm, Latex ist der Milchsaft, aus dem Naturkautschuk gemacht wird. Latexfrei sind die Einhorn-Kondome also höchstens dann, wenn aller Milchsaft zu Kautschuk umgewandelt wurde 🙂

  10. Was für ein schöner und lustiger Artikel! Und wie cool, dass du auch die „sensibleren“ Themen ansprichst wie lila Po-Dusche (absolut neu für mich!), Einhorn-Kondome und die Menstruationstasse (ich sag ja immer – statt des Re-Branding-bedürftigen deutschen Wortes – einfach „Cup“ ;)). Das ist so wichtig, dass wir darüber reden, ob wegen zero waste, vegan oder genereller Information. Danke für den schönen Nachmittag mit euch dort!

    • Ja, „Cup“ (oder „M-Cup“?) finde ich auch deutlich ansprechender :D!! Und schön, dass dir der Artikel gefällt!! Ganz liebe Grüße, Shia

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