Béa Johnson, Autorin von „Zero Waste Home“ zu Gast in Kiel

Vielleicht kennt sie nicht jeder, aber Béa Johnson ist die Person, die als erstes auf die Idee kam, Verpackungsmüll schlicht und ergreifend zu vermeiden! 2010 fing sie an, ihre Erlebnisse und Tipps auf ihrem Blog Zero Waste Home zu teilen. Aus dem Blog wurde ein Buch, aus Zero Waste eine Bewegung und aus Béa Johnson die preisgekrönte („Green Awards“ 2011) Botschafterin der Zero Waste Bewegung.

Im Rahmen ihrer nun schon zweiten internationalen Tour legte Béa auch eine Station in Deutschland ein. Genauer gesagt am 19.11.2015 im hohen Norden, in Kiel.

Wir beschlossen, die Reise auf uns zu nehmen! Wir buchten für den Hinweg einen Zug, der uns ohne Umsteigen von Bochum nach Kiel bringen sollte – in der naiven Annahme, dass außer ein bisschen Verspätung ja nichts schief gehen könnte. Da hatten wir uns aber gewaltig geirrt! Wir quälten uns zu einer unmenschlichen Tageszeit aus den Federn, um den Zug um 7:10 Uhr zu bekommen, nur um dann in Hamburg zu erfahren, dass es nicht mehr weiter ging. Wir wurden in die Pampa geschickt, wo wir an nassen und kalten Bahnsteigen im Nirgendwo warten mussten bis wir endlich mit über zweieinhalb-stündiger Verspätung ausgehungert, durchgefroren und gestresst ankamen, und wir es gerade so noch pünktlich zur Frage- und Signierstunde um 15:00 Uhr schafften…

Bea Johnson, Zero Waste Home, bei der Signierstunde im Unverpackt Kiel

Es war eine kleine, sehr gemütliche Runde im Unverpackt-Laden von Marie Delapierre. Béa beantwortete alle Fragen ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen.

Sehr interessant fand ich, dass es Béas allererster Besuch in einem Unverpackt-Laden war! Ganz häufig höre ich: „Ich kann das ja nicht so machen wie du, bei uns gibt es nämlich keinen Unverpackt-Laden.“ Wie Béa dazu sehr treffend formulierte: „I don’t have a selection like this where I live! You guys are very lucky! I live in the county with the highest amount of garbage per capita in the US. If I can live Zero Waste there, you can too! Bulk is everywhere. You just need to learn how to spot it!“ (Übersetzt:“Ich habe dort wo ich lebe nicht so eine Auswahl! Ihr habt es wirklich gut! Ich lebe im County mit der höchsten pro Kopf Menge an Müll in den USA. Wenn ich es dort schaffe, Zero Waste zu leben, dann könnt ihr das auch! Unverpackte Waren sind überall. Man muss nur einen Blick dafür entwickeln!“)

Bis vor drei Wochen hatten wir in unserer Nähe ebenfalls keinen Unverpackt-Laden, und das ging bei uns auch wunderbar. (Mehr zum neuen Unverpackt-Laden in Münster hier)

Marie Delapierre und Bea Johnson im Unverpackt Kiel

Béa Johnson (links) und Marie Delapierre (rechts), Besitzerin vom ersten Unverpackt-Laden in Deutschland, dem Unverpackt-Kiel

Was ich ganz toll fand, war, dass Béa generell die Bücher nur mit ihrem Namen unterzeichnet und keine Widmungen reinschreibt, damit der Wiederverwendungswert der Bücher nicht beeinträchtigt wird. Sehr, sehr löblich! Unser Exemplar haben wir nicht unterzeichnen lassen, ist auch etwas schwierig bei einem eBook ;).

Hanno (mein Mann ❤️) und Béa am schnacken

Hanno (mein Mann ❤️) und Béa am schnacken

Obwohl wir so hungrig waren (durch die Verspätung der Bahn konnten wir weder vorher zu Mittag essen noch uns unterwegs etwas kaufen T_T) haben wir uns nach der Frage- und Signierstunde noch ganz schön verquatscht. Es war einfach so spannend, sich mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen!

Während ich mit anderen Teilnehmern über unverpacktes Einkaufen und die finanziellen Aspekte vom Zero Waste Lifestyle diskutierte, schwärmte Hanno übrigens Béa von den japanischen Toiletten mit eingebauter Bidet-Funktion vor. Ich musste so lachen, als ich das mitbekommen hab XD!! Naja, die Dinger sind auch wirklich genial – man kann nicht nur den Winkel des Strahls einstellen, sondern auch die Temperatur, den Wasserdruck, mit oder ohne Massegefunktion… Und am Ende wird einem der Allerwerteste auch noch trocken geföhnt! High Tech vom Feinsten ist das, sag ich euch XD! Béa hatte so eine Toilette wohl schon mal ausprobiert, aber mit einem enttäuschenden Ergebnis. Ich glaube, sie muss mal die technisch ausgereiften Modelle in Japan ausprobieren ;).

Foodsharing Kiel

Der Stand von Foodsharing vor dem Audimax der Uni Kiel mit an dem Tag geretteten Lebensmittel, die alle übrigens richtig gut aussahen. Wir haben’s uns schmecken lassen :).

Zum Vortrag um 19:00 Uhr im Audimax der Uni Kiel schafften wir es schon wieder nur auf den letzten Drücker – und hatten immer noch nichts gegessen! Aber dank der lieben Leute von Foodsharing Kiel mussten wir beide nicht an unsere gut gefüllten Fettreserven um Bauch und Hüften gehen ;). Wer Foodsharing noch nicht kennt, sollte sich unbedingt die Seite angucken. Vielleicht wäre es ja was für dich, Lebensmittel in deiner Stadt zu retten :)?

Bea Johnson im Audimax der Christian-Albrechts-Universität in Kiel

Der Vortrag war sehr kurzweilig und der große Hörsaal mit ungefähr 200 Leuten gut gefüllt. Béa war eine ausgezeichnete Sprecherin und hatte merklich das Interesse der Zuhörer geweckt. Am Ende wurden mehr Fragen gestellt, als in der verbliebenen Zeit beantwortet werden konnten. Was sie denn mit dem Biomüll mache, wenn sie unterwegs einen Apfel oder eine Banane isst? Die Antwort? Sie sucht sich eine Pflanze, in deren Erde sie den Apfelbutzen oder die Bananenschale vergräbt! Die eine Topfpflanze am Flughafen in L.A., die sie so mit Nährstoffen versorge, gedeihe prächtig!

Nach dem Vortrag hat Hanno seine Mandarinenschalen (Mandarinen wurden freundlicherweise von Foodsharing Kiel „gesponsort“ ;)) dann erst mal draußen im Beet verbuddelt. Wieder etwas dazu gelernt, würde ich sagen!

10 Kommentare

  1. Hallo Shia,
    danke, dass Du foodsharing mit erwähnst. 🙂
    Ich engagiere mich auch bei foodsharing, nur leider ist mir mal wieder bewusst geworden, dass foodsharing, sprich Lebensmittelretten und Zero Waste irgendwie nicht wirklich zusammen passen. Wir bekommen kiloweise abgepackte Sachen aus Supermärkten zum Weitergeben bzw. verbrauchen.
    Ich bin immer noch auf der Suche nach einer Lösung, wie beides vereinbar ist. Vielleicht hat ja irgend jemand eine Idee? Bin für Anregungen dankbar.
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Hi Gabi,
      gesamtökologisch verursachst du damit ja nicht mehr Müll. Es geht ja auch bei zero waste darum, keine Nachfrage dafür zu schaffen, und das machst du nicht, wenn du Lebensmittel rettest. Der Unterschied ist halt, dass man bei zero waste eben noch Nachfrage erzeugt – aber eben für ökologischere Alternativen.
      Vom Lebensstil her betrachtet ist das natürlich was anderes. Weil man natürlich zu Hause dann doch die Verpackungen hat. Wir hatten uns da auch lange unseren Kopf zerbrochen. Ich finde es ja auch total richtig, dass die noch guten Lebensmittel eben nicht auf dem Müll landen, sondern verbraucht werden. Das verursacht wie ich finde gesamtökologisch auch den kleineren Fußabdruck. Allerdings stellt das auf Dauer keine Lösung dar. Wir haben uns dann bewusst dafür entschieden, doch noch Nachfrage zu erzeugen (im Gegensatz zu den sogenannten Freegans), weil man in dem bestehenden System (so abartig ich es auch finde) leider durch sein Konsumverhalten abstimmt. Wer nicht konsumiert ist für das System uninteressant und hat im übertragenen Sinn kein Stimmrecht. Damit sich das System irgendwann ändert, muss man schrittweise anfangen, die Spielregeln zu ändern. Da wir uns – ob wir wollen oder nicht – leider doch in diesem System befinden, muss man es halt von innen ändern. Deswegen wollen wir bewusst Nachfrage für die Konzepte erzeugen, die für als zukunftsträchtig erachten. Wir geben ja eigentlich sonst für nix so richtig Geld aus, da können wir uns das finanziell auch leisten.
      So weit ich das bei uns mit Foodsharing in Bochum so mitbekomme, gehen die geretteten Lebensmittel scheinbar auch immer gut weg. Da wir unsere Finanzen gut im Griff haben, haben wir uns halt überlegt, dass wir also das ebenfalls sehr wichtige Feld (nämlich die Lebensmittel nicht verkommen zu lassen) anderen überlassen und uns halt durch Zero Waste engagieren.
      Ja, das waren so unsere Gedanken dazu. Generell denke ich, dass man bildlich gesprochen das Brecheisen an vielen Stellen ansetzen muss, und sowohl Foodsharing als auch Zero Waste sich da gut ergänzen und man persönlich halt abwägen muss, an welcher Front man kämpfen möchte ;).
      Liebe Grüße,
      Shia

  2. liebe Shia,

    ich war, wie du, auf dem Vortrag in Kiel; mein Weg (aus Hamburg) war allerdings nicht so weit wie deiner… es war wirklich toll, Béa zuzuhören, zu sehen wie überzeugt und gelassen sie zu sein scheint… auch wenn für mich keine neue Information in ihrem Vortrag enthalten war (ich habe ihr Buch seit einem Jahr eigentlich wöchentlich in der Hand), hat der Abend mich inspiriert und mir großen Spaß gemacht. Leider musste ich direkt im Anschluss nach Hause – meine Kinder waren allein zu Hause und ich musste noch über 1 Std. zurückfahren… Ich wäre aber total neugierig, was Béa und du zum Thema Familie/Geschenke/Mitbringsel ausgetauscht habt. Ich finde es nicht immer leicht, einen auch für meine Kinder harmlosen Weg zu gehen. Ich selbst kaufe seit einem Jahr (plastikfrei schon länger) im Grunde nichts Verpacktes mehr und muss mir beispielsweise ganz schön auf die Zunge beißen, wenn meine Kinder eine verpackte Süßigkeit kaufen. Die sind tatsächlich das größte Problem. Und Nudeln!!! Wir haben leider noch keinen vielseitigen Unverpackt-Laden in Hamburg, ich warte sehnsüchtig darauf!!! Natürlich verbiete ich meinen Kindern nichts hinsichtlich dessen, was sie sich selbst kaufen, denn sie sollen langfristig selbst entdecken, dass dieser Weg der für alle (Welt und Mensch) gesündere ist und ihn freiwillig irgendwann selbst gehen. Allerdings ist es meiner Teenagerin auch unangenehm, „anders“ zu sein, als ihre Freunde. Wir haben keinen Fernseher. Wir ernähren uns zu Hause vegan. Wir kaufen nur Unverpacktes… hach… Das ist die eine Sache. Die andere sind Mitbringsel von Freunden und Verwandten. Ich habe meinen Müllwandel ziemlich still vollzogen und niemanden belehrt. Allerdings bin ich inzwischen natürlich heikel geworden, was Dinge betrifft, die über meine Türschwelle kommen. Und Weihnachten wird grauenhaft für mich 😉 Ich versuche meinen Mitmenschen zu erklären, dass ich gegenständlich wunschlos glücklich bin und mich Zeit und Worte und Taten erfreuen. Aber die meisten Menschen können nicht nachvollziehen, dass sie mir nicht wenigstens eine kleine Freude machen dürfen… …und finden, dass ich diesbezüglich ein Spielverderber bin.. Wie schafft ihr es, euren Lieben Verständnis für Zero-Waste zu entlocken?

    Vielleicht ist es dir, grad jetzt zu Weihnachten, einen eigenen Blog-Eintrag wert?

    LG, esels0hr

    P.S. ich habe dich übrigens auch in Kiel gesehen – falls du dich also von rechts mal angeglotzt gefühlt hast: das war ich 😉 weil ich überlegt habe woher ich dich kenne. jetzt weiß ich, dass du es bist. allerdings kannte ich zu dem Zeitpunkt nur deinen back-blog und bin erst durch googeln „Bea Kiel…“ auf deinen zweiten gestoßen. Schöner Blog! Ich freue mich, dass ich ihn auch entdeckt habe. Und dass du so viele Blogger der ganzen Welt aufgelistet hast finde ich auch super, davon kannte ich einige noch nicht… LG

    • Hi Esels0hr :),
      och schade, hättest mich einfach ansprechen können, hätt mich sehr gefreut :). Aber kann verstehen, dass du schnell zu deinen Kiddies zurück wolltest ;).
      Hm, zu Kindern hab ich Béa ja nicht so gefragt. Wir haben ja keine… Aber andere hatten sie vorher im Unterpackt-Laden gefragt. Béas Kinder leben beide inzwischen länger zero waste als nicht zero waste, was natürlich eine andere Ausgangssituation ist. Für sie sei zero waste einfach die Normalität und sie lehnen wohl auch ganz automatisch kostenlose Kulis und Süßes ab, weil sie eben auch denken, dass das unnötig ist.
      Mitbringsel (z.B. Chips), die bei uns verzehrt werden, lassen wir unkommentiert zu. Reste geben wir aber wieder zurück ;). Meistens sagen wir aber, dass wir uns um Knabbereien und Getränke kümmern. Unsere Freunde sind da aber auch sehr pflegeleicht. Solange genug Bier da ist, müssen nicht mal Knabbereien her XD.
      Was Geschenke angeht hat es wohl auch bei ihr gedauert. Wir machen ähnliche Erfahrungen. Es sickert langsam nur durch, aber es tut sich definitiv was. Wir sind da aber auch sehr hartnäckig, und Béa hat Ähnliches berichtet. Geschenke geben wir stumpf zurück und erklären auch immer und immer wieder, dass wir die Sachen sowieso nicht behalten würden, weil wir einfach keine Verwendung dafür haben. Unseren Eltern haben mein Mann und ich auch schon sehr häufig lieb, aber mit viel Nachdruck erklärt, dass sie uns eine viel größere Freude machen, wenn sie unseren Wunsch respektieren, und dass diese ganzen Sachen für uns im Gegenteil eine Belastung sind. Wir machen auch Gegenvorschläge: Wie wäre es, wenn man stattdessen zusammen essen geht oder sonst etwas Schönes zusammen unternimmt? Unsere Familien wissen, wie verfressen wir beide sind :D. Dementsprechend wissen sie auch, dass sie uns tatsächlich immer eine große Freude machen, wenn wir zusammen lecker essen gehen XD. Das macht’s ihnen auch einfach, müssen sie sich nicht immer den Kopf zerbrechen, was sie uns schenken sollen ;). Sie halten inzwischen alle die Augen nach veganen Essensmöglichkeiten offen :D.
      Und ansonsten: Geduld, Geduld, Geduld. Mit meiner Mutter hab ich mich auch schon deswegen einmal ziemlich in die Haare bekommen. Nachdem wir uns beide wieder beruhigt hatten, haben wir uns darauf geeinigt, dass sie so was in Zukunft nicht mehr macht. Ich glaube, da ist es ihr erst richtig bewusst geworden, dass sie uns damit tatsächlich keine Freude macht und dass das ja dann wirklich am Punkt vorbei ist. Ich mein, wir verbieten ja niemanden, uns „eine Freude zu machen“. Nur eben mit etwas, was uns dann auch eine Freude macht ;). Man sollte ja auch niemandem stumpf etwas schenken, was einem selbst gefällt, sondern etwas, was dem Beschenkten gefällt, oder ;)?
      Was für viele eher eine Sache ist, ist, „mit leeren Händen anzukommen“. Das fühlt sich dann einfach falsch an. Wir beteuern immer wieder, dass wir uns darüber besonders freuen! Und wenn sie nicht mit leeren Händen ankommen wollen, sollen sie Futter mitbringen ;). Statt Postkarten schicken unsere Freunde uns inzwischen Fotos (per Whatsapp oder Facebook) aus dem Urlaub – z.B. von Bulk-Spendern, die sie vor Ort entdeckt haben :D. Finde ich total schön und viel viel persönlicher! Die Eltern von meinem Mann schreiben inzwischen stattdessen Urlaubsgrüße per SMS (sie haben das mit der Kamera am Handy und dem Verschicken der Bilder noch nicht so raus ;)).
      Aber klar, ich kann auch gut verstehen, dass deine Tochter in dem Alter nicht anders sein will. Béa hatte empfohlen, viel mit den Kindern zu reden und Dokus zu gucken. Wie sehr (oder ob überhaupt) das bei Teenagern fruchtet, weiß ich allerdings nicht… Naja, bei Kindern und Teenagern ist ja vieles auch super schnelllebig, wer weiß, vielleicht ändert sich das ja auch schlagartig…?
      Ich arbeite mal dran, einen Blogeintrag dazu zu schreiben :).
      Ganz liebe Grüße,
      Shia

    • Hi Yvonne :),
      it was really cool to be able to ask more personal questions! Like her very personal experience with dealing with family members when they send u packages or want to give you presents, or friends that do fade away…
      Do keep me updated on your business projects! And do let me know if there’s anything I can help u with ^^!
      XXX
      Shia

  3. lesswaste_lessworries

    Cool, dass ihr den weiten, dann doch erschwerlichen Weg auf euch genommen habt. Ich muss morgen nur einen Sprung über die Grenze nach Sarreguemines machen.
    Es ist interessant, dass das ihr erster Besuch in einem Unverpackt Laden war. Heißt das also im Schluss, dass in den Day by Day Läden in Frankreich, wo sie bei der Eröffnung in Lille war, irgendwo Verpackungsmaterial versteckt ist?

    • Hi :),
      und, wie war ihr Vortrag in Sarreguemines? Der war ja bestimmt auf Französisch, da hätte ich mit meinem eingerosteten Schulfanzösisch wahrscheinlich nicht mal die Hälfte verstanden XD.
      Vielleicht waren die Läden in Frankreich keine „Vollsortiment-Märkte“? Im Unverpackt-Kiel kann man ja wirklich alles für den täglichen Bedarf bekommen, und Béa war vor allem vom Öl und den Spirituosen sowie der Shampooseife ganz tief beeindruckt. Sie hat den Laden auf jeden Fall einen „Zero Waste Store“ genannt und mehrfach gelobt, dass das die größte Bulk-Auswahl ist, die sie bisher gesehen hat :D.
      Ganz liebe Grüße, ich guck immer gerne auf deinen Insta-Account ^^,
      Shia

  4. Schöner Artikel und toll, dass Béa in Deutschland war und ihre Erfahrungen geteilt hat. Auch wenn ihr dafür bis nach Kiel musstet.
    Aber ich muss zugeben, dass ich es ja überaus interessant finde, mal dein Herzblatt gesehen zu haben 😀 Immerhin kommt er ja auch ab und zu in deinen Artikeln vor, hihi. (nein nein, keine Sorge, ich bin kein maniac stalker 😀 )

    • Hi Anna,
      ja, war schon echt cool, Béa live zu erleben und auch mal Sachen zu erfahren, die nicht in ihrem Buch stehen und auch sonst nicht so thematisiert werden ;).
      Und JA, ich war auch super erstaunt, als Hanno mir die Erlaubnis gab, das Foto zu veröffentlichen :D! Normalerweise lässt er sich nicht mal von mir fotografieren ;). Ich hätte ihn ja auch gern mehr im Blog, weil wir das ja zusammen machen und er eigentlich derjenige ist, der meistens einkaufen geht und der auch definitiv den Löwenanteil im Haushalt macht (er und meine ehemalige Mitbewohnerin aus Internatszeiten tauschen sich ja immer noch liebend gern darüber aus, wie sie mir hinterher räumen müssen/mussten XD)! Das kriegt man so natürlich dann viel weniger mit, und alle denke immer, er ist derjenige, der von mir „überzeugt“ werden musste oder derjenige, der unter diesem Wahnsinn leiden muss, was ja gar nicht stimmt :D. Ich bin zwar tatsächlich zuerst auf Zero Waste aufmerksam geworden, aber eigentlich haben wir wirklich zusammen geguckt, wie man was machen kann. Naja, aber er bleibt generell lieber im Hintergrund, was ja auch OK ist :).
      Liebe Grüße,
      Shia

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