8 einfache Hacks für weniger Plastikmüll im Juli – oder auch wann anders ;)

Morgen (3.7.) ist Internationaler Plastiktütenfreier Tag. Dazu gibt es eine ganze Aktionswoche bis zum 10.7. (plus Facebook-Seite), schaut mal vorbei, bestimmt findet auch was bei euch in der Nähe statt 💚.

Plastiktuetenfreier-Tag 2016

©plastiktütenfreiertag.de

Da er dieses Jahr aber zufällig auf einen Sonntag fällt und meine engagierten Leser*innen ja eher zu den fortgeschritten Müllvermeiderern gehören, möchte ich euch außerdem noch auf den Plastikfreien Juli hinweisen 💚! Dabei geht es darum, einen Monat lang seinen Plastikmüll zu minimieren. Ein Plastik-Fasten sozusagen.

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©Plastic Free July – Zum Vergrößern aufs Bild klicken

Hier habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, damit es auch alles glatt über die Bühne geht 😁.

  1. Deponiere dir einen Beutel in deiner Tasche/ im Auto, oder lege dir einen Beutel zu Hause unter Schlüssel/ Geldbeutel/ Handy, damit du dann auch einen dabei hast, wenn’s drauf ankommt.
  2. Leg Obst und Gemüse lose aufs Band oder benutz ein Wäschenetz.
  3. Bestell Strohhalme ab.
  4. Nutze den Juli und brauche mal Vorräte auf! Also nur Shampoo nachkaufen, wenn es gerade alle ist und ruhig mal nach Rezepten für die Küchenschrankhüter googeln.
  5. Weiche bei Lebensmittel, wenn es sie nicht ganz unverpackt gibt, auf Papierverpackung oder Glas aus. Oder eben auf andere Rezepte mit unverpackten Lebensmitteln 😜.
  6. Nimm dir einen eigenen Becher für Coffee-to-go mit, das gibt häufig sogar Rabatt! Wenn du ihn doch vergessen hast und wirklich einen Koffeinschub brauchst, lass beim Einwegbecher wenigstens den Plastikdeckel weg.
  7. Nimm deine eigene Trinkflasche mit! Wenn du keine besitzt, dann füll dir einfach Wasser in eine Flasche auf, die du sowieso hast. Ganz fancy wird’s, wenn du Obst oder Minze mit dazu gibst.
  8. Leg deine Füße hoch: Weniger Shoppen gehen verursacht weniger Müll, spart Geld und man hat mehr Zeit für die viel viel wichtigeren Dinge im Leben.

Bonus-Tipp

Eher was Langfristiges: Verbrauchs– gegen Gebrauchsgegenstände austauschen: Lappen aus Baumwolle statt Spülschwämme & Küchenpapier, Stoff- statt Papiertaschentücher, waschbarer Stoffpad statt Wattepads, Brotdose (z.B. aus Edelstahl) zum Mitnehmen von Essen statt Tüte.

4 Kommentare

  1. “ lass beim Einwegbecher wenigstens den Plastikdeckel weg.“ Hier kann man nur hoffen das das die Schleichenden Leichen morgens in der Bahn nicht lesen sonst wirds heiss , ich hoffe die raffen mal das Koffein to go nicht ihr „abgehetzt“ Problem löst .
    Die brauchen keinen Kaffee , Energydrink oder Superfood sondern einfach mal etwas ruhe und müssen begreifen das man nix verpasst wenn man sich mal hinsetzt .

    • Sehr schöner Kommentar Uwe!

      Ich versuche vieles Davon auch im Alltag umzusetzen. Manches ist recht einfach, wie keine Tüten beim Enkaufen kaufen. Manches eher schwierig – wie eben Coffee to go… Was mich auch gerade etwas nervt: Es gibt zwar einen Haufen fancy Trinkflaschen, ich habe eine von soulbottle. Aber da passt immer nur so wenig rein. Ich hätte gern wenigstens 1 L…
      Ein Frage hätte ich noch: Wie hndhabst Du das mit Mülltüten?

      • Das mit dem schwierig bei Coffee to go verstehe ich nicht. Warum muss man sich einen Kaffee unterwegs kaufen?

        Ich selbst hatte auch C T G genutzt das war noch zu Baustellenzeiten da gehörte es dazu das jeder mal ne Runde Kaffee schmeisst leider konnten wir nicht alle gleichzeitig zum Bäcker Kaffee trinken , auch war es mir nicht möglich gewesen genug Mehrwegbecher mitzuschleppen da ich einerseits mit dem ÖPNV zur Baustelle gefahren bin und schon Getränke ( 2 x 0,7 l Glasflaschen ) Essen und Werkzeug im Rucksack hatte und ich nur 2 To Go Becher besitze. Das war ungefähr Sommer 2012 seitdem hatte ich keinen CTG mehr genutzt.

        Meine 2 CTG Becher nutze ich nur wenn ich mich morgens verzettele und sonst den Kaffee wegkippen müsste.

        Möchte ich unterwegs unbedingt nen Kaffee trinken dann setzt ich mich hin und trink ihn dort wo man ihn auch in Porzellan bekommt . Wir sollten uns mal Erinnern was Kaffee eigentlich fürn Luxus ist der kommt von weit her zu uns .

        Was ich auch noch besitze sind Edelstahltassen die ich schonmal mit zum Weihnachtsmarkt/Flohmarkt( findet in einem Chemiefreien Naturbad statt) in den Nachbarort mitnehme , da die dort Kaffee/Glühwein nur im Styropor Becher ausschenken ( kotz!) .

        Als Mülltüten verwenden wir die Umverpackung vom Klopapier , Plastiktüten die auf wundersamer weise im Haushalt landen ( der rest der Familie macht beim Tüten verzicht leider nicht ganz mit) Tüten aus der Zeit als sie noch Gratis waren und man mit dem Satz “ nein Danke ich brauch keine Tüte“ nicht schnell genug war und dann gibts noch die 60 l Tüten die ich bei dm kaufe.

  2. Pingback: Kokos-Ananas-Kuchen | Page 115

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